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nB-Persönlich: Geballere vom Feinsten

Ingeborg Obi-Preuß

„Fast & Furious 7“ – Ganz unerwartet macht Action richtig Spaß.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 15.04.2015.

Braunschweig. „Da haben Sie sich ja ein ziemliches Geballere ausgesucht“ – Theaterleiter Frank Oppermann zieht leicht erstaunt die Brauen hoch. Doch auf meine Bedenken hin beruhigt der C1-Chef sofort: „Nein, da können Sie auch mit einem Zwölfjährigen reingehen.“

Also, los: „Fast & Furious 7“, steht auf unserem Abendprogramm. Das ist insofern ungewöhnlich, als ich garantiert nicht zur Zielgruppe dieses Streifens gehöre und auch so ziemlich die Dienstälteste in Kino 8 bin.
Meine Begleitung (Niko, 12) zieht dagegen den Altersdurchschnitt nach unten, die meisten Besucher dürften um die 25 sein, männlich und fast ausschließlich in männlicher Begleitung. Ein Jungsfilm eben. Und ich mittendrin. Nach den ersten Minuten denke ich noch „Oh Mist, so ein typischer Actionquark, ich habe es ja gewusst, puh, hätte ich mich bloß nicht überreden lassen und so weiter und so weiter ...“

Aber dann hat es mich gepackt, ich war gefesselt von den unglaublichen Stunts und Actionszenen – und eingenommen von dem supercoolen Charme (vor allem von Vin Diesel) und der Geschichte großer Freundschaft.

Es ist bereits der siebte Teil einer extrem erfolgreichen Serie. Die bekannte Darstellerriege musste für Teil 7 mit einem dramatischen Unfall klar kommen. Am 30. November 2013 war der Hauptdarsteller Paul Walker während einer Privatfahrt tödlich verunglückt. Die Dreharbeiten für den Film wurden daraufhin unterbrochen. Das neue – berührende Ende – ist jetzt zu sehen.

Ach ja, die Handlung ... Nach den Ereignissen in „Fast & Furious 6“ sinnt Deckard Shaw (Jason Statham) auf Rache für seinen Bruder Owen (Luke Evans). Er will alle aus der Crew von Dom (Vin Diesel) tot sehen: Brian (Paul Walker), Mia (Jordana Brewster), Letty (Michelle Rodriguez),Tej (Ludacris) und Roman (Tyrese Gibson). Um ihren gefährlichen Gegner auszuschalten, gehen Dom & Co. einen Deal mit Mr. Nobody (Kurt Russell) ein, der Geheimaufträge für die Regierung erledigt. Der Auftrag für die Crew: Sie sollen die Hackerin Ramsey (Nathalie Emmanuel) befreien, die entführt wurde, weil sie ein Überwachungsprogramm namens „God’s Eye“ entwickelt hat. Dafür darf die Gang „God’s Eye“ dazu benutzen, Shaw aufzuspüren.

Der Weg zum guten Ende ist mit halsbrecherischen Autojagden gepflastert, die Botschaften sind einfach, klar, aber deshalb nicht weniger schön: Freunde sind treu, Familie ist alles, das Gute siegt. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall ein atemberaubender Streifen, mit rasanten Autojagden und knallharten Kämpfen. Es kracht mächtig, aber es gibt wenig Tote (zwar unrealistisch, dafür aber ist der Streifen für Jugendliche ab 12 geeignet).

Und für mich, ich jedenfalls warte jetzt auf Teil 8 ...
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