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Sicherer Schutz für die „Melone“

Auf dem vierten Niedersächsischen Verkehrssicherheitstag zeigten die Feuerwehr, wie man in minutenschnelle ein Auto knackt, um einen Fahrer zu bergen. Fotos: Thomas Ammerpohl

Beim Niedersächsischen Verkehrssicherheitstag vor dem Schloss gab es viele Mitmach-Aktionen.

Von Birgit Leute, 20.06.2015.

Braunschweig. Das Auto ist zwar „Kleinholz“, doch der Fahrer ist gerettet. Eine der spektakulärsten Aktionen auf dem vierten Niedersächsischen Verkehrssicherheitstag am Samstag vor dem Braunschweiger Schloss war die Bergung eines Autofahrers – in diesem Fall einer Puppe – aus seinem demolierten Fahrzeug.

Gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern hatte die Polizeidirektion Braunschweig die zentrale Auftaktveranstaltung anlässlich des vierten Niedersächsischen Tages der Verkehrssicherheit organisiert. Die Zuschauer waren eingeladen, anhand von verschiedenen Aktionen ihr Wissen und ihre Reaktionsfähigkeit zu testen.

„Mit dieser Brille bekommen man ein Gefühl dafür, wie stark Alkohol die Koordination beeinträchtigt“, zeigt Heidrun Möbius von der Verkehrswacht Braunschweig auf eine Art von Taucherbrille. Wer wollte, konnte mit ihr einen kleine Parcours absolvieren, bei dem es darum ging, ohne zu Stolpern auf einer Linie zu gehen oder Pylonen zu Umkurven. Ein paar Schritte weiter ließen sich Passanten mit Hilfe eines Überschlagssimulators um
180 Grad auf den Kopf stellen. Und Michael Schlutow, Verkehrssicherheitsberater bei der Polizeidirektion Braunschweig, machte anhand einer zerplatzten Wassermelone auf der Bühne deutlich, was es heißt, ohne Fahrradhelm zu stürzen.

„Wir sind äußerst zufrieden mit der Resonanz“, freute er sich über das zahlreiche Publikum. Das war vor allem von der Aktion der Feuerwehr beeindruckt, die mit schwerem Gerät Windschutzscheibe, Tür und B-Säulen eines Autos knackten, um zu zeigen, wie schnell es manchmal gehen muss, um einen Unfallfahrer aus einer Notlage zu befreien.

Die Stadt Braunschweig versteigerte auf dem Verkehrssicherheitstag außerdem eine Reihe von Fundrädern. Diese konnten auf Wunsch direkt auf Fahrtauglichkeit getestet und bei der Polizei registriert werden.
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