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Prozess beginnt mit einem Geständnis

Hundertfacher Missbrauch an drei Jungen.

Braunschweig (m). 15.01.2012

Ein riesiges Medieninteresse begleitete am Donnerstag den ersten Verhandlungstag vor dem Landgericht Braunschweig, wo sich ein 46-jähriger katholischer Pfarrer aus Salzgitter wegen des 280-fachen sexuellen Missbrauchs verantworten muss. Der Mann hat gestanden, sich in den Jahren 2004 bis 2011 an drei Jungen vergangenen zu haben.

Besonders zu einem der Jungen hatte der Pfarrer einen engen freundschaftlichen Kontakt aufgebaut, kennengelernt hatte er ihn im Kommunionsunterricht. Es folgten gemeinsam verbrachte Wochenenden und Kurzurlaube. Die Übergriffe hörten erst auf, nachdem die verwitwete Mutter dem Pfarrer den Kontakt zu ihrem Sohn untersagt hatte. Parallel hatte der Mann ab 2006 Kontakt zu zwei Brüdern aus einer anderen Familie. Am Dienstag wird der Prozess fortgeführt, ein Gutachter soll gehört werden. Das Urteil könnte bereits in der nächsten Woche fallen.
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