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„Schließt Freundschaften und bildet Netzwerke“

Professor Jürgen Hesselbach, Präsident der TU Braunschweig, begrüßte die rund 2400 neuen Studenten im Stadion. Foto: André Pause

Semesteranpfiff für mehr als 2400 Studienanfänger der TU Braunschweig im Eintracht-Stadion.

Von André Pause, 23.10.2013.

Braunschweig. Die Karawane, die zum Semesteranpfiff der Technischen Universität Braunschweig (TU) zum Eintracht-Stadion zieht, ist schon beeindruckend. Etwa 2400 neue Studierende nehmen auf der Gegentribüne Platz und lassen sich offiziell begrüßen.

Die jungen Menschen winken sich zu, feixen oder lächeln ein Zahnspangenlächeln. Eine Mischung aus Freude und Spannung liegt in der Luft, kein Wunder, schließlich beginnt hier ein neuer Lebensabschnitt für alle. Aus 61 Ländern kommen die insgesamt mehr als 2600 Erstsemester. Insgesamt sind 17 050 junge Leute für das gestartete Wintersemester eingeschrieben, 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Allzeithoch aus 1991/92 wurde dieses Mal nur knapp verfehlt. Wie in den vergangenen Jahren verzeichnet der Bachelor-Studiengang Maschinenbau mit 353 Neuimmatrikulationen die meisten Studienanfänger, gefolgt vom Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau mit 245 sowie der Architektur mit 188 Erstsemestern. Zudem nehmen hat sich die Zahl der Master-Studenten erhöht. 1392 Studierende (13 Prozent mehr als im Vorjahr) haben sich für einen der 34 TU-Master-Studiengänge entschieden.
„Die Entwicklung der Anzahl der Studierenden in den vergangenen Jahren ist rasant. Dies ist ein Zeichen der hohen Studierneigung junger Menschen und zugleich ein Beleg für die Attraktivität unserer Carolo-Wilhelmina. Allerdings muss auch die Infrastruktur, wie der Wohnraum und die Lernorte, für die Studierenden mitwachsen“, mahnt Professor Jürgen Hesselbach, Präsident der TU Braunschweig. Nicht jeder der Erstsemester hat eine Bleibe, wie eine Blitzumfrage unter den Anwesenden zeigt. Etliche Arme Wohnraumsuchender gehen auf Nachfrage in die Höhe. AStA-Vorstand Michaela Lange verweist bezüglich dieser Problematik auf WG-Gründungslisten und das Couchsurfing. Darüber hinaus stellt sie den neu gestalteten „Kalend-asta“ vor, der ab sofort erhältlich ist, und Tipps für verschiedenste Bereiche rund um das Studium umfasst.
Was die Lernorte anbelangt, zeichnet Professor Hesselbach ein positives Bild. Alle sechs neuen technischen Forschungszentren (Kostenpunkt: 170 bis 200 Millionen Euro) werden bis 2015, spätestens 2016 in Betrieb sein.
Darüber hinaus hebt der Hochschulleiter in seiner Rede noch einige positive Aspekte hervor: So ist das Studieren nach acht Jahren wieder gebührenfrei (ausgenommen für Langzeitstudenten). Und auch die Freizeitangebote von der Big Band über den Hochschulchor und das Orchester bis zum Lions Racing Team seien vielfältig.
Einen Tipp für die Studienstarter hat er zum Abschluss auch noch parat: „Engagieren Sie sich auch über das Studium hinaus, schließen Sie Freundschaften, knüpfen Sie Netzwerke, dann werden sie bereichert aus dem Studium herausgehen.“
Die Bläsergruppe Akablas sowie das Lions Racing Team runden die Willkommensveranstaltung ab. Vor den Stadiontoren verteilt die Katholische Deutsche Studentenverbindung Niedersachsen fleißig Flyer für die anstehende Oktoberfest-Party. Völlig klar: Gefeiert werden muss schließlich auch mal.
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1 Kommentar
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Franziska Sobe aus Weststadt | 24.10.2013 | 09:56  
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