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Region hat das Eis-Wochenende überstanden

Blaulicht

Hoher Sachschaden, aber keine schweren Verletzungen.

Braunschweig, 08.01.2017.

Die Region38 hat den Eisregen am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag vergleichsweise glimpflich überstanden. Nach Angaben der Polizei haben sich im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig 47 glättebedingte Unfälle ereignet, wobei ein Gesamtschaden von rund 140.000 Euro entstanden sei. Inzwischen ist die Glättegefahr weitgehend beseitigt: Streufahrzeuge waren in der Nacht zumindest auf den Hauptstraßen fast pausenlos im Einsatz; die Temperaturen befinden sich inzwischen im Plusbereich.

Bis zum Sonntagmorgen hatten die Räum- und Streufahrzeuge die Eisglätte weitgehend beseitigt. Das teilte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen mit. Der schwerste Unfall in der Region ereignete sich dabei am Samstagabend auf der Kreisstraße 90 zwischen Wolfenbüttel und dem Teilort Adersheim. Dort hatte ein 36-jähriger Autofahrer trotz Glätte und Schneetreibens überholt; dabei war sein Audi ausgebrochen und mit dem Skoda einer 25-jährigen Frau entgegengekommen. Beide Beteiligten mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Vier Fußgänger-Stürze in Braunschweig

Bei den weiteren Glätteunfällen kamen die Fahrer entweder mit dem Schrecken oder mit leichten Verletzungen davon. Auch die Zahl der Stürze von Fußgängern hielt sich in Grenzen. Die Feuerwehr-Leitstellen sagten: "Wir mussten zwar ein paar Mal mehr raus als sonst - aber es war nichts Dramatisches", hieß es beispielsweise in Salzgitter. Und aus Wolfsburg hieß es: "Nichts Weltbewegendes." In Braunschweig zählte die Feuerwehr-Leitstelle vier gestürzte Fußgänger, die medizinisch versorgt werden mussten; in Peine waren es fünf und in Wolfenbüttel zwei Stürze. "Schlimmer hat es Hannover getroffen", kommentierte ein Sprecher.

Dort hat sich am Samstagabend ein tödlicher Glätteunfall ereignet: Bei Devese - ein Ortsteil der Stadt Hemmingen - rutschte ein Autofahrer mit seinem Wagen von der Straße und prallte gegen einen Baum; der Mann starb wenig später im Krankenhaus. Zeitweise war in Hannover wegen der Glätte der Busverkehr eingestellt.
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