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Schwerer Unfall wohl in letzter Minute verhindert

Die ausgeschlagenen Radbolzen konnten die Felge nicht mehr auf der Achse halten.

Lebensgefährlicher technischer Mangel bei Kontrolle entrdeckt
- Autobahnpolizei zog Lastwagen und Fahrer aus dem Verkehr

05.07.16, 10.30 Uhr Braunschweig, A2. Lediglich etwa acht Meter Abstand zum Vordermann hielt ein 64 Jahre alter Lastwagenfahrer auf der A2 bei Braunschweig. Gefordert ist bei der gefahrenen Geschwindigkeit auf der Autobahn allerdings ein Sicherheitsabstand von mindestens 50 Meter. Eine Streife der Autobahnpolizei zog Fahrzeug und Fahrer zu einer Kontrolle am Braunschweiger Hafen aus dem Verkehr und verhinderte dadurch, zunächst unbewusst, wahrscheinlich einen schweren Verkehrsunfall.
Denn bei der Überprüfung des beladenen Lastwagens stellten die Beamten fest, dass sich bereits ein Rad am Auflieger wegen ausgeschlagener Radbolzen gelöst hatte und kurz davor war, von der Achse abzureißen.
Außerdem rutschten die geladenen fast sieben Tonnen schweren Rollen auf der Ladefläche ungesichert hin und her und drückten seitlich gegen die Plane. Ferner stellte sich bei der Überprüfung des Fahrers heraus, dass der 64-Jährige bereits seit August 2014 keine gültige Fahrerlaubnis mehr hat. Der Mann musste seinen Lastwagen stehen lassen. Die Autobahnpolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein und erhoben zunächst eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro.
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