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Netter Unfallgegner gesucht

Leerer Fahrradständer: Stephan von Randows Fahrrad erlitt bei einem Unfall Totalschaden. Nun hofft er auf die Kontaktaufnahme durch den Verursacher. Foto: T.A.

Opfer verlegte Daten des Verursachers – dieser scheint Wiedergutmachung leisten zu wollen.

Von Ann-Kathrin Ewald, 27.08.2016.

Braunschweig. Einen glimpflichen Ausgang hatte der Fahrradunfall von Stephan von Randow (72), den ein Autofahrer am 14. Juli auf dem Zebrastreifen am Altstadtmarkt tuschierte. Randow selbst trug nur kleinere Blessuren davon, sein Fahrrad allerdings erlitt Totalschaden.

„Sofort räumte der Unfallverursacher seine Schuld ein und erklärte sich bereit, den Schaden zu übernehmen“, erinnert sich Randow. „Er war wirklich sehr einsichtig und freundlich.“

Der Autofahrer gibt ihm seine Kontaktdaten. Beide vereinbaren, dass sich Randow nach einer ersten Schadenssichtung durch einen Fahrradprofi bei ihm meldet. Randow bringt das zerstörte Rad zu Zweirad Päschke.

Dann das Missgeschick: Randow verliert den Zettel mit Name, Adresse und Autokennzeichen des Unfallverursachers. Keine Möglichkeit der Kontaktaufnahme.
Wenig später meldet sich Miguel Chamorro, ein Angestellter bei Zweirad Päschke, bei Randow. „Zwei Tage nachdem Herr Randow sein Fahrrad bei uns abgegeben hatte, kam ein junger Mann in das Geschäft und erkundigte sich nach dem Schaden“, berichtet Chamorro. Auch der Fahrradfachmann erinnert sich, dass der junge Mann „freundlich und pflichtbewusst“ wirkte.

Verursacher gesucht

Nun hofft Randow darauf, dass sich der Unfallverursacher, der allem Anschein nach willig ist, den Schaden zu übernehmen, meldet.
„Ich weiß noch, dass es ein schwarzer VW war – wahrscheinlich ein Passat. An der Fahrertür war ein Firmenlogo in Rot und Blau“, fasst Randow noch einmal die Einzelheiten zusammen. Den Fahrer schätzt er auf Mitte 30.
„Sollte sich der Unfallgegner hier wiedererkennen, dann freue ich mich, wenn er sich in der Redaktion meldet und der Kontakt wieder hergestellt werden kann“, sagt Randow zum Schluss.

Dafür genügt im Übrigen ein kurzer Anruf in der Redaktion unter 39 00-750 oder eine E-Mail an nb-Redaktion@nb-online.de .
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