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Mit Bus und Bahn zur Festmeile in der Nachbarstadt

Andreas Bauer (von links), Michael Sothmann, Manuel Stanke, Werner Borcherding und Olaf Gösmann informierten über das Verkehrskonzept für den Tag der Niedersachsen. Foto: Michalzik
 
Wenn’s das Auto sein soll: 25 000 P&R-Parkplätze stehen zur Verfügung. Grafik: Stadt Wolfsburg (Foto: Stadt Wolfsburg)

Autofahrer sollten den Wagen stehenlassen: Fast alle Parkhäuser werden gesperrt – dafür stehen 25 000 P&R-Parkplätze stehen zur Verfügung


Braunschweig/Wolfsburg (mm). Zum Landesfest geraten die Massen in Bewegung: Wenn vom 1. bis zum 3. September der Tag der Niedersachsen in der benachbarten Volkswagenstadt steigt, werden auch Tausende Besucher sowie aktive Teilnehmer aus Braunschweig auf der Festmeile erwartet.

Die Veranstalter rechnen mit bis zu 300 000 Gästen und einem entsprechenden Andrang aus allen Himmelsrichtungen. Damit An- und Abreise keinen Frust bringen, hat die Wolfsburger Stadtverwaltung monatelang an der Verkehrsführung getüftelt: „Wir haben ein gutes, realistisches Konzept für eine so große Veranstaltung“, betont Stadtrat Werner Borcherding. Um den Betrieb einer so immensen Festmeile zu gewährleisten, werde es allerdings eine Reihe von Einschränkungen geben, die nicht nur die Anlieger, sondern auch die Besucher betreffen.
Das heißt: Die Parkhäuser in der Wolfsburger Innenstadt stehen am Festwochenende reihenweise nicht zur Verfügung, beispielsweise die Tiefgarage Rathaus, das Parkhaus Schillerstraße sowie die Tiefgarage unter dem Wissenschaftscenter Phaeno, das an den drei Tagen selbst Teil der Festmeile ist. Auch der beliebte Parkplatz am Theater kann – außer von Bussen und Schwerbehinderten – während der Festtage nicht genutzt werden.
Michael Sothmann, Leiter des Bereichs Bürgerdienste der Stadt Wolfsburg: „Das Beste ist, man lässt das Auto stehen und kommt mit dem Rad oder nutzt unsere Park- and-Ride-Angebote.“ Gerade letztere Alternative macht für Besucher aus der Stadt Braunschweig Sinn: Es stehen über 25 000 P&R-Parkplätze zur Verfügung. Wer über die A39 anreist, folgt einfach den großen Hinweistafeln. Für Braunschweiger Besucher bieten sich die P&R-Parkplätze „VW-Parkplatz FE“, „Oststraße“ (westlich VW-Werk) sowie „Heinrich-Nordhoff-Straße“ an. Auch der Großparkplatz im Allerpark wird entsprechend genutzt. Die Wolfsburger Verkehrsgesellschaft sorgt dafür, dass die Busse von den Parkplätzen zur Festmeile im Zehn-Minuten-Takt fahren – und natürlich auch wieder zurück.
Auch der Regionalverband Großraum Braunschweig hat sich einiges einfallen lassen, um den Besuch des Landesfests so einfach wie möglich zu gestalten. Am bequemsten geht es mit dem Nahverkehrszug „Enno“. Am Freitag geht es ab 4.55 Uhr im 60-Minuten-Takt über Weddel und Fallersleben nach Braunschweig, am Samstag ab 5.55 Uhr und am Sonntag ab 6.55 Uhr.
Der letzte Zug zurück nach Braunschweig geht Freitag und Sonnabend um 0.14 Uhr, am Sonntag um 23.14 Uhr – ideal für diejenigen, die auch das Bühnenprogramm am Abend erleben wollen.
Ebenfalls im Einsatz ist natürlich auch die Busverbindung: Die Linie R230 fährt ab Braunschweig über Wendhausen, Lehre und Flechtorf in die Volkswagenstadt. Weitere Informationen gibt es unter www.vrb-online.de.
Ideal geeignet, so Gisela Noske, Pressesprecherin des VRB, ist die VRB-Tageskarte, mit der bis zu fünf Personen an- und abreisen können. Das Organisationsteam weist noch auf folgende Vorkehrungen hin, die die Sicherheit für die Besucher erhöhen: Drohnen und sämtliche anderen ferngesteuerten Fluggeräte haben über der Festmeile Flugverbot. Messer und Taschenmesser haben zu Hause zu bleiben. Ausgeschenkt werden die Getränke in Plastikbechern (mit Pfandsystem), Glas gibt es nicht. Laserpointer sind ebenfalls verboten.
Klar ist: Dies soll ein fröhliches Fest für jedermann werden. Rassistische, sexistische und homophobe Belästigungen werden sofort geahndet und haben einen Platzverweis zur Folge.
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