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Polizeimeldungen aus der Region – 33-Jähriger in Asylunterkunft getötet

 
Der 77-jährige Herbert Sippel aus Clausthal-Zellerfeld wird vermisst, er benötigt dringend Medikamente. Hinweise an die Polizei.

Braunschweig, 05.02.2016

Ampelmast gerammt und geflüchtet

Schaden in Höhe von 2000 Euro richtete die bislang unbekannte Fahrerin eines silberfarbenen Autos mit Braunschweiger Kennzeichen am Donnerstag an der Einmündung Ackerstraße/ Salzdahlumer Straße an.

Die Frau hatte einen Ampelmast gerammt und war geflüchtet. Ein Zeuge hatte den Vorfall beobachtet und die Polizei gerufen. Fahrzeugteile, die am Unfallort zurück blieben, gehören zu einem Renault. Der Wagen müsste vorn in der Mitte beschädigt sein.

Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0531 476 3935 entgegen.

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Dreiste Unfallflucht

Ungerührt suchte am Donnerstagnachmittag ein Autofahrer das Weite, nachdem er in Stöckheim mit seinem Wagen ein anderes Fahrzeug beim Einfahren in eine Parklücke gerammt hatte. Der Mann flüchtete, obwohl ihn eine Zeugin auf den verursachten Schaden hingewiesen hatte. Die Frau informierte die Polizei und nannte das Kennzeichen.

Wenig später klingelten die Ermittler an der Haustür des 57-Jährigen Fahrers. Der Beschuldigte gab an, keinen Schaden erkannt zu haben. Die Beamten sicherten allerdings Schäden in Höhe von etwa 2000 Euro an den Fahrzeugen.

Gegen den 57-Jährigen wird wegen Verkehrsunfallflucht ermittelt.

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Herzanfall hinter dem Steuer

Vermutlich infolge eines akuten Herzanfalls verlor am Abend ein 58 Jahre alter Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen und prallte auf der Petristraße frontal gegen das Auto einer 46-jährigen Frau. Die Autofahrerin wartete an der Einmündung, um in die Rudolfstraße abbiegen zu können.

Die 46-Jährige verletzte sich bei dem Aufprall leicht und wurde im Krankenhaus behandelt. Der 58-Jährige war aufgrund des akuten Infarkts nicht ansprechbar und musste von der Besatzung eines Krankenwagens aus seinem Wagen befreit werden. Die Rettungssanitäter brachten den Mann anschließend sofort in die Klinik.

Beide Fahrzeuge waren nach der Karambolage schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

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Unwissender Autoknacker

Zeugen beobachteten am Donnerstagabend, gegen 23 Uhr, auf der Goslarsche Straße einen Mann, der auf dem Fußweg ging und an jedem dort geparkten Auto am Türgriff zog. Offenbar wollte er prüfen, ob ein unverschlossenes Fahrzeug darunter ist.

Eine Polizeistreife traf den Verdächtigen am Sackring an. Dieser tat unwissend. In seinem Rucksack fanden die Beamten unter anderem Autozubehör, wie Lackstifte, ein Servicebuch und Brillenetui, die aus Diebstählen herrühren könnten. Der 55-Jährige erklärte, dass die Sachen ihm nicht gehören würden er aber auch nicht wisse, wie sie in seinen Rucksack gelangt sind.

Die Ermittlungen hinsichtlich von Diebstählen aus PKW dauern an.

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Mittelloser Parfümdieb

Nach Hinweisen einer Ladendetektivin, die am Donnerstagnachmittag einen mutmaßlichen Parfümdieb verfolgte, stellte eine Funkstreife den Verdächtigen auf der Lange Straße.

Der 25-Jährige räumte die Tat ein und gab die Ware im Wert von 20 Euro zurück. Das Duftwasser habe er entwendet, da er mittellos sei und es seiner Freundin zum Geburtstag schenken wollte.

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Gifhorn, 05.02.2016

Kurioser Wodka-Raub

Ein kurioser Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend in Wesendorf. Ein alkoholisierter 34-Jähriger aus dem Ort war gegen 20.45 Uhr zu Fuß auf dem Nachhauseweg und hatte zwei Flaschen Wodka dabei.

In einem Wäldchen kurz vor seiner Wohnung im Tulpenweg stellte er die Wodkaflaschen ab und rief seine Mutter an. In diesem Augenblick wurde der 34-Jährige von einem Fremden angerempelt, der von ihm die Flaschen forderte. Daraufhin lief der 34-Jährige mit einer Flasche Wodka davon, die andere ließ er zurück.

Der Unbekannte nahm die Verfolgung auf und lief hinterher, konnte den 34-Jährigen vor seiner Haustür im Tulpenweg stellen und nahm diesem nun auch noch die zweite Wodkaflasche ab. Zudem soll er dem 34-Jährigen anschließend in den Unterleib getreten haben.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Etwa 40 Jahre alt, 175 Zentimeter groß, leichter Bauchansatz, rundes Gesicht, Zweitagebart, bekleidet unter anderem mit einer dunklen Wollmütze und schwarzen Handschuhen, möglicherweise osteuropäischer Abstammung.

Um sachdienliche Hinweise zur Tat oder zum Täter bittet die Polizei in Wesendorf, Telefon 05376/97390.

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Metalldiebe nehmen Badewanne mit

Dreiste Metalldiebe suchten am Donnerstagvormittag ein Grundstück in der Gifhorner Straße in Meine heim.

Die Täter begaben sich auf das Grundstück und suchten dort die rückwärtig auf dem Hof gelegene, unverschlossene Garage auf. Aus dieser entwendeten sie eine gusseiserne Badewanne, die bis zum Rand mit Altmetall gefüllt war, sowie eine Waschmaschine. Anschließend suchten sie mit ihrer Beute unerkannt das Weite.

Die Tat ereignete sich zwischen 9 Uhr und 12.30 Uhr, während die Bewohner nicht zu Hause waren. Zeugen berichteten von einem weißen Kleintransporter in der Nähe des Tatortes.

Um weitere sachdienliche Hinweise bittet die Polizei in Meine, Telefon 05304/91230.

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Autoknacker gestellt

Drei aus Polen stammende Autoknacker im Alter von 35, 41 und 45 Jahren wurden am späten Donnerstagabend von Beamten der Polizeiinspektion Gifhorn auf frischer Tat ertappt und festgenommen.

Gegen 22 Uhr bemerkte ein Wachmann der Jahreswagenverkaufshilfe im Heidland drei verdächtige Personen auf dem Betriebsgelände, die sich an mehreren Ausstellungsfahrzeugen zu schaffen machten, und alarmierte daraufhin die Polizei.

Die Beamten eilten mit mehreren Streifenwagen zum Ort des Geschehens und umstellten weiträumig das Firmengelände. Dennoch gelang es den Verdächtigen zunächst, mit ihrem Skoda Superb in Richtung Eyßelheideweg zu flüchten. In Höhe des Real-Marktes konnte das Täterfahrzeug jedoch von zwei Streifenwagen gestoppt werden. Die drei Insassen ließen sich widerstandslos festnehmen.

Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten im Skoda diverses Aufbruchswerkzeug, zwei Funkgeräte, Wechselschuhe, mehrere Handys und SIM-Karten sowie eine größere Menge Bargeld. Die Überprüfung der Verdächtigen ergab, dass alle drei bereits mehrfach wegen unterschiedlicher Eigentumsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten sind.

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Goslar, 05.02.2016

77-Jähriger wird vermisst

Seit Donnerstagabend, 19.30 Uhr, wird der 77-jährige Herbert Sippel aus Clausthal-Zellerfeld vermisst.

Herr Sippel, der auf die regelmäßige Einnahme von Medikamente angewiesen ist, hatte die Wohnung unter Zurücklassung seines Pkw verlassen; daher besteht die Möglichkeit, dass er seit dieser Zeit zu Fuß unterwegs ist.
Die Ermittlungen und Suchmaßnahmen der Polizei verliefen bisher ergebnislos.

Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten nimmt die Polizei Goslar unter 05321/399-0, die Polizei Oberharz unter 05323/94110-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Fund unterschlagen

Bereits am 01.02.2016, gegen 10.30 Uhr, verlor eine 75-jährige Frau aus Langelsheim, vermutlich beim Aussteigen aus ihrem PKW, auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Bornhäuser Straße ihr Portemonnaie.
Ein bisher unbekannter Täter soll es gefunden und bisher nicht abgeben haben. Dadurch entstand ein Schaden in Höhe von circa 200 Euro.

Zeugen haben eine männliche Person gesehen, die für die Tat infrage kommen könnte. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

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Helmstedt, 05.02.2016

20-Jähriger verursacht schweren Unfall und flüchtet

Zu einem Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person und einem Gesamtschaden von mindestens 5500 Euro kam es am Donnerstagabend auf der Kreisstraße 61 zwischen Wahrstedt und Büstedt.

Nach derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen und Aussagen von Zeugen befuhr gegen 22.56 Uhr ein 20 Jahre junger Mann aus Oebisfelde mit einem lila-farbenen VW Golf die K 61 von Wahrstedt kommend in Richtung Oebisfelde.

In einer Rechtskurve verlor der 20-Jährige vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Heck des Fahrzeugs brach aus und er geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem schwarzen VW Golf eines 66 Jahre alten Mannes aus Wolfsburg nahezu frontal zusammenstieß.

Anstatt sich um den Unfall und seine Folgen zu kümmern, stieg der 20 Jährige Fahrer des lila Golf anscheinend unverletzt aus seinem Fahrzeugwrack aus und verließ mit seiner ebenfalls 20 Jahre jungen Beifahrerin zu Fuß die Unfallstelle in Richtung Oebisfelde.

Die Unfallzeugen schienen ihren Augen nicht zu trauen, denn zuvor entfernte er noch die Kennzeichen an seinem Fahrzeug und verschwand damit. Indessen kümmerten sich die Zeugen um den 66-Jährigen, der sich bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen zuzog und mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Wolfsburg verbracht wurde.

Die Unfallstelle war für gut drei Stunden voll gesperrt. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der lila-farbene Golf wurde durch die Beamten zur Spurensuche sichergestellt.

Ein Zeuge hatte den Fahrer erkannt und eine Überprüfung seitens der Polizei ergab, dass der 20 Jährige aus Oebisfelde nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ferner waren die Kennzeichen an dem lila Golf gefälscht. Um sicherzustellen, dass die beiden Insassen des violetten Golf nicht doch schwerer verletzt als angenommen waren, wurde die Unfallstelle und nähere Umgebung durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wahrstedt und der Polizei ohne Ergebnis abgesucht.

Die Ermittlungen dauern an.

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Osterode, 05.02.2016

Mit 1,4 Promille am Steuer

Ein 46-jähriger Mann aus Osterode befuhr am Donnerstag gegen 10.05 Uhr in Osterode die Straße im Strange, obwohl er erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand.

Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Aufgrund dessen wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

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Peine, 05.02.2016

Messerstecherei unter Flüchtlingen

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in der Gemeinde Vechelde, in einem als Asylunterkunft genutzten Zwei-Familienhaus, gegen 1.10 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen sechs Personen afrikanischer Herkunft.

Die Personen, die zusammen alkoholische Getränke genossen hatten, waren aus noch nicht bekannten Gründen in Streit geraten. Im Verlauf dieses Streites wurde einer der Beteiligten, ein 41-jähriger Mann, mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert, wo er operiert werden musste.

Die an der Auseinandersetzung beteiligten Personen wurden vorläufig festgenommen. Über die Hintergründe der Tat und wer von den Beteiligten letztendlich auf den Mann eingestochen hat, können noch keine Angaben gemacht werden.

Die Ermittlungen dauern zur Zeit noch an. .

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Salzgitter, 05.02.2016

“Falscher“ Handwerker erbeutet Schmuck

Am Donnerstagmorgen, zwischen 9 Uhr und 10 Uhr, klingelte ein angeblicher Handwerker bei einer 85-jährigen Frau an der Haustür eines Mehrfamilienhauses am Wilhelm-Kunze-Ring.

Der vermeintliche Handwerker gab vor, den Wasserdruck in der Wohnung der Seniorin überprüfen zu wollen. Die 85-Jährige musste die Wasserhähne in Küche und Badezimmer aufdrehen. Sie blieb im Badezimmer und der "Handwerker" hielt durch ständiges Ansprechen Kontakt zu ihr, während er in anderen Räumen sich aufhielt.

Sie stellte nachdem der "Handwerker" die Wohnung verlassen hatte fest, dass ihr Schmuck aus dem Schlafzimmer fehlte. Ob eine ein zweiter Täter in der Wohnung war, konnte die Seniorin nicht sagen.

Der Täter in der Wohnung soll etwa 185 cm groß und schlank gewesen sein. Der etwa 50 Jahre alte Mann hatte auffällig kurze, dunkle Haare und sprach Hochdeutsch. Bekleidet war er mit einem dunklem Hemd, Weste und einer Pumphose.

Hinweise an die Polizei Salzgitter: 05341-1897-0

Die Polizei weist nochmals daraufhin, keine fremden Personen, egal unter welchen geschickten Vorwand und seriösem Erscheinungsbild sie auftreten, in die Wohnung zu lassen.

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Wolfenbüttel, 05.02.2016

Fußgänger angefahren

Am Donnerstagmorgen befuhr ein 48-jähriger Mann aus Wolfenbüttel mit seinem Skoda die Straße Im Kalten Tale in Richtung Mozartstraße.

In Höhe Saffeweg überquerte ein 18-jähriger Fußgänger die Fahrbahn. Trotz einer sofortigen Bremsung konnte der PKW-Fahrer den Zusammenstoß nicht verhindern. Der junge Mann erlitt durch den Aufprall eine Schürfwunde am Kopf und wurde zur ambulanten Behandlung mit dem Rettungswagen dem Klinikum Wolfenbüttel zugeführt.

Der entstandene Sachschaden beträgt 800 Euro.

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Wolfsburg, 05.02.2016

33-Jähriger in Asylunterkunft getötet

In den frühen Morgenstunden des Freitag wurde der Sicherheitsdienst der Asylunterkunft in der Hafenstraße in Fallersleben gegen 2.15 Uhr durch Hilfeschreie alarmiert. Die Sicherheitskräfte fanden auf dem Flur einen schwer verletzten 33 Jahre alten Bewohner vor.

Die sofort alarmierten Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr waren wenige Minuten später vor Ort und leiteten erste Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Leider konnten sie nicht verhindern, dass der 33-Jährige Mann aus Kamerun seinen schweren Verletzungen vor Ort erlag.

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und konnte noch unmittelbar vor Ort zwei männliche Tatverdächtige, einen 37 Jahre alten Mann aus Zimbabwe und einen 40 Jahre alten Mann aus Ghana vorläufig festnehmen. Beide Männer sind ebenfalls Bewohner der Asylunterkunft.

Um die genaue Todesursache zu klären wurde für den Freitagnachmittag durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig eine Obduktion angeordnet. Zu möglichen Hintergründen der Tat liegen keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.

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Aufruhr an einer Schule

Am Freitagmorgen zeigte die Polizei verstärkte Präsenz vor einer Schule in der Frauenteichstraße. Hintergrund war ein anonymer Hinweis auf eine mögliche Bedrohung, die sich am Freitagmorgen ereignen sollte.

Ein 15-Jähriger Schüler hatte am Donnerstagabend den Hinweis auf seinem Handy erhalten und kurz darauf seine Klassenlehrerin informiert, welche unverzüglich die Schulleitung in Kenntnis setzte. Diese schaltete die Polizei ein.

Nach Abwägung der Gesamtumstände durch Polizei und Schulleitung lief der Unterricht am Freitag wie gewohnt störungsfrei ab. Der Sachverhalt wird schulintern durch Schüler und Lehrpersonal aufgearbeitet.

Die Polizei weist noch einmal deutlich darauf hin, dass auch sogenannte "Spaßanrufe" den Tatbestand einer Bedrohung erfüllen und somit strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben können. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die durch den Polizeieinsatz entstandenen Kosten auf den Verursacher umzulegen.

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