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Lob für offenen Dialog

Alla Kasakewitsch (4. von links), Gründerin des Alexander-David-Zentrums, lud Vertreter aus Schweden, Finnland und Italien zum internationalen Austausch ein. Foto: Thomas Ammerpohl

Alexander-David-Zentrum begrüßte internationale Gäste.

Von Annette Heinze-Guse, 13.11.2013.

Lebendige Gesprächsrunde: Der Braunschweiger Verein Alexander-David-Zentrum widmet sich der Integration russischsprachiger jüdischer Einwanderer. Jetzt lud die engagierte Gründerin Alla Kasakewitsch Vertreter gleichgesinnter Organisationen aus Schweden, Finnland, Belgien und Italien ein, um über die Rolle von Migranten in der Politik zu diskutieren. Das Projekt wird von der EU unterstützt.

Im Rahmen des Programms besuchten die Teilnehmer die Ratsfraktionen von CDU, SPD und Grünen sowie das Büro für Migrationsfragen der Stadt.
„Ich bin zum dritten Mal in Braunschweig, je mehr ich von diesem Land kennenlerne, desto mehr begeistert es mich“, gestand Elena Toukshoumskaya vom „Centro per lo sviluppo transnazionale tra l’Italia e la Russia“ aus Italien.
Sie war davon angetan, dass es in Niedersachsen Projekte gibt, Kinder von Zuwanderern in Grundschulen in ihrer Muttersprache zu unterrichten. Elena Loshakova von der russisch-schwedischen Gesellschaft „Sputnik“ lobte die Offenheit und den Willen der Braunschweiger Politiker, die Anliegen von Zuwanderern zu verstehen.

In einem zweijährigen Projekt werden sich die Teilnehmer gegenseitig in ihren Ländern besuchen. Ziele seien auch, Erfahrungen und Erkenntnisse über die Lage der russischsprachigen Zuwanderer im jeweiligen Land zu gewinnen, sagte Alla Kasakewitsch, um intensiv zusammenarbeiten zu können.
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