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Levi’s verklagt New Yorker

Plagiatsvorwürfe an Braunschweiger Unternehmen.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 17.09.2014.

Braunschweig. Levi’s gegen New Yorker: Ab Morgen stehen zwei Jeans-Giganten in Hamburg vor dem Oberlandesgericht. Der Vorwurf: Das Braunschweiger Unternehmen New Yorker soll Levi’s-Hosen unrechtmäßig kopiert haben.

Die „Bild am Sonntag“ hatte die Geschichte über das umstrittene Hosen-Hinterteil veröffentlicht. Laut Levi’s sehen mehrere Jeans-Eigenmarken des Unternehmens New Yorker den teureren US-Modellen zum Verwechseln ähnlich. Die Amerikaner pochen auf Schadensersatz, in erster Instanz haben sie bereits gewonnen.

New-Yorker-Chef Friedrich Knapp ging in Berufung, in der Braunschweiger Zeitung nahm er Stellung zu den Vorwürfen. „Unsere Jeans sind weit von einer Levi’s entfernt“, sagt er, „denn eine Ähnlichkeit zu diesen alten Hosen wäre für uns fatal. Unsere Kunden wollen Mode und nicht die langweiligen Levi’s-Hosen.“
Größter Streitpunkt ist das Hinterteil der Jeanshosen, genauer, die Gesäßtaschen, die bei vielen Kunden als Kaufentscheidung gelten sollen. Die Gesäßtaschenverzierungen sollen von New Yorker abgekupfert worden sein.
„Uns ist bekannt, dass wir nicht allein betroffen sind“, sagt Friedrich Knapp der Braunschweiger Zeitung, „sondern mit gleicher Methode auch gegen andere unliebsame Wettbewerber vorgegangen wird.“ Auch sei klar, dass Unternehmen angegriffen würden, die Jeans zu marktüblichen Preisen anböten.
Fantasiepreise, wie die von Levi’s würden nur noch in Europa bezahlt – mit stark abnehmender Tendenz.
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