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Spekulationen über Unfall

Um eventuell Zeugen zu finden, hatte die Polizei nach dem mysteriösen Unfall Menschen und Fahrzeuge kontrolliert, die zur selben Zeit in diesem Bereich waren. Archivfoto: T.A.

Bürgerreporter auf Unser38: Wollte der 17-Jährige auf einen Lkw springen?

Von Marion Korth, 14.12.2014.

War der 17-Jährige auf dem Weg nach Hause? War er allein? Was geschah an der so genannten Graffiti-Brücke? Mehr Fragen als Antworten nach dem Tod des Jugendlichen, der vermutlich angefahren worden ist. Auf Unser38 hat sich Peter Pahlke in einem Kommentar Gedanken zu dem Unfall gemacht.

So sei der 17-Jährige Extrem-Kletterer gewesen, im Internet gebe es zwei entsprechende Videos, von denen auch die Polizei Kenntnis hat. „Ich stelle mir vor, dass er von der Brücke auf das Dach eines fahrenden Lkw springen wollte. Sein Begleiter, der unten saß, sollte ihm ein Zeichen geben, wann der Lkw kommt – das kann man ja oben von der Brücke nicht sehen“, vermutet Pahlke.
Ob das Zeichen zu spät kam, der Lastwagen zu schnell fuhr, jedenfalls sei denkbar, dass der 17-Jährige auf den Aufbau prallte und auf die Straße stürzte. „Ich hoffe die Polizei hat Fingerabdrücke und DNA-Spuren am Brückengeländer genommen“, heißt es in dem Kommentar.
Alles nur Mutmaßungen. Immerhin aber auch eine Variante, die grundsätzlich denkbar ist. „Wir werden das mit ins Kalkül ziehen“, sagte Polizeipressesprecher Joachim Grande gestern. Wobei seine Kollegen gleich von vornherein die Möglichkeiten eines Sturzes überprüft haben. Die Ergebnisse des gerichtsmedizinischen Gutachtens würden dazu allerdings nicht passen. „Wir schließen ein Sprung- oder Sturzgeschehen aus und gehen nach wie vor von einem Unfallgeschehen aus und ermitteln wegen Unfallflucht mit Todesfolge“, sagte Grande. Trotzdem würde diese neue Unfallvariante mit den Spuren abgeglichen.
Nachdem die nB die Vermittlerrolle übernommen hat, meldete sich der Bürgerreporter sofort bei der Polizei und beantwortete am Freitag weitere Fragen persönlich.
In der nächsten Woche soll eine Pressekonferenz stattfinden, um die Öffentlichkeit über alle gesammelten Erkenntnisse zu informieren.

Hier geht es zum Kommentar von Peter Pahlke.
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1 Kommentar
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p S aus Braunschweig - Innenstadt | 20.12.2014 | 19:07  
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