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Polizei hofft auf wenig Gewalt

Kontrollen vor dem Fußballspiel gegen Rostock.

Von Annette Heinze-Guse, 04.03.2012.

Braunschweig. Die Emotionen der Fans sollen bei dem Spiel der Zweitliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig gegen Hansa Rostock am heutigen Sonntag ab 13.30 Uhr nicht so hoch kochen wie im Vorjahr. Das hofft die Polizei.

„Rostock ist weit abgeschlagen, Braunschweig hat sich im Mittelfeld festgesetzt“, sagt Polizeisprecher Wolfgang Klages. Das Spiel heute im Stadion an der Hamburger Straße habe „längst nicht mehr die Brisanz“ wie die Begegnung 2011. Damals ging es um den Aufstieg in die zweite Liga.
Jetzt kämpft Hansa Rostock um den Klassenerhalt. Beim Spiel Rostock gegen Bochum vor wenigen Wochen musste die Polizei Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen. Insgesamt füllen heute mehr als 20 000 Fans das Stadion beim Spiel von Eintracht Braunschweig gegen Hansa Rostock.
Rund 2000 Anhänger reisen aus Rostock an, sie schöpfen damit das Gästekartenkontingent aus. Etwa 700 Fans kommen nach Angaben der Polizei per Sonderzug. Schon in Rostock führt die Bundespolizei Kontrollen durch. Sie begleite die Fans nach Braunschweig, erläutert Polizeisprecher Joachim Grande.
Bundespolizisten werden außerdem den Braunschweiger Bahnhof und die Anfahrtswege beobachten. Rund 1000 Beamte von Bundes-, Landes- und Bereitschaftspolizei sind heute im Einsatz. Etwa halb so viele wie im Vorjahr bei der gleichen Begegnung in Braunschweig.
„Ich hoffe, dass sich die Rostocker Fans nicht negativ empfehlen“, sagt Joachim Grande, „ich appelliere auch an die Braunschweiger, sich auf nichts einzulassen.“
Die Polizei empfiehlt den Braunschweigern, zum Fußballspiel mit Fahrrädern oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen. Die Straßenbahnen halten direkt vor dem Stadion.
Für Autofahrer stehen die Großparkplätze am Schützenplatz und am Ohefeld (VW) zur Verfügung. Die Polizei mahnt die Fans, rechtzeitig zu kommen, nicht wild auf Grünflächen und Seitenstreifen zu parken, und dadurch Wege für Rettungswagen zu versperren.
Der Mittelweg ist zurzeit für den Autoverkehr voll gesperrt (siehe dazu auch unser Bericht auf Seite 3). Die Rheingoldstraße im Siegfriedviertel wird heute ab zirka 11.30 Uhr mit einer Schranke gesperrt, kündigt Polizeisprecher Joachim Grande an. Grund seien die Fans, die dann die Straße in der Nähe der dortigen Tankstelle bevölkern werden.
Nach dem Spiel will die Polizei die Fans aus Rostock und Braunschweig getrennt vom Stadiongelände führen. Die Anhänger der Eintracht werden etwa 150 Meter südlich zum Ausgang zur Hamburger Straße geleitet, während die Fans der Gastmannschaft aus der Nordkurve das Gelände im Norden verlassen sollen.
Um im Vorfeld vor dem Spiel gute Stimmung zu schaffen, habe die Polizei ein „großes Lob“, was das vergangene Spiel in Braunschweig angehe, Richtung Rostock gesendet, sagt Joachim Grande von der Polizei.
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