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Oh, happy day - Sonntagsfrühstück mit Freunden

Wir waren dabei: Das nB-Team (hier Annette Heinze und Thomas Ammerpohl, links) und Ingeborg Obi-Preuß, Jutta Römer und Birgit Leute gegenüber. (Foto: Foto: Pause)
Braunschweig: Ringerbrunnen |

Entspannt, locker, gut gelaunt - beim 6. Bürgerbrunch in der Innenstadt ging es heute ausgesprochen lässig zu.

Braunschweig, 29. Mai 2016. Von Ingeborg Obi-Preuß.

Oh, happy day - klingt es gleich um 11 Uhr am Ringerbrunnen. Die Partyband "Hobbit" untermalt den Bürgerbrunchauftakt an diesem Standort mit viel Rhythmus und Tempo. Die ersten Gäste fangen direkt an zu tanzen.
Dabei fing der Tag gar nicht so vielversprechend an. "Als ich um 6 Uhr aufgestanden bin und aus dem Fenster sah, dachte ich nur: So ein Mist", erzählt Karin Heidemann-Thien vom ersten Blick in den strömenden Regen. Sie ist Gründungsmitglied der Bürgerstiftung Braunschweig und seit 2003 Mitglied des Vorstandes mit dem Schwerpunkt Veranstaltungsmanagement. Und - sie ist sozusagen die "Mutter des Bürgerbrunchs".
Wir treffen sie gegen 12 Uhr auf ihrem "Kontrollgang" vorbei an den mehr als 700 Tischen, die sich unter dem mitgebrachten Frühstück der Gäste geradezu biegen. Der Regen hat sich lange verzogen, die Stimmung ist wunderbar.
"Ich weiß noch genau, wie alles anfing", blickt sie zurück, "wir saßen als Stiftungsvorstand zusammen und überlegten: Wie können wir unsere neu gegründete Stiftung bekannt machen?" Und dann kam ihr die Idee mit dem Bürgerbrunch.
Gesagt, getan - 1000 Tische wurden fast vom Fleck gebucht, die Stiftung war Stadtgespräch.
Gestern, bei der 6. Auflage der Veranstaltung, wurden "nur" 700 Tische aufgestellt, die Nachfrage geht leicht zurück. "Viele waren schon mehrfach da, da reicht es manchen möglicherweise", vermutet Heidemann-Thien, "sie haben vielleicht in den vergangenen Jahren auch schon Frühstücke im Regen erlebt, oder sie laufen einfach lieber herum, statt am Tisch zu sitzen."
Wie auch immer, wer dabei war, war offensichtlich zufrieden. Die Frühstücksvarianten waren ebenso vielfältig wie die Besucher selbst. Auf einem Tisch standen Brötchen, Tomaten und Kaffee aus dem Plastikbecher, am Nebentisch waren Blumen aufgestellt, Lachs und Obstsalat angerichtet, aus einem Sektkühler wurde in geschliffene Gläser nachgeschenkt. Jeder nach seinem Geschmack.
20 Künstlergruppen zogen ihre Kreise und unterhielten die Menschen mit Musik, Komik und Kunst. Auf jeden Fall ein happy day.
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