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Polizeimeldungen aus der Region / Braunschweig: EC-Kartenbetrüger sitzt in JVA in Süddeutschland

Braunschweig, 10.08.2015

EC-Kartenbetrüger identifiziert - Hinweis kam von der Polizei in Österreich

Bei dem von der Ermittlungsgruppe "Unbare Zahlungsmittel" gesuchten EC-Kartenbetrüger (wir berichteten) handelt es sich um einen 41-jährigen reisenden Täter. Den entscheidenden Hinweis zur Identität des polnischen Staatsbürgers gab ein Fahnder der Landespolizeidirektion Vorarlberg in Bregenz. Der Beamte war beim Auswerten der Fahndungsfotos im Internet auf den Gesuchten gestoßen, der wegen fortgesetzten Diebstahls bereits mehrere Jahre in Österreich in Haft saß und erst 2014 von dort entlassen wurde.
Offensichtlich hat sich der 41-Jährige europaweit auf Diebstähle aus Patientenzimmern in Krankenhäusern spezialisiert. In Österreich wurde der Beschuldigte nach mehreren Serien verurteilt.

Auch aus der Schweiz sind Fälle bekannt. In Braunschweig wurde einem 81-Jährigen zwischen dem 14. und 16. März in einer Klinik eine EC-Karte gestohlen. Beim Einsatz der Karte an verschiedenen Geldautomaten im Stadtgebiet erbeutete der Täter 6000 Euro. Das von einem Ermittlungsrichter zur Veröffentlichung freigegebene Foto aus der Überwachungskamera einer Bankfiliale führte schließlich auf die Spur des 41-Jährigen. Erste Erkenntnisse nach der Identifizierung ergaben, dass der Beschuldigte zur Zeit in einer Justizvollzugsanstalt in Süddeutschland einsitzt. Die Ermittlungen dauern an.

Trickbetrüger boten Baumfällung an

Die Fällung einer vertrockneten Tanne mit anschließender Entsorgung boten vier Männer am Freitagvormittag einer 88-jährigen Anwohnerin in Hondelage an.
In dem Glauben, dass es sich um Gärtner handele, die schon bei einem Nachbarn tätig gewesen waren, ließ sich die Seniorin auf das Angebot ein und fuhr mit einem der Männer zur Bank. Hier hob sie Geld ab und übergab diesem anschließend 2200 Euro.
Der Trupp begann dann, etwa zehn Äste abzuschneiden. Vier davon warfen sie in LKW, gaben den Hinweis, dass dieser nun voll sei und verschwanden..
Zurück ließen sie eine Quittung mit der Aufschrift "Baum weg". Dieser steht allerdings noch immer im Vorgarten, so dass die Polizei wegen Trickbetrug ermittelt.
Die Beamten bitten um Hinweise, insbesondere auf einen weißen Klein-LKW mit Kastenaufbau mit dem die Täter unterwegs waren. Tel. 0531/476 2516.

Betrunkener Unfallflüchtiger verlor Kennzeichen

Einen lauten Knall vernahm ein Zeuge (36) am Sonntagabend in seiner Wohnung an der Jasperallee und sah aus dem Fenster, wie ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug rangierte und über die Kasernenstraße wegfuhr. Dabei schliff die Stoßfängerverkleidung über den Asphalt und das Kennzeichen fiel ab.
Alarmierte Polizeibeamte stellten im Kreuzungsbereich frische Beschädigungen an einem Absperrgitter fest und fanden den Unfallwagen auf der Kasernenstraße. Der mutmaßliche Fahrer (33) wurde ohne Schuhe unweit entfernt liegend aufgefunden und räumte ein, gefahren zu sein.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,5 Promille.


Einbrecher entwenden Schmuck und Bargeld aus Häusern

Armbanduhren, Goldschmuck und Bargeld fielen einem Einbrecher in die Hände, der am Sonntagabend zwischen 20.30 Und 23.30 Uhr in ein Haus in der Sulzbacher Straße in Lehndorf eindringen konnte.
Der Täter hatte dazu eine rückwärtige Terrassentür aufgehebelt und die Räume durchwühlt.
Bei einem weiteren Einbruch gegen 21.40 Uhr in ein Haus in Melverode dürfte die ausgelöste Alarmanlage den Täter vertrieben haben. Dieser hatte zunächst erfolglos versucht, die Terrassentür aufzubrechen, konnte dann aber ein Fenster im Kellergeschoss aufhebeln. Dabei löste der Alarm aus und ein Wachdienst informierte die Polizei.
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Gifhorn, 10.08.2015

Keine aktuellen Meldungen

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Goslar, 10.08.2015

In Gebäude der Golfanlage eingebrochen

In der Nacht von Sonntag auf Montag verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten des Golfclubs, des Restaurants und des dortigen Ausrüstungsshops. Dabei wurden ein Laptop und Bargeld entwendet. Hinweise zur Tat nimmt die Polizei Goslar unter (05321) 339-0 entgegen.

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Helmstedt, 10.08.2015

Einbruch in Geschäftsräume

Zu einem Einbruch in ein Elektrofachgeschäft in der Wallstraße in Königslutter kam es am vergangenen Wochenende. Die Tatzeit dürfte sich nach ersten polizeilichen Erkenntnissen auf Samstagmittag 13 Uhr und Montagmorgen 6.45 Uhr belaufen. Der Eigentümer hatte am Montagmorgen den Schaden bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Ermittler der Polizei stellten fest, dass die unbekannten Täter zur fraglichen Zeit gewaltsam ein Fenster geöffnet haben und in die das Gebäude eingestiegen sind. Hier betraten sie mehrere Büroräume und durchwühlten Schränke und Schubladen. In der Hoffnung auf reichlich Bargeld öffneten sie anschließend noch gewaltsam die Registrierkasse im Verkaufsraum. Die Enttäuschung dürfte groß gewesen sein, denn letztendlich fanden sie nur etwas Münzgeld, da in vielen Geschäften, insbesondere übers Wochenende kein Bargeld mehr gelagert wird. Anschließend fanden sie noch einen Laptop, den sie mitgehen ließen. Der angerichtete Schaden dürfte weitaus höher sein als die Beute und sich nach ersten Schätzungen im vierstelligen Bereich bewegen. Hinweise zu dem Einbruch erbitten die Ermittler an die Polizeiwache im Gerichtsweg, 05353/94105-0.

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Osterode, 10.08.2015

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Peine, 10.08.2015

Pudel "Balu" wieder bei seinem Frauchen

Wie berichtet war am Donnerstag, 30.07.2015, in Peine, Wiesenstraße, ein Pudel, der von seinem Frauchen vor dem Eingang des dortigen Penny-Markts angeleint worden war, von einer bisher nicht bekannten Person entwendet worden.
Heute morgen, gegen 08:00 Uhr, ging nun der Hinweis bei der Polizei ein, dass ein Pudel, auf den die Beschreibung von "Balu" zutraf, bei einer Frau an einer Leine in Peine, auf der Feldstraße gesehen wurde. Die Hinweisgeberin konnte den informierten Beamten das Haus bezeichnen, in das die Frau mit dem Hund gegangen war. Tatsächlich fanden die eingesetzten Polizeibeamten den Hund auch dort in der Wohnung einer 25-Jährigen. Die Frau gab gegenüber der Polizei an, dass sie den Hund am 31.07.2015 von einem Mann mit osteuropäischem Aussehen für 150 Euro gekauft haben will. Sie hatte bereits seit mehreren Tagen einen Aushang mit ihrer Telefonnummer in der Stadt ausgehängt, wonach sie einen familienfreundlichen Hund suchen würde. Am 31.07. sei sie dann von einem Mann angerufen worden, der ihr einen Hund angeboten hätte, den sie dann auch gekauft habe. Den Mann konnte sie nicht näher beschreiben. Es ist lediglich bekannt, dass er einen roten Pkw Opel gefahren haben soll. Auf Nachfrage gab sie an, von dem Verschwinden von "Balu" nichts mitbekommen zu haben.
"Balu" befindet sich jetzt wieder wohlbehalten bei seinem Frauchen, worüber beide sehr glücklich sind.

Autos mit Steinen beworfen

Am Sonntagabend kam es in Gadenstedt auf der Feldstraße zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, der durch einen 60-jährigen Mann hervorgerufen worden war. Der 60-Jährige hatte zunächst ein geparktes Auto mit einem Pflasterstein beschädigt, bevor er dann auch noch ein vorbeifahrendes Auto mit einem weiteren Pflasterstein bewarf. Der Stein prallte zunächst auf die Motorhaube und von dort in die Windschutzscheibe des vorbeifahrenden Pkw. Hierbei wurde der Pkw Citroen erheblich beschädigt. Zeugen, die die Polizei alarmiert hatten, gaben den Hinweis, wo der Mann sich aufhalten würde, so dass die Beamten ihn schnell ausfindig machen konnten. Dem 60-Jährigen, der die Taten bestreitet, wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Die Schadenshöhe liegt bei ca. 3000 Euro.

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Salzgitter, 10.08.2015

In Gebäude des TÜV-Nord eingebrochen

Zwei Tatverdächtige, beide 32 Jahre alt, konnten am Sonntagabend vorläufig festgenommen werden, nachdem sie zuvor in das Gebäude des TÜV Nord in der Steinmetzstraße eingebrochen waren. Von Zeugen wurden Personen auf dem Gelände des TÜV gesehen. Als sie von den Zeugen angesprochen wurden, flüchteten die Täter. Zwei Tatverdächtige konnten von Polizeibeamten in Tatortnähe festgestellt und festgenommen werden. Sie hatten Diebesgut dabei, dass der TÜV-Station zugeordnet werden konnte. Auf dem Gelände und im Nahbereich des TÜV konnten noch weitere Gegenstände aus dem Gebäude sichergestellt werden. Offensichtlich hatten die Täter sie bei der Flucht verloren. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurden beide Tatverdächtige aufgrund von mangelnden Haftgründen wieder entlassen.

Strohballen in Brand gesetzt

In der Nacht von Sonntag auf Montag, um Mitternacht, wurde von einer Zeugin ein Feuer auf der Walzwerkstraße unter der Brücke der Industriestraße Nord entdeckt. Unbekannte Täter hatten Strohballen, die auf einem landwirtschaftlichen Anhänger waren, in Brand gesetzt. Durch das Feuer wurden die Strohballen und auch der Anhänger komplett zerstört. Am Montagmorgen musste noch überprüft werde, ob die Brücke ebenfalls beschädigt worden ist. Hinweise an die Polizei Salzgitter: 05341-1897-215

Fahrradfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Sonntagmittag überquerte eine 70-jährige Fahrradfahrerin bei ausgeschalteter Ampel die Albert-Schweitzer-Straße in Richtung Rathaus. Eine 24-jährige Autofahrerin bemerkte die Radfahrerin zu spät und konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Die Radfahrerin soll die Albert-Schweitzer-Straße schon fast überquert haben, als es dann zum Unfall kam. Die Verletzte wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht.

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Wolfenbüttel, 10.08.2015

Einbrecher auf frischer Tat ertappt

Nach einer Alarmauslösung in einem Discounter in Schöppenstedt, Neue Straße, konnten am frühem Montagmorgen drei Täter auf frischer Tat nach einem Einbruch angetroffen werden. Ersten Ermittlungen zu Folge gelangten die Täter nach Aufbrechen einer Tür in den Markt und hatten bereits das Diebesgut zum Abtransport in Tüten verpackt bereitgestellt. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeikräfte konnten dann drei Personen im Markt feststellen, die sich zwischen den Regalen versteckt hielten. Die drei Täter, zwei Männer im Alter von 24 und 20 Jahren, sowie eine junge Frau im Alter von 16 Jahren, alle aus dem Kreisgebiet, wurden zunächst zur Wache des Polizeikommissariates Wolfenbüttel gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer nach Hause entlassen, die 16-Jährige wurde an Berechtigte übergeben. Die weiteren Ermittlungen dauern zur Zeit an.

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Wolfsburg, 10.08.2015

Einbruch in Imbissstand - Täter entwenden 100 Limonadenflaschen

Mächtigen Durst hatten Unbekannte, die am Wochenende die Vorratsbehälter eines Imbissstandes in der Straße Brandgehaege aufgebrochen haben. Insgesamt entwendeten die Diebe rund 100 Flaschen Getränkelimonade. Die Tat ereignete sich zwischen Samstagabend 20 Uhr und Montagmorgen 9 Uhr im Industriegebiet Heinenkamp 1. Eine Angestellte hatte den Einbruch bemerkt und die Polizei alarmiert.

Die Beamten nahmen die Ermittlungen auf und stellten fest, dass die Ganoven die verschlossenen Metallbehälter des roten mobilen Imbissstandes mit brachialer Gewalt geöffnet hatten. Anschließend haben sie die rund 100 Getränkeflaschen entnommen und abtransportiert. Auffällig hierbei ist, dass die Langfinger nur die 0,5 l umfassenden Getränkeflaschen entwendet haben und die Getränkekisten zurück ließen. Die Polizei geht davon aus, dass wahrscheinlich mehrere Täter vor Ort waren und zumindest ein Gefährt mit sich führten, um ihre Beute abtransportieren zu können. Es war nicht der erste Einbruch in den Imbiss, denn bereits Mitte Juni diesen Jahres entwendeten ebenfalls durstige Diebe diverse Getränkedosen. Damals wie heute entstand ein Schaden von mehreren Hundert Euro. Hinweise an die Polizei in Fallersleben unter der Rufnummer 05362/967000.

Verfolgungsfahrt mit überhöhter Geschwindigkeit

Nur durch Glück bzw. die Aufmerksamkeit anderer Autofahrer ist eine Verfolgungsfahrt folgenlos geblieben. Dabei wurde das Fluchtauto mit doppelter als der erlaubten Geschwindigkeit durch das Wolfsburger Stadtgebiet gelenkt.
Es war am Sonntagmorgen gegen 06.45 Uhr, als eine zivile Funkstreifenbesatzung der Polizei die Dieselstraße stadtauswärts in Richtung Marie-Curie-Allee befuhr. In Höhe der Kreuzung Lerchenweg bemerkte sie einen schwarzen Opel Astra Coupe, der mit zwei männlichen Personen besetzt war und der vom Parkplatz eines dortigen Schnellrestaurants auf den Lerchenweg fuhr. Da die Lichtsignalanlage für die Polizei Grünlicht zeigte, gingen die Beamten davon aus, dass der Opelfahrer an der dortigen Ampel sein Fahrzeug zum Stehen bringt. Umso erstaunter waren sie, als der Opel ungebremst in den Kreuzungsbereich einfuhr und nach links in die Dieselstraße Richtung stadtauswärts davonfuhr.

Die Beamten hefteten sich an die Fersen des Opels, der nun stark beschleunigt wurde. Im Bereich der 70er-Zone in Richtung Marie-Curie-Allee erreichte der PKW Opel eine durchgängige Geschwindigkeit von 140km/h. Auf Höhe der Kreuzung zur Landesstraße 290 (Neuhäuser Straße) zeigte die Ampel geradeaus erneut Rotlicht. Hier verringerte der Führer des Opels leicht seine Geschwindigkeit, um anschließend dann unter starkem Beschleunigen trotz Rotlicht geradeaus über die Kreuzung in die Marie-Curie-Allee zu rasen. Während dieses Überfahrens der Kreuzung herrschte einiger Querverkehr durch andere PKWs, deren Fahrzeugführer geistesgegenwärtig ihre Fahrzeuge stark abbremsen mussten, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.
Trotz aufgesetztem Blaulicht, eingeschaltetem Martinshorn, Lichthupe und eindeutigen Haltezeichen reagierte der flüchtige Opelfahrer nicht auf die Anhaltesignale der Polizei. Den Polizisten gelang es, sich links neben das flüchtige Fahrzeug zu setzen und dem Fahrzeugführer abermals deutliche Haltesignale zu geben. Der PKW-Führer signalisierte mit seiner Hand, dass er anhalten wolle.

Auf Höhe der Einmündung zur Gustav-Hertz-Straße bog der PKW-Führer dann nach rechts in den dortigen Weg ab. Doch auch hier hielt er sein Fahrzeug nicht an, so dass die Polizisten sich entschlossen, das Fahrzeug auszubremsen. Nach einem Beinahezusammenstoß lenkte der Fahrer den Opel in einen Waldweg, sprang aus dem Fahrzeug und flüchtete. Zurück blieb sein etwas verdatterter Beifahrer. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem flüchtigen Fahrer blieb leider ergebnislos. Bei dem Beifahrer handelte es sich um den Besitzer des Opel, einen 27 Jahre alten Mann aus Gardelegen. Bei der weiteren Überprüfung der Kennzeichen kam heraus, dass die Kennzeichen nicht für den Opel, sondern ein weiteres Fahrzeug des 27-Jährigen ausgegeben waren. Hieraus dürfte sich Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz Steuervergehen bzw. Urkundenfälschung ergeben. Da der 27-Jährige keine Ausweispapiere bei sich führte und unter Alkoholeinfluss stand, wurde er zwecks Identitätsüberprüfung zur Dienststelle verbracht. Gegen seinen Kumpel, der den Opel lenkte wird unter anderem wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, missachten von Haltezeichen und überhöhte Geschwindigkeit ermittelt. Die Ermittlungen dauern an.
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