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So sehen Helden aus

Ivan Petruhin.
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van Petruhin und Mathias Fuchs vom HSC Leu wurden vom DFB als „Fußballhelden“ geehrt.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 04.11.2017.

Braunschweig. Fußballheld! Da denkt man an Champions League, an WM. Aber die wahren Helden sind Schiedsrichter, Trainer, Funktionäre und Helfer, die sich zu Zehntausenden in den deutschen Amateurvereinen engagieren. Zwei Aktive vom HSC Leu 06 bekamen gestern die Auszeichnung „Fußballheld“ vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) verliehen.

Ivan Petruhin wurde von seinem Verein vorgeschlagen und überzeugte die Jury sofort. Der 19-Jährige bringt alles mit, was der DFB mit seiner Kampagne „Unsere Amateure. Echte Profis“ fördern möchte.
Ivan ist ausgebildeter Schiedsrichter und Lizenztrainer sowie Spieler im Herrenbereich. Ferner hat er über mehrere Jahre mit einem Mannschaftsfreund die Fußball-AG bei der Grundschule Heidberg geleitet. Speziell Jungs mit Migrationsgeschichte sollten über den Fußball verstärkt ans Lesen herangeführt werden. Eine Herzensangelegenheit von Ivan, der selbst eine Migrationsgeschichte hat. Als Fußball-Held wird er jetzt zu einer fünftägigen Fußball-Reise nach Spanien eingeladen.
Kreissieger des DFB-Ehrenamtspreises ist Mathias Fuchs, ebenfalls vom HSC Leu 06. Neben seinen Jobs als Trainer, Motivator, Organisator und Jugendleiter ist Fuchs (gemeinsam mit Dirk Kiwitt) die zentrale Kontaktperson für Geflüchtete, die gern Fußballspielen möchten. Und wenn die sportliche Leistung mal nicht reicht für den HSC-Leu, dann hilft Fuchs den jungen Menschen, einen anderen Verein, eine neue Mannschaft zu finden. „Mathias ist die moralische Instanz des Vereins“, heißt es vom HSC Leu. Fuchs wird vom DFB zu einem „Danke-Wochenende“ eingeladen.
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