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Polizeimeldungen aus der Region – Zwei junge Wolfsburger rasten total aus

 
Unfallstatistik der Stadt Braunschweig.

Braunschweig, 18.03.2016

Falsche Rufnummer hinterlassen

Ein in einer Parkbucht vor der Grundschule Comeniusstraße abgestellter Skoda wurde in der Nacht zum Dienstag von einem bislang unbekannten Wagen gerammt und beschädigt.
Der Verursacher hinterließ eine Nachricht mit einer Telefonnummer, die aber falsch ist, wie sich später herausstellte.

Aufgrund der Täuschungshandlung gehen die Ermittler davon aus, dass es für die Karambolage Zeugen gegeben hat.
Diese werden gebeten, sich mit dem Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0531 476 3935 in Verbindung zu setzen.

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Zeuge beobachtet Fahrraddieb

Von seiner Terrasse aus sah ein Zeuge (40) in der Frankenthalstraße zwei Personen, die sich am Freitag, kurz nach Mitternacht, an einem Fahrrad zu schaffen machten und mit diesem in Richtung Ernst-Böhme-Straße verschwanden.
Nachdem alarmierte Funkstreifen die Verdächtigen gestellt hatten, gab ein 17-Jähriger sofort zu, das unverschlossen vorgefundene Damenrad mit Kindersitz gestohlen zu haben. Sein 21-jähriger Begleiter äußerte sich nicht.

Der Jugendliche führte eine täuschend echt aussehende Softairwaffe mit sich. Da er den dafür erforderlichen "kleinen Waffenschein" nicht besitzt, wurde neben der Diebstahlanzeige ein Verfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Beide waren mit 0,72 und 1,2 Promille alkoholisiert.

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Baumstumpf als Einstiegshilfe

Über einen am Haus stehen gebliebenen Baumstumpf als Aufstiegshilfe gelangte ein Einbrecher am Donnerstagabend an das Küchenfenster eines Zweifamilienhauses in der Saarstraße, hebelte dies auf und stieg ein.

Die Tat ereignete sich zwischen 17.45 und 19.30 Uhr als die Bewohner einkaufen waren. Der Dieb entwendete etwas Bargeld und diversen Goldschmuck.

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Verkehrsunfallstatistik

Bewertet wird das Verkehrsunfallgeschehen im Stadtgebiet Braunschweig für das Jahr 2015 im Vergleich zu den Vorjahren (Klammerzahlen). Die Unfälle auf den Autobahnen im Stadtgebiet A2, A39, A391, A392 und A395 sind ausgenommen. Die Statistik beschreibt die Unfallentwicklung, die Unfallfolgen, die jeweilige Art der Verkehrsbeteiligung und die Hauptunfallursachen. Abschließend wird das Unfallverhalten der sogenannten Risikogruppen betrachtet.

Eckwerte:

Zahl der Verkehrsunfälle liegt mit 8.669 geringfügig unter der des Vorjahres (8.718) und damit 3,6 Prozent über dem Durchschnitt (8370) der letzten zehn Jahre
1.153 (1.193) Menschen wurden bei Unfällen im Stadtgebiet verletzt, davon 154 (160) schwer- und 993 (1.025) leichtverletzt.
Sechs (acht) Menschen wurden bei Unfällen im Stadtgebiet getötet. Fünf der getöteten Verkehrsteilnehmer waren Fahrradfahrer. Es ist erneut kein Kind unter den Todesopfern.
Weniger Fahrradfahrer an Unfällen beteiligte - 649 (733).

Die Unfallzahlen werden in Zusammenhang mit der Unfallursache, der Art des Verkehrsmittels und der beteiligten Altersgruppe genannt. Die statistische Erhebung dient unter anderem der polizeilichen Verkehrsüberwachung und Prävention. Ziel ist die Senkung der Unfallzahlen und vor allem der schwerwiegenden Unfallfolgen. Daher wird im Folgenden besonders auf die sogenannten Risikogruppen Senioren, Kinder und Jugendliche, Junge Fahrer und Fahrradfahrer eingegangen.

Todesopfer im Straßenverkehr

2014 ließ das Alter, die Art der Verkehrsbeteiligung sowie des Unfallhergangs keine Gemeinsamkeit bei den tödlichen Unglücksfällen erkennen. 2015 waren es allerdings fast ausnahmslos Fahrradfahrer, die bei Unfällen im Stadtgebiet ums Leben kamen. Von den fünf getöteten Fahrradfahrern waren vier älter als 60 Jahre. Einer der Verunglückten, 63 Jahre alt, war mit einem Elektrofahrrad unterwegs.

Senioren (65 plus)

Hohe Mobilität weit über das Arbeitsleben hinaus kennzeichnet heute die Altersgruppe der über 65-Jährigen. Mobilität bedeutet Lebensqualität und Sicherung des Lebensstandards. Viele präventive Aktionen der Polizei und anderer Institutionen tragen dem Rechnung und unterstützen Menschen in der zweiten Lebenshälfte, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Eine immer größer werdende Bedeutung zur Mobilität bekommt, auch in dieser Zielgruppe, das Fahrradfahren. 33 (44) der insgesamt 154 (160) schwerverletzten Menschen waren über 65 Jahre alt und mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden. 14 (21) von ihnen waren mit dem Fahrrad an Unfällen beteiligt. Erstmals werden in der diesjährigen Unfallstatistik die über 65-Jährigen zusätzlich nach Altersklassen bis über 94 Jahre mit Art der Verkehrsbeteiligung und Verletzung gezählt. (Blatt 27 der Grafik) Ebenfalls in die Statistik aufgenommen sind die Beteiligung und die Hauptverursachung in den Altersklassen über 65 Jahre.
2015 waren 1.717 (1.791) Menschen über 65 an Verkehrsunfällen beteiligt. 1.212 (1.197) Beteiligte über 65 haben die Karambolagen hauptsächlich verursacht. Auf großes Interesse stößt die Aktion "Fit im Auto", ein Fahrsicherheitstraining der Polizei Braunschweig und der Verkehrswacht für ältere Autofahrer - Selbsterfahrung ohne Zwang und ohne Angst, den Führerschein abgeben zu müssen.

Junge Fahrer (18 bis 24 Jahre)

2015 waren 1.477 (1.585)) Autofahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren an Unfällen im Stadtgebiet beteiligt. 561 Männer und 445 Frauen verursachten diese Karambolagen maßgeblich. Dabei wurden 97 Menschen verletzt. Bedenklich bleibt, dass 16 (15) der Führerscheinneulinge zum Zeitpunkt des Unfalls unter Alkoholeinfluss standen.

Kinder (bis 14 Jahre)

58 (80) Kinder wurden im letzten Jahr bei Unfällen im Stadtgebiet verletzt - 52 (71) leicht, 6 (9) schwer. Die meisten Kinder wurden wie im Vorjahr mit dem Fahrrad in einen Unfall verwickelt. 19 (32) Kinder wurden dabei leicht, zwei Kinder schwer verletzt. 28 Unfälle geschahen auf dem Schulweg. Die meisten Kinder verunglückten mit dem Fahrrad beim Spielen in ihrer Freizeit. Problematisch bleibt, dass 17 (21) Kinder bei Unfällen nur als Mitfahrer im Auto verletzt wurden. Davon waren vier Kinder unter sechs Jahre alt. Ursache sind zum Teil nach wie vor nicht vorhandene oder nicht genutzte Rückhaltesysteme. Bei Verkehrskontrollen vor Grundschulen wird immer noch Fehlverhalten von Eltern deutlich, die entgegen polizeilichem und pädagogischen Rat ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und sich darüber hinaus als Fahrzeugführer falsch verhalten.

Fahrradfahrer

649 (733) Fahrradfahrer waren 2015 an Unfällen beteiligt, 280 verursachten sie maßgeblich selbst. 334 (387) Radler wurden leicht und 71 (67) schwer verletzt. Das bedeutet, dass Fahrradfahrer im letzten Jahr zu knapp 36 Prozent an den Verletzten insgesamt beteiligt waren. Bei den schweren Verletzungen betrug die Beteiligung sogar 46 Prozent. Zur Erinnerung: allein fünf Fahrradfahrer kamen bei Verkehrsunfällen 2015 ums Leben. In mindestens drei Fällen haben die Fahrradfahrer den für sie tödlichen Unfall maßgeblich verursacht. Hauptunfallursache bei Unfällen mit Fahrradfahrern bleibt die Benutzung der falschen Straßenseite - 47 (59) Unfälle. Alkohol war bei 30 (27) Unfällen ursächlich.

Alkohol und Drogen

102 (111) Autofahrer verunglückten 2015 unter Alkoholeinfluss im Stadtgebiet. Zusätzlich fielen 241 (267) betrunkene Fahrer bei Verkehrskontrollen auf. 51 (53) Fahrer fielen nach dem Konsum illegaler Drogen ohne Unfall auf. Dagegen verursachten elf Verkehrsteilnehmer unter Drogeneinfluss einen Unfall - sieben mehr als im Jahr vorher. Neben dem Verlust der Fahrerlaubnis kommt auf die Drogen konsumierenden Autofahrer immer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu.

Hauptunfallursachen - in Reihenfolge der Bedeutung
1. Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren und beim Ein- und Anfahren
2. Mangelnder Abstand
3. Missachtung der Vorfahrt oder des Vorrangs
4. Nebeneinanderfahren, unachtsamer Fahrstreifenwechsel
5. überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit
Im Jahresvergleich sind im Stadtverkehr in Reihenfolge der Bedeutung keine signifikanten Veränderungen festzustellen.

Unfallfluchten

2015 suchten 1.880 Fahrer nach einem Unfall das Weite, ohne sich um die Folgen zu kümmern. Von 73 (71) Unfallfluchten, bei denen Menschen verletzt wurden, konnten 43 (37) aufgeklärt werden. Das entspricht einer Aufklärungsquote von knapp 59 Prozent. Bei ihren Ermittlungen ist die Polizei im hohen Maß auf Beobachtungen aus der Bevölkerung und auf die Bereitschaft als Zeuge auszusagen angewiesen.

Fazit

Die Unfallstatistik 2015 für das Stadtgebiet Braunschweig beschreibt trotz anhaltend hoher Verkehrsdichte ein im Jahresvergleich unauffälliges Unfallgeschehen.

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Gifhorn, 18.03.2016

keine aktuellen Meldungen

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Goslar, 18.03.2016

Verkehrsunfall mit Flucht

Am Mittwoch, den 16. März 2016, erstattete die Fahrerin eines schwarzen Mini One eine Anzeige wegen Verkehrsunfalls mit Flucht.

Sie hatte ihr Fahrzeug am selben Tag gegen 15.40 Uhr, in Bad Harzburg in der Bismarckstraße vor dem Haus Nr. 51 zum Parken abgestellt. Bei Ihrer Rückkehr gegen 16.11 Uhr, stellte sie dann fest, dass der linke Außenspiegel sowie die Fahrertür verkratzt waren.

Vermutlich hat ein bisher unbekannter Fahrzeugführer im Vorbeifahren den Schaden verursacht und sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von circa 300 Euro zu kümmern. Wer Hinweise zum Verursacher geben kann melde sich bitte beim Polizeikommissariat Bad Harzburg.

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Helmstedt, 18.03.2016

Dreiste Diebe auf frischer Tat ertappt

Was sich zwei dreiste Diebe am früher Donnerstagabend gedacht haben, soll mal einer verstehen: die beiden Männer versuchten, auf dem Parkplatz eines Autohauses in der Konrad-Adenauer-Straße in Helmstedt Baustrahler abzutreten und wurden dabei von einer aufmerksamen Streifenwagenbesatzung der Polizei ertappt.

Denn die Beamten hatten einen klaren Vorteil: zur Tatzeit war es gerademal 17.20 Uhr und damit noch taghell, sodass sie die Halunken fabelhaft bei ihren Handlungen beobachten konnten.

Allerdings waren der 53-jährige Helmstedter und sein 48-jähriger Kumpel - ebenfalls aus Helmstedt - nicht nur unbedarft, sondern auch noch dreist. Als die Polizeibeamten die beiden ansprachen, führten sie ihre Handlungen unbehelligt weiter. Erst als die Beamten dann deutlicher wurden, ließen sie von ihrem Tun ab.

Im Weiteren konnten die beiden Kommissare Werkzeug, sowie einen bereits abgebauten Scheinwerfer bei den beiden Männern auffinden. Das Diebesduo gab daraufhin zu, den Strahler bereits vor Ort demontiert zu haben.

Was wohl niemanden mehr wundert: beide Übeltäter waren bei der Tatausführung alkoholisiert. Zu guter Letzt stellten die Beamten fest, dass eines der Fahrräder, mit welchen die beiden Helmstedter unterwegs waren, gestohlen war. Liebe Diebe: das hat sich aber gelohnt!

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Osterode, 18.03.2016

Tanker berührt Pkw

Ein 47-jähriger Mann aus Harztor befuhr mit seinem Tanklastzug am Donnerstag, gegen 23 Uhr, die B 243 in Richtung Herzberg. Bei KM 19.0 überholte er einen PKW und touchierte diesen beim Wiedereinscheren. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Der Verursacher meldete sich später bei der Polizei Nordhausen, um den Unfall aufnehmen zu lassen. Dem Geschädigten aus Herzberg entstand ein Schaden in Höhe von 3000 Euro.

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Peine, 18.03.2016

Versuchte Brandstiftung

In der Nacht zu Freitag wurde durch einen Zeugen ein Feuer am ehemaligen Hertie-Kaufhaus in Peine, Lindenstraße, gemeldet. Als die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr eintrafen, stellten sie fest, dass die an der Nebeneingangstür (Unterführung neben dem Haupteingang) zum Gebäude angebrachte Holzplatte, in Flammen stand.

Die Polizeibeamten, die als erste am Brandort eintrafen, konnten das im entstehen begriffene Feuer noch rechtzeitig mit eigenen Mitteln löschen, so dass ein größerer Schaden verhindert werden konnte. Die kurz darauf eintreffende Feuerwehr löschte noch die Brandreste.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Brand vorsätzlich gelegt. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Brandursache dauern an. Über die Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.

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Rasanter Rentner

Am Donnerst, gegen 12:30 Uhr wurde ein Funkstreife der Polizei in Stederdorf, Dieselstraße, auf einen 76-jährigen Mann aufmerksam, der dort mit seinem Kleinkraftrad unterwegs war.

Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass das Kleinkraftrad mit einer Geschwindigkeit geführt wurde, die eine Fahrerlaubnis erforderlich macht. Da der Mann jedoch nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist, wurde im die Weiterfahrt untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Kleinkraftrad wurde zur Untersuchung sichergestellt.

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Salzgitter, 18.03.2016

Körperverletzung und Beleidigung

Am frühen Freitagmorgen wurden Polizeibeamte zu einer Körperverletzung Am Haudorn gerufen. Ein 22-jähriger Mann hatte seine 31-jährige Ex-Partnerin geschlagen.

Der 22-jährige zeigte sich gegenüber den eingesetzten Beamten aggressiv und beleidigte sie. Er erhielt einen Platzverweis musste die Wohnung verlassen. Gegen ihn wird nun ermittelt.

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Verkehrsunfall mit drei leicht verletzten Personen

Salzgitter-Lebenstedt, Neißestraße/Berliner Straße, 17.03.2016, 13.15 Uhr
Am Donnerstagmittag wollte eine 46-jährige Autofahrerin von der Neißestraße nach links in die Berliner Straße abbiegen. Dabei übersah sie die entgegenkommende 47-jährige Autofahrerin. Beim Zusammenstoß wurde die 46-Jährige verletzt und anschließend mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht. Sie konnte nach einer ambulanten Behandlung wieder entlassen werden.

Die 47-jährige Autofahrer und ihr 19-jähriger Beifahrer wollten nach der Unfallaufnahme einen Arzt aufsuchen. Beide Autos wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Schaden: rund 9500 Euro.

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Wolfenbüttel, 18.03.2016

Unfall mit Radfahrerin

Am Donnerstagmittag gegen 12.30 Uhr kam es in Wolfenbüttel erneut zu einem Unfall mit einer Radfahrerin, die auf der falschen Straßenseite unterwegs war. Ein 62-jähriger Autofahrer beabsichtigte demnach vom Neuen Weg nach links in die Straße Kleine Breite abzubiegen und übersah hierbei offensichtlich die 49-jährige Radfahrerin, die den Radweg entgegengesetzt der Fahrtrichtung befuhr.

Durch die Berührung mit dem Auto stürzte die Radlerin, verletzte sich jedoch glücklicherweise nur leicht. Der Sachschaden wird auf 1000 Euro geschätzt. Die Polizei Wolfenbüttel appelliert nochmals eindringlich an alle Radfahrer, sich an die geltenden Vorschriften zu halten, insbesondere was das Fahren auf der rechten Seite der Straßen angeht.

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Transporter aufgebrochen, Werkzeug entwendet

Unbekannte Täter brachen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Hecktür eines in der Campestraße zum Parken abgestellten weißen Mercedes Sprinter offensichtlich mit brachialer Gewalt auf.

Aus dem Fahrzeug wurde im Anschluss hierin gelagertes Werkzeug im Gesamtwert von rund 3500 Euro entwendet. Bei dem Werkzeug handelte es sich unter anderem um eine Bohrmaschine und um eine Rüttelplatte. Zudem wurden zwei 20 Liter Kanister mit Kraftstoff entwendet. Hinweise: 05331 / 933-0.

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Wolfsburg, 18.03.2016

Junge Männer rasten komplett aus

Völlig ausgerastet sind zwei junge Männer am Donnerstagnachmittag in der Wolfsburger City. Gegen 17.40 Uhr meldete eine Zeugin über Notruf eine Schlägerei zwischen 4 bis 5 Personen vor der Postfiliale in der Porschestraße. Die Polizei schickte mehrere Streifenwagen zum Einsatzort. Die Beamten konnten 5 Personen feststellen, von denen sich ein 17 und ein 19 Jähriger durch Flucht der Personalienfeststellung entziehen wollten.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten beiden Männern einige Meter weiter stellen. Hierbei leistete der 17-Jährige heftigen Widerstand und wurde von den Beamten zu Boden gebracht werden. Da der junge Mann sich nach Kräften wehrte, griffen zwei beherzte Bürger ein und unterstützten die Polizisten. Weitere Einsatzkräfte wurden angefordert und trafen wenig später ein. Bei dem Gerangel mit dem 17 Jährigen wurde eine 21-jährige Polizeikommissarin leicht verletzt. Sie war jedoch weiterhin dienstfähig.

Auch der 19-Jährige leistet bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Schnell war klar, dass beide Männer unter starkem Alkoholeinfluss standen. Besonders auffällig war das enorme Aggressionspotential des 17-Jährigen. Beide jungen Männer wurden zur Klärung ihrer Identität zur Dienststelle verbracht. Dabei beleidigten sie die eingesetzten Ordnungshüter und versuchten diese auch körperlich durch Kopfstöße und Tritte zu attackieren.

Wer nun glaubt, dass sich der 17-Jährige beruhigt hätte, sah sich getäuscht. Auf der Polizeiwache brüllte und beleidigte er die Beamten weiterhin, so dass sich die Polizei dazu entschloss den 17-Jährigen in Obhut zu nehmen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,94 Promille.

Weiterhin kam heraus, dass der Jugendliche schon wegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstandes polizeilich in Erscheinung getreten ist. So kam es, dass der 17-Jährige auch weiterhin auf der Polizeiwache versuchte andere Personen anzugreifen und abermals in Obhut genommen werden musste.

Bei dem hier geleisteten Widerstand wurde abermals ein 41 Jahre alter Polizeikommissar verletzt, der auch weiterhin dienstfähig war. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und dem Jugendamt wurde der junge Mann schließlich einem Angehörigen übergeben.

Der 19-Jährige hatte auch ordentlich getankt und kam auf eine Atemalkoholkonzentration von 2,16 Promille. Doch was war eigentlich der Grund für die Auseinandersetzung mit der alles begann? Nach bisherigem polizeilichem Kenntnisstand verließen drei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren ein Kaufhaus am späteren Ereignisort. Hier trafen sie zufällig auf den 17 und den 19 Jährigen, beide alkoholisiert und äußerst aggressiv. Hier wurden sie von den beiden ohne erkennbaren Grund angepöbelt und plötzlich angegriffen. Dabei biss der 17-Jährige einem 18-Jährigen sogar in den Finger. Den 17-Jährigen und den 19-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand. Der 19-Jährige bekommt zudem noch eine saftige Kostenrechnung über den entstandenen Polizeieinsatz.

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Auto aufgebrochen

Ein Ipad wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag aus einem PKW entwendet - und dabei gleich die Seitenscheibe des Wagens zerstört.

Der 19 Jahre junge Fahrzeugbesitzer parkte seinen PKW am Donnerstagabend gegen 22 Uhr in der Poststraße in Wolfsburg vor einer Spielbank, verschloss ihn ordnungsgemäß und verließ den Abstellort, ohne Böses zu ahnen.

Fälschlicherweise: Denn als Freunde des 19-jährigen Gifhorners gegen 0.15 Uhr an dem Fahrzeug vorbeikamen, entdeckten sie die zerstörte Scheibe auf der Beifahrerseite. Sie kontaktierten ihren Kumpel sofort, welcher sich sogleich auf den Weg machte zu seinem PKW machte. Als der junge Mann das Dilemma entdeckte, ärgerte er sich doppelt. Denn auch sein IPad, welches er im Inneren des PKWs zwischen Fahrersitz und Mittelkonsole abgelegt hatte, war verschwunden. Offenbar hatten die unbekannten Diebe es mitgenommen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat: 05361/4646-0.

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