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Polizei: „Neueste Technik ist ein echter Fortschritt“

Wolfgang Klages. Foto: oh

Moderne Licht- und Bremsanlagen sorgen für mehr Sicherheit – „Schwarze Schafe“ gehen trotzdem immer wieder ins Netz.

Von Birgit Leute, 26.07.2016.

Braunschweig. „Es wird besser“, bringt Wolfgang Klages die Lage auf den Punkt. Mit „besser“ meint der Polizeisprecher die Verkehrstauglichkeit der Räder und vor allem das Verständnis dafür vonseiten der Besitzer. „Radfahren ist in“, beobachtet Klages. „Es wird inzwischen viel Geld in die Räder investiert. Damit sind auch technische Details wie Lichtanlagen oder Bremsen auf dem neuesten Stand.“

„Der klassische Dynamo hatte immer wieder Ausfälle. Im Vergleich dazu sind die neuen Modelle wie der Nabendynamo oder das LED- oder Xenon-Licht ein echter Fortschritt“, sagt der Polizeisprecher.
Nichtsdestotrotz gehen den Beamten bei den regelmäßigen Fahrradkontrollen im Stadtgebiet immer wieder „schwarze Schafe“ ins Netz. „Erst kürzlich ereignete sich wieder ein Unfall mit einem Radfahrer, dessen Bike vollkommen abgenutzte Bremsen hatte“, erinnert sich Klages.

Wer erwischt wird, darf zahlen: Längst gibt es auch einen Bußgeldkatalog für Fahrradfahrer.
20 Euro werden zum Beispiel fällig, wenn trotz Dunkelheit das Licht nicht angeschaltet wird, passiert dadurch außerdem noch ein Unfall kommen 35 Euro zusammen.
Auch kaputte Bremsen gehen ins Geld: Zehn Euro Strafe kosten sie den Radfahrer, wenn er in eine Kontrolle gerät.
Und für alle die es noch nicht wussten: Wer bei Rotlicht über eine Ampel fährt, zahlt nicht nur zwischen 45 und 180 Euro, sondern bekommt auch noch einen Punkt in Flensburg. Der Polizeisprecher: „Das Problem ist: Autofahrer gehen regelmäßig zur Inspektion oder zum TÜV – Radfahrer nicht. Autofahrer wissen, dass sie Verkehrsregeln beachten müssen, oder wenigstens sollten, – Radfahrer setzen sich häufig darüber hinweg. Hier muss ein Umdenken stattfindet, denn der Radverkehr wird in Zukunft einen immer größeren Raum in den Städten einnehmen.“
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