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Oberbürgermeister Ulrich Markurth zum Tode von Helmut Kohl

Mit großer Betroffenheit hat Oberbürgermeister Ulrich Markurth auf den Tod von Altkanzler Dr. Helmut Kohl reagiert.

Braunschweig, 17. Juni 2017
Helmut Kohl ist am Freitag in seinem Haus in Ludwigshafen-Oggersheim gestorben und dort aufgebahrt. Zahlreiche Politiker würdigen ihn und drücken ihre Trauer aus. Auch Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth: „Mit Helmut Kohl verlieren wir einen großen deutschen Staatsmann, der die Geschicke unseres Landes in einer entscheidenden Phase seiner Geschichte mit großer Umsicht und Gestaltungskraft gelenkt hat. Wir erinnern uns in Braunschweig gerade in diesem Jahr, dem Jubiläum unserer Städtepartnerschaft mit Magdeburg, an jene Zeit des großen politischen und gesellschaftlichen Umbruchs. Mit der deutschen Einheit rückte Braunschweig wieder in das Zentrum unseres Landes und die Mitte Europas. Helmut Kohl hat maßgeblich den Weg von einem geteilten Deutschland in ein geeintes, friedliches Europa mit einer gemeinsamen Währung geebnet. Glaubwürdig hat er bei den europäischen Nachbarn dafür geworben, dass das geeinte Deutschland in Europa keine Gefahr darstellen, sondern eine partnerschaftliche, gestaltende Rolle einnehmen würde. Sein Tod fällt in eine Zeit, in der das europäische Projekt an vielen Stellen in einer Krise zu stecken scheint. Wünschen wir seinen Nachfolgern das Geschick, die Schwierigkeiten zu meistern und gemeinsam das Projekt von Frieden und sozialem Ausgleich in Europa weiterzuführen.“
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