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Polizeimeldungen aus der Region: Schlag gegen international operierende Autodiebe

 
Ein Bild aus dem Lager der Autodiebe in Polen.
 
Ein Bild aus dem Lager der Autodiebe in Polen.
 
Ein Bild aus dem Lager der Autodiebe in Polen.
 
Weil die Sonne eine 31-jährige Pkw-Fahrerin blendete, fuhr sie in diesen Ford Ka.

Braunschweig, 05.06.2015

Betrunken zur Vernehmung gefahren

Mit der Sicherstellung seines Führerscheins und der Einleitung eines Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr endete für einen 51-Jährigen der Vernehmungstermin bei der Kripo in der Friedrich-Voigtländer-Straße am Donnerstagnachmittag.
Vorgeladen war der Mann, weil er als Opfer eines Wohnungseinbruchs aussagen sollte. Doch dazu kam es gar nicht erst, weil der Braunschweiger, der mit einem Firmenwagen angereist war, den Beamten durch seine starke Alkoholfahne auffiel.
Ein Alkotest in der Wache ergab den Wert von 1,21 Promille, woraufhin die Ermittler eine Blutprobe anordneten.
Als Begründung für seinen hohen Alkoholwert gab der Mann an, am Vorabend ordentlich getrunken zu haben.

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Terrier hetzt Schaf in Oker

Ein Airedale-Terrier gelangte auf unbekannte Weise am Donnerstagnachmittag auf eine Wiese in Veltenhof auf der vier Schafe grasten.
Nach Angaben der Besitzerin soll der Hund die Tiere gehetzt haben. In Panik war eins der Schafe daraufhin über den Zaun gesprungen und in die angrenzende Oker gestürzt, wo es ertrank.
Die Hundehalterin gab an, dass ihr Tier möglicherweise durch einen Türspalt entkommen war und dann durch die Oker zum Nachbargrundstück geschwommen sein muss.

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Nach „zwei Bier“ Ampel gerammt

Nachdem er am Donnerstagabend in der Auffahrt Hansestraße auf die Autobahn 391 einen Ampelmasten und das Standrohr eines Hinweisschildes gerammt hatte, war das Auto des Fahrers so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.
Gegenüber der Polizei gab der 30-Jährige an, aufgrund einer Bodenwelle von der Fahrbahn abgekommen zu sein. Allerdings bemerkten die Beamten eine Alkoholfahne. Die angeblich getrunkenen zwei Bier ergaben einen Atemalkoholwert von knapp einem Promille, so dass die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde.
Der Sachschaden beträgt etwa 3200 Euro.

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Schlag gegen Autodiebe

In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig ist einer Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Gifhorn ein erfolgreicher Schlag gegen internationale Kraftfahrzeugdiebe gelungen. Nach achtmonatiger Ermittlungsarbeit konnten in Polen im Mai 2015 zehn Tatverdächtige im Alter von 22 bis 44 Jahren festgenommen, 17 Kraftfahrzeuge und diverse weitere Beweismittel beschlagnahmt werden.

In einer Pressekonferenz stellte die Staatsanwaltschaft Braunschweig zusammen mit der Polizeidirektion Braunschweig am Freitag die bisherigen Ermittlungsergebnisse vor. Polizeipräsident Michael Pientka: "Der Erfolg war nur möglich durch intensive Vernetzung aller beteiligten Dienststellen, national wie international. Vielen Dank an alle Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz!"

In den ersten acht Monaten des Jahres 2014 waren die Diebstähle von hoch- und neuwertigen VW-Bussen der Modellreihe T 5 im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig sprunghaft auf 73 Fälle angestiegen. Im restlichen Niedersachsen waren es dagegen nur 39 derartige Taten. Auffällig war dabei, dass in einer Nacht regelmäßig mindestens zwei VW T 5 in einem engen Tatortbereich gestohlen wurden. Die Polizeidirektion Braunschweig richtete eine Ermittlungsgruppe aus Beamten der Polizeiinspektionen Wolfsburg-Helmstedt, Braunschweig, Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel und Gifhorn ein, um diese Tatserie aufzuklären. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig eröffnete ein Sammelverfahren wegen schweren Bandendiebstahls.

Nach monatelangen akribischen Ermittlungen ergaben sich schließlich erste Verdachtsmomente gegen polnische Tatverdächtige, die offensichtlich hochprofessionell, äußerst konspirativ und mit großem technischen Know-how die Taten begingen. Erste Kontakte zu polnischen Behörden führten schnell zu weiteren Erkenntnissen, die die Verdachtsmomente erhärteten. Das Landeskriminalamt Niedersachsen, das Bundeskriminalamt und Europol wurden eingeschaltet, da neben polnischen auch schwedische Behörden in die Ermittlungen einbezogen wurden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig erließ das Amtsgericht Wolfsburg schließlich neun "EU-Haftbefehle" gegen polnische Staatsbürger und 21 Durchsuchungsbeschlüsse für Objekte in Polen sowie für eine Wohnung in Schweden, die auf dem Wege der Rechtshilfe an die polnischen und die schwedischen Behörden zur Vollstreckung übermittelt wurden.

Am 17.05.2015 reisten Beamte der Ermittlungsgruppe, verstärkt durch Fahnder der Polizeiinspektion Gifhorn, nach Polen, um bei der Vollstreckung der Beschlüsse durch die polnische Polizei dabei zu sein. Zeitgleich wurden am 19. Mai Wohnungen, Werkstätten und Hallen durchsucht. Insgesamt waren ca. 230 Polizeibeamte im Einsatz.

Im Zuge dieser ersten Maßnahmen konnten sechs mit Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen werden. Zwei weitere polnische Tatverdächtige wurden festgenommen, nachdem bei ihnen diverse Beweismittel aufgefunden worden waren. In den nächsten Tagen konnten zwei weitere Gesuchte durch Zielfahnder der polnischen Behörden, die wiederum eng mit Zielfahndern des Landeskriminalamtes Niedersachsen zusammenarbeiteten, ebenfalls festgenommen werden. Zurzeit sitzen zehn Personen in Polen in Untersuchungshaft, ein Tatverdächtiger wird noch mit Haftbefehl gesucht. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig betreibt Auslieferungsverfahren, über welche die polnischen Gerichte entscheiden müssen.

Bei den Durchsuchungen wurden insgesamt 17 Kraftfahrzeuge und 104 Kfz-Zubehörteile beschlagnahmt, die alle aus Diebstählen stammen. Die Auswertung weiterer sichergestellter Gegenstände dauert noch an.
Drahtzieher der streng hierarchisch gegliederten Bande dürften zwei Männer sein, die einen schwunghaften Autohandel betrieben. Sie bedienten sich mindestens eines Informatikers und zweier weiterer Logistiker, die für die Überwindung der Sicherungseinrichtung an den Kraftfahrzeugen sowie die Ausstattung der "Kurierfahrer" mit zum Beispiel abhörsicheren Mobiltelefonen zuständig waren. Aus ermittlungstaktischen Gründen kann hier die konkrete Vorgehensweise nicht weiter beschrieben werden.

Die Arbeit der Ermittler und der Staatsanwaltschaft ist aber noch keinesfalls abgeschlossen. Es gilt jetzt die umfangreichen Beweismittel weiter zu untersuchen, die Akten zu vervollständigen, die Beschuldigten nach Deutschland ausliefern zu lassen, in Vernehmungen einzusteigen usw.
Insgesamt werden den Tatverdächtigen zum gegenwärtigen Zeitpunkt rund 100 Kraftfahrzeugdiebstähle mit einem Schadensumfang von ca. 4 Millionen Euro zur Last gelegt. Die Taten ereigneten sich dabei zum einen entlang der Autobahn A 2 mit Schwerpunkt zwischen Helmstedt und Hannover, aber auch an der A 7 in Richtung Hamburg/Bremen. Die Täter erbeuteten dabei in einer Nacht mindestens zwei, manchmal auch drei Fahrzeuge.

Fallbeispiele:
In der Nacht zum 5. Mai 2015 wurden in der Ortschaft Abbesbüttel im Landkreis Gifhorn zwei neuwertige VW T 5 "California" entwendet. Dabei manipulierten die Täter am Tatort Straßenlaternen, um ungestört im Dunkeln arbeiten zu können. Teile der beiden entwendeten Fahrzeuge fand die Polizei am 19.05.2015 bei der groß angelegten Durchsuchung in Polen.
Die absolut neuwertigen Fahrzeuge waren zu diesem Zeitpunkt offensichtlich bereits komplett in Einzelteile zerlegt worden. Der Schaden in diesen beiden Fällen beträgt allein ca. 115.000 Euro.
In der Nacht zum 13.03.2015 wurden in der Ortschaft Cremlingen, Landkreis Wolfenbüttel, ebenfalls zwei T 5-Busse entwendet. Eines der Fahrzeuge war von den Eigentümern mit einem GPS-Sender ausgerüstet. Als die Geschädigten den Diebstahl in den frühen Morgenstunden bemerkten, befand sich das mit einem Sender ausgestattete Fahrzeug im Bereich Magdeburg und konnte hier von Fahndungskräften aufgenommen werden. Dabei stellten die Beamten einen zweiten T 5 fest, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht als gestohlen gemeldet war. Die Polizei observierte beide Fahrzeuge. Auch bei dem zweiten Fahrzeug stellte sich schnell heraus, dass es gestohlen war. Es wurde im Bereich Brandenburg gestellt, der Fahrer vorläufig festgenommen. Zwischenzeitlich hatten die Täter den GPS-Sender vermutlich mit technischen Hilfsmitteln entdeckt und außer Kraft gesetzt. Dadurch geriet der zweite T 5 außer Kontrolle und konnte bislang nicht sichergestellt werden.

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Einbruch in der Helenenstraße

Zwischen Donnerstagmittag und Freitagmorgen drangen bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus auf dem Gelände eines weitläufigen Gewerbehofes an der Helenenstraße ein.
Durch die gewaltsam geöffnete Haustür konnten die Einbrecher in die oberen Wohnräume gelangen und in Ruhe die Schränke durchwühlen. Was genau entwendet wurde, steht noch nicht fest. Möglicherweise fehlt Familienschmuck.

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Gifhorn, 05.06.2015

Motorradfahrer sammelt Verstöße

Am Donnerstag nahmen Beamte an der K 123 bei Wunderbüttel einen 24 Jahre alten Wittinger fest, der mit einem Cross-Motorrad zahlreiche Verstöße begangen hat.
Der Polizei war das gelbe Leichtkraftrad aufgefallen, weil es ohne Zulassung auf der Straße unterwegs war. Nachdem die Beamten versucht hatten den Fahrer zum Anhalten zu bewegen, warf dieser die Maschine beiseite und versuchte zu Fuß durch ein Getreidefeld zu flüchten.
Die Polizisten verfolgten den Kradfahrer über den Acker nahe des Friedrichsmühlenweges. Nachdem die Beamten den Flüchtenden gestellt hatten, widersetzte sich der Wittinger der Festnahme, indem er einen Polizeibeamten gegen den Kopf trat.
Ein vorläufiger Test weist bei dem Motorradfahrer, der keinen Führerschein besitzt, auf Drogenkonsum hin. Jetzt wird sich der 24-Jährige wegen zahlreicher Verstöße vor Gericht verantworten müssen.
Er muss unter anderem mit Verfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz rechnen. Fällt die durchgeführte Blutprobe positiv aus, wird er auch wegen einer Trunkenheitsfahrt belangt.

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Mercedes auf Steine gebockt

Alle vier Reifen samt Felge haben Unbekannte am Donnerstag zwischen 4 Uhr und 4.30 Uhr vom Mercedes eines 52-Jährigen in Vordorf abmontiert. Die Diebe hinterließen das Fahrzeug auf Betonsteinen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 2500 Euro.
Einer 49 Jahre alten Zeugin war ein mit zwei Männern besetzter grauer Audi gegen 4 Uhr in der Straße Bahwiese aufgefallen. Als sie nach einer halben Stunde erneut dort entlangkam, fiel ihr auf, dass bei dem Mercedes jetzt die Reifen fehlten.
Die Polizei Meine bittet um weitere Hinweise unter Telefon 05304/91230.

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17000 Euro Schaden

Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kam es auf dem Pommernring zu einem Unfall.
Am Donnerstag gegen 15.45 Uhr geriet ein 25 Jahre alter Gifhorner mit seinem VW-Caddy im Kurvenbereich in den Gegenverkehr. Hier stieß er mit dem Skoda Fabia eines 53 Jahre alten Gifhorners zusammen. Der 53-Jährige wurde dabei leicht verletzt. An den Autos entstand ein Gesamtschaden von etwa 17.000 Euro.

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Goslar, 05.06.2015

Unfall durch blendende Sonne

Eine 31-jährige Pkw-Fahrerin aus Langelsheim befuhr am Freitag um 6.30 Uhr mit ihrem Skoda die Straße Im Tölletal in Wolfshagen. Aufgrund blendender Sonne übersah sie einen geparkten Pkw Ford KA und fuhr nahezu ungebremst auf diesen auf.
Hierbei wurde die Fahrerin leicht verletzt, sie musste ambulant in der Klinik behandelt werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Schadenshöhe circa 10 000 Euro.

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Helmstedt, 05.06.2015

Ohne Kennzeichen und Führerschein, aber mit 2 Promille

Nicht schlecht staunte eine Funkstreifenbesatzung, die am frühen Freitagmorgen gegen 2.25 Uhr die Helmstedter Straße in Richtung Sunstedt befuhr, als ihnen ein schwarzer VW Polo entgegenkam, an dem vorne keine Kennzeichen angebracht waren. Die Ordnungshüter wendeten und folgten dem Fahrzeug. Hierbei beobachteten sie, dass an dem Pkw hinten ebenfalls das Kennzeichen fehlte und der VW Polo auf der Helmstedter Straße in Höhe einer Tankstelle auf einen Hof einbog. Im Fahrzeug befanden sich zwei männliche Personen.

Als der schwarze Polo stoppte und auf dem Hof abgestellt wurde, entschlossen sich die Beamten die beiden Personen im Fahrzeug zu kontrollieren. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen31 Jahre alten Mann aus der Samtgemeinde-Nord-Elm, bei dem Beifahrer um einen 25 Jahre jungen Mann aus Helmstedt. Bei der Kontrolle konnten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers feststellen. Auf die Bitte, seinen Führerschein den Ordnungshütern auszuhändigen, erklärte der 31-Jährige, dass er keinen Führerschein mehr besitze.

Nun boten die beiden erstaunten Polizisten dem 31-Jährigen einen Alko-Test an, den der junge Mann bereitwillig durchführte. Dieser ergab einen Wert von 2,04 Promille. Des Weiterhin gab der Fahrzeugführer zu, dass der Polo nicht zugelassen sei. Daraufhin nahmen die Beamten den 31-Jährigen mit und ordneten eine Blutprobe an, die dem Mann im nächst gelegenen Krankenhaus entnommen wurde. Den Fahrzeugschlüssel stellten die Ordnungshüter aus gefahrenabwehrenden Gründen sicher. Die Fahrerlaubnis wurde dem 31-Jährigen im Übrigen bereits 2007 rechtskräftig entzogen und eine neue Fahrerlaubnis seitdem nicht erteilt. Ihn erwarten nun ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, sowie eines wegen der Benutzung eines nicht zugelassenen Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr.

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Osterode, 05.06.2015

keine aktuellen Meldungen

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Peine, 05.06.2015

Radfahrerin auf Fußgängerüberweg angefahren

Zu einem Unfall ist es am Donnerstagnachmittag, gegen 15:55 Uhr, in Peine, Hannoversche Heerstraße, auf einem Fußgängerüberweg, gekommen. Die 36-jährige Führerin eines Pkw BMW aus Peine übersah aus vermutlich aus Unachtsamkeit eine 79-jährige Frau aus Peine, die den Fußgängerüberweg mit ihrem Fahrrad überquerte.
Die Radfahrerin, die den Überweg verbotswidrig mit dem Fahrrad überquerte, wurde vom Pkw erfasst und leicht verletzt. Sie kam mit einem Rettungswagen zu ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von circa 800 Euro.

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Kind bei Unfall leicht verletzt

Am Donnerstag, kam es gegen 19.10 Uhr in Peine, Schwarzer Weg, Kreuzung Am Silberkamp / Sedanstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 10-jähriges Mädchen auf ihrem Fahrrad angefahren und leicht verletzt worden ist.
Ein 31-jähriger Einwohner aus Peine wollte mit seinem Pkw, von der Straße Am Silberkamp kommend, über den Schwarzen Weg geradeaus in die Sedanstraße fahren. Als er bereits den Schwarzen Weg passiert hatte und sich kurz vor der Einfahrt in die Sedanstraße befand, fuhr die 10-jährige mit ihrem Fahrrad, obwohl die Lichtzeichenanlage für sie Rotlicht anzeigte, auf die Straße, um sie in Richtung Schützenplatz zu überqueren.
Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem das Mädchen leicht verletzt wurde. Sie kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Peine. Über die Schadenshöhe an den Fahrzeugen können noch keine Angaben gemacht werden.

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Salzgitter, 05.06.2015

Mehrere Radfahrer verletzt

Salzgitter-Lebenstedt, Karl-Nestvogel-Weg, 04.06.2015, 15.30 Uhr

Am Donnerstagnachmittag stießen auf dem Karl-Nestvogel-Weg am Salzgittersee zwei Radfahrer zusammen und wurden dabei verletzt. Beide mussten mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht werden. Ein 53-jähriger Radfahrer geriet in einer Rechtskurve zu weit nach links und stieß mit der entgegenkommenden 54-jährigen Radfahrerin zusammen. Die Sicht ist in dem Kurvenbereich durch einen Baum nur schwer einsehbar.

Salzgitter-Lebenstedt, Lichtenberger Straße, 04.06.2015, 07.50 Uhr

Ein 15-jähriger Radfahrer wollte am Donnerstagmorgen die Lichtenberger Straße überqueren. Ohne auf den fließenden Verkehr zu achten fuhr er zwischen zwei Autos auf die Lichtenberger Straße, wo er dann vom Auto eines 49-jährigen Fahrers erfasst wurde. Der 15-Jährige stürzte auf die Straße und wurde verletzt ins Klinikum gebracht. Schaden: rund 300 Euro

Salzgitter-Lebenstedt, Peiner Straße, 04.06.2015, 15.00 Uhr

Nach einem Zusammenstoß mit einem Auto erlitt ein 54-jähiger Radfahrer eine Kopfplatzwunde und Schürfwunden, so dass er mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht werden musste. Ein 54-jähriger Autofahrer wollte am Donnerstagnachmittag aus einer Stichstraße nach rechts auf die Peiner Straße fahren. Er übersah dabei den auf dem Radweg der Peiner Straße fahrenden Radfahrer und erfasste ihn. Schaden: cirka 900 Euro

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Verkehrsunfall mit einer alkoholisierten Autofahrerin

Salzgitter-Lebenstedt, Ludwig-Erhard-Straße, 04.06.2015, 07.50 Uhr

Eine 44-jährige Autofahrerin fuhr am Donnerstagmorgen auf der Ludwig-Erhard-Straße auf die vorausfahrende Fahrschulsattelzugmaschine auf. Fahrer der Sattelzugmaschine war ein 30-jähriger Fahrschüler.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamtinnen Alkoholgeruch in der Atemluft bei der 44-Jährigen fest. Der Alcotest ergab einen Wert von 1,41 Promille. Auf der Dienststelle wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Außerdem wurde ihr Führerschein sichergestellt. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Schaden: rund 9000 Euro

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Wolfenbüttel, 05.06.2015

Verkehrsunfallfluchten

Donnerstag, 04.06.2014, 04.55 Uhr

Der 27jährige Fahrer eines VW Golf befuhr am frühen Donnerstagmorgen die Landesstraße 495, aus Halchter kommend in Richtung Salzgitter. Vermutlich infolge überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss kam er nach links von der Fahrbahn ab, geriet in den Straßengraben und stieß dabei gegen einen Telefon-Holzmasten. Der Holzmast wurde dabei zerstört.
Der Mann aus Bad Harzburg und entfernte sich mit einem Taxi unerlaubt von der Unfallstelle, meldete sich jedoch später telefonisch bei der Polizei. Der Unfallverursacher gab an, dass am Unfallort ein anderer Fahrzeugführer angehalten habe und ihm das Taxi gerufen habe.
Die Polizei Wolfenbüttel bittet diesen Fahrzeugführer, sich telefonisch unter der Telefonnummer 05331/9330 zu melden.

Donnerstag, 04.06.2015, 17.33 Uhr

Am späten Donnerstagnachmittag musste ein Rollerfahrer in der Reichsstraße durch einen Vorfahrtsverstoß einer 55jährigen Fahrerin eines Mercedes so stark abbremsen, dass er mit seinem Roller stürzte. Der 26jährige Mann zog sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zu. Die Unfallverursacherin entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Mittwoch, 03.06.2015, 14.45 Uhr

Ebenfalls zu einer Verkehrsunfallflucht kam es am Mittwochnachmittag am Alten Weg. Der 33jährige Fahrer eines VW Golfs musste in Höhe der Hausnummer 63 einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen und stieß dabei gegen einen ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkten PKW Opel.
Das entgegenkommende Fahrzeug sei ihm mitten auf der Fahrbahn entgegengekommen, so dass er ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
Das unfallverursachende Fahrzeug entfernte sich ebenfalls unerlaubt von der Unfallstelle. Die Polizei Wolfenbüttel bittet um Zeugenhinweise (Tel. 05331/9330)

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Wolfsburg, 05.06.2015

92-Jährige ausgeraubt

OT Hellwinkel, Reislinger Straße 04.06.2015, 18.00 Uhr
Unfassbar! Eine 92 Jahre alte Dame wurde am Donnerstagabend in ihrer Wohnung überfallen, gefesselt und ausgeraubt. Es war gegen 18 Uhr, als sich zwei unbekannte Männer Zutritt zu dem Mehrparteienhaus an der Reislinger Straße verschaffen. Sie gelangen an die Wohnungstür und klingeln bei der Rentnerin. Unter dem Vorwand etwas abgeben zu wollen lässt die Mieterin sie in ihre Wohnung.
Jetzt geht alles ganz schnell: Während die 92-Jährige von einem Täter auf den Boden geworfen, geknebelt und gefesselt wird, durchsucht der andere Räuber die Wohnung der Frau. In einem unbeobachteten Augenblick kann diese in ihr Schafzimmer flüchten, die Fesseln lösen und die Zimmertür von innen verschließen. Anschließend öffnet sie ein Fenster zum Reislinger Markt hin und ruft um Hilfe. Eine Passantin hört die Hilferufe und alarmiert geistesgegenwärtig die Polizei.
Als die Beamten wenige Minuten später eintreffen, waren die Gangster schon über alle Berge. Die Polizisten stellten fest, dass sämtliche Räume der Wohnung von den Räubern betreten und gründlich durchsucht wurden. Schranktüren waren geöffnet, Schubladen herausgezogen und deren Inhalt auf dem Boden verstreut.
Erste Feststellungen ergaben, dass die Unbekannten lediglich eine geringe Menge an Bargeld erbeuteten. Nach Angaben des Opfers waren die beiden Täter männlich und etwa 40 Jahre alt. Beide hatten eine Körpergröße von 175 cm und waren von schlanker Gestalt. Die Männer sprachen akzentfrei Deutsch.
Zum Glück wurde die 92-Jährige bei dem Überfall nach ersten Erkenntnissen äußerlich nicht verletzt. Jedoch wurde sie zur weiteren Betreuung in die Obhut von Familienangehörigen gegeben.
Da sich im Erdgeschoss der Reihenhäuser gewerbliche Unternehmen und vor den Häusern eine Vielzahl an Parkplätzen sowie ein Taxistand befinden, hoffen die Ermittler darauf, dass Kunden, Anwohner oder Verkehrsteilnehmer verdächtige Fahrzeuge oder Personen beobachtet haben und bitten um Hinweise an die Polizeiwache in der Heßlinger Straße, Telefon, 05361/4646-0.

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Diebstahl wie am Fließband

Wolfsburg, OT Hellwinkel, Kiebitzweg 04.06.2015, 22.00 Uhr - 05.06.2015, 08.30 Uhr
Wolfsburg, OT Hellwinkel, Rosenweg 04.06.2015, 22.30 Uhr - 05.06.2015, 10.00 Uhr

Einen anthrazit-farbenen VW Touran haben Unbekannte in der Straße Kiebitzweg entwendet und seinem Besitzer einen Schaden von rund 3.500 Euro zugefügt. Der 44 Jahre alte Eigentümer hatte seinen 10 Jahre alten Wagen am Donnerstagabend gegen 18.30 Uhr ordnungsgemäß verschlossen am Fahrbahnrand im Kiebitzweg abgestellt. Als er am Freitagmorgen gegen 05.30 Uhr wieder zu seinem Fahrzeug kam, war es verschwunden.

Nur wenige Meter weiter versuchten wahrscheinlich dieselben Täter gewaltsam die Fahrertür eines weißen Golf Plus zu öffnen. Sie scheiterten und ließen ein beschädigtes Türschloss zurück. Der Schaden dürfte sich hierbei um etwa 200 Euro belaufen.

Eine Straße gegenüber im Rosenweg schlugen die Täter wieder zu und machten erneut Beute. Diesmal entwendeten sie einen schwarzen VW Passat, den sein 41 Jahre alter Besitzer am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr auf dem Gemeinschaftsparkplatz hinter dem Mehrfamilienhaus abgestellt hatte. Am Freitagmorgen stellte der 41-Jährige den Diebstahl seines 12 Jahre alten Wagens fest. Hier verursachten die Ganoven einen Schaden von 4.000 Euro Hinweise bitte an die Polizei Wolfsburg, Rufnummer 05361/4646-0.

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