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Leerstände genau im Blick

Netzwerk rund um den AAI im Dauereinsatz.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 19.10.2011

Braunschweig. „Wir arbeiten mit einem ganzen Netzwerk daran, Leerstände zu verhindern “, sagt Volkmar von Carolath vom Arbeitsausschuss Innenstadt.

Der City Point gehört zu den Sorgenkindern der Stadt, die oberen drei Etagen stehen leer. „Aber ich schaue da ganz positiv in die Zukunft“, sagt von Carolath. Der Wirtschaftsdezernent, die Kaufleute der Innenstadt, die Industrie- und Handelskammer und jetzt auch der Bürgermeister würden gemeinsam mit dem Betreiber ECE gegenüber dem Investor in Schottland Druck machen. „Da bin ich zuversichtlich“, sagt von Carolath, „der Standort ist grundsätzlich gesund.“ Ebenso wie die ganze Innenstadt, versichert er. Nach wie vor sei die Nachfrage nach Ladenflächen in Braunschweig gut.
„Kein Grund zur Sorge“ , sagt Volkmar von Carolath vom AAI, die sichtbaren Leerstände in der Innenstadt hätten häufig eine einfache Erklärung. „Einige leere Geschäfte sind noch vermietet“, erklärt er. Da würden Filialisten Personal sparen, aber immerhin noch die Miete zahlen. Auf jeden Fall könne in so einem Fall noch nicht weitervermietet werden.
„Andere wiederum stehen leer, sind aber bereits neu vermietet“, sagt von Carolath, „die Firmen haben beispielsweise einen Mietvertrag ausgehandelt, nach dem sie erst im Dezember starten.“ Bei wieder anderen Leerständen seien die Vermieter mitunter sehr anspruchsvoll und hätten spezielle Vorstellungen; auch das ein Grund, warum ein Leerstand länger andauern könne. „Aber wir sind in engen Gesprächen mit fast allen Akteuren“, sagt von Carolath. Beispiel Schuhstraße, „hier führen wir sehr gute Gespräche mit den Vermietern.“ Auch für die Räume des Antiquariats Pfannkuch an der Kleinen Burg sei schon ein guter Mieter gefunden. „Eine Boutique wird da einziehen“, freut sich von Carolath, „das passt ganz wunderbar.“
Seine Rückmeldungen bekommt er in erster Linie von Maklern und Projektentwicklern, zu denen von Carolath einen engen Kontakt pflegt.
„Und dann haben wir ein gutes Netzwerk, das funktioniert“, erzählt der AAI-Vorsitzende. Dazu zählen vor allem der Wirtschaftsdezernent der Stadt, die Industrie- und Handelskammer und die Kaufleute. Gemeinsam sind diese Partner jetzt auch beim City Point aktiv. Bei den Verhandlungen rund um den Bau der Schloss-Arkaden hatte ECE sich verpflichtet, das 14 000-Quadratmeter-Kaufhaus am Sack ebenfalls zu betreiben, um eine mögliche Beeinträchtigung der Innenstadt durch das Schloss zu verhindern.
„ECE steht im Wort“, sagt von Carolath, „sie sind sehr bemüht, mit der schottischen Investmentfirma als Besitzer zu verhandeln.“ Seit zwei Jahren würden dem Investor immer wieder Vorschläge gemacht, was geändert werden müsste: „Wir müssen die Braut aufhübschen“, sagt von Carolath, „am City Point ist 25 Jahre lang nichts mehr gemacht worden.“ Ein Umbau sei überfällig, um einen attraktiven Ankermieter in die vierte Etage zu bekommen – „die Hauptvoraussetzung, damit das Kaufhaus wieder funktioniert.“ Von Carolath ist zuversichtlich, denn: „Der Investor wird geradezu ständig mit Vorschlägen versorgt, ich bin sicher, bald stimmt er zu.“
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