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„Mein heimlicher Traum“

Profitänzerin Isabel Edvardsson ist in der dritten „Let‘s dance“-Staffel Jury-Mitglied

Von Martina Jurk, 28.03.2010

Braunschweig. Der Terminkalender von Isabel Edvardsson läuft über. Die Braunschweiger Tänzerin ist Jurymitglied der dritten „Let‘s dance“-Staffel. Die Tanzshow mit Prominenten und Profitänzern geht ab 9. April beim Privatsender RTL über den Bildschirm.

Die blonde, gebürtige Schwedin ist bei der Tanzshow ein alter Hase. Die Prämierenstaffel 2006 gewann sie mit ihrem prominenten Show-Partner Wayne Carpendale. Ein Jahr später belegte sie mit Ex-Fußballprofi Giovane Elber Platz drei.
In diesem Jahr schwebt sie nicht übers Parkett, sondern bewertet die Prominenten – Profi-Boxer Arthur Abraham, Schauspielerin Nina Bott, Schlagersänger Achim Mentzel, Hollywoodstar Brigitte Nielsen, Schauspieler Raúl Richter, Casting Director Rolfe Scheider, Autorin Hillu Schwetje, Schauspielerin Sophia Thomalla sowie Moderatorin und Schauspielerin Sylvie van der Vaart –, die jeweils mit einem Profitänzer um die Gunst der Zuschauer tanzen. Eigentlich sollte auch Isabel dazugehören.
Im Dezember vergangenen Jahres kam dann die Anfrage, ob sie als Jurorin dabei sein möchte. „Das war mein heimlicher Traum“, sagt Isabel, „das mache ich viel lieber. Auch zeitlich kann ich das besser mit meinem Trainerjob koordinieren.“ Mehr als bisher werde bei der Show die Jury im Vordergrund stehen, meint die Braunschweigerin. Ihr stehen Rock'n'Roll-Legende Peter Kraus, Modedesigner Harald Glööckler und der am meisten gefürchtete Tanzjuror Joachim Llambi zur Seite. Die meisten Kandidaten sind Isabel bekannt, die Tänzer kennt sie selbstverständlich alle. Besonders freut sie sich auf Hillu Schwetje, Ex-Frau von Ex-Kanzler Gerhard Schröder. „Es ist spannend zu sehen, wie reifere Kandidaten sich gegen junge behaupten, wie sie sich von Runde zu Runde steigern. Unerwartete Wendungen sind erwünscht“, meint die Expertin. Aber wer glaube, am Ende tanzen zu können, der irre sich. „Die Kandidaten lernen keine Grundschritte, sondern nur Choreografien. ‘Let‘s dance‘ ist in erster Linie Unterhaltung.“ Als Jurorin sieht Isabel Edvardsson vor Showstart nichts von den Kandidaten. Es gibt auch keine Kameraproben, nur Promotionstermine im Vorfeld. „Wir werden von der Produktionsfirma über das Training der Kandidaten informiert, aber wir sehen sie nicht, denn die Jury soll unvoreingenommen werten“, meint sie. Es gebe auch keine Vorgaben oder Kriterien für die Jury. „Wir sind emotional dabei, feuern die Kandidaten an, sagen ihnen die Meinung, trösten sie auch. Wir müssen nur aufpassen, dass nicht zu viele Fachbegriffe fallen.“
Im „normalen“ Leben trainiert die 27-Jährige gemeinsam mit Tanz- und Lebenspartner Marcus Weiß Turniertanzpaare bei vier Vereinen in Hannover, Kassel, Berlin sowie bei der Dance Company in Braunschweig. Beide leiten Tanzkreise für Erwachsene und trainieren selbst für diverse Showauftritte.
Vier- oder fünfmal muss Isabel vor „Let‘s dance“-Sendestart noch nach Berlin (dort wird die Tanzshow erstmals produziert, zuvor geschah das in Köln), zum Beispiel für Stylingtermine.
Aber nach Berlin fährt sie lieber als nach Köln. „Berlin ist näher dran am Zuhause“, gibt sie zu.
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