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Ministerium erstattete Anzeige

Stress in der Stiftung: Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung

Braunschweig (mak). Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz macht erneut Negativschlagzeilen. Wie Staatsanwältin Julia Meyer der NB bestätigte, läuft bereits seit Ende November ein Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Stiftung, der im Verdacht steht, eine nicht unerhebliche Summe für eigene Zwecke unterschlagen zu haben. Weitere Einzelheiten wollte sie nicht nennen.

Nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen soll der Mitarbeiter rund 100 000 Euro abgezweigt haben. Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das die Stiftungsaufsicht hat, hatte Anzeige erstattet und damit das Ermittlungsverfahren angestoßen.
Den NDR-Recherchen zufolge soll ein Mitarbeiter der Stiftung mehrfach Geld für sich und für Familienmitglieder abgezweigt haben. Demnach soll sich der Beschäftigte im Computersystem der Stiftung mit den Zugangsdaten von Kollegen eingeloggt haben, die sich im Urlaub befanden, und dann Fördergelder auf eigene Konten oder Konten von Verwandten überwiesen haben.
In vier bis sechs Wochen sei mit weiteren Einzelheiten in dem Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Stiftungsmitarbeiter zu rechnen.
Außerdem steht die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz nach einer Prüfung des Landesrechnungshofes noch immer in der Kritik für gewährte Fördergelder. Es geht um rund 1,7 Millionen Euro, deren Verwendung nach Ansicht des Landesrechnungshofes fragwürdig, wenn nicht sogar rechtswidrig sei. Das Ministerium hatte daraufhin die Stiftung einer genaueren Prüfung unterzogen.
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4 Kommentare
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S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 11.04.2018 | 01:16  
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S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 11.04.2018 | 01:28  
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S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 11.04.2018 | 01:31  
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Peter Rosenbaum aus Braunschweig - Innenstadt | 11.04.2018 | 18:08  
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