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Landkreis Gifhorn: Tödlicher Unfall bei Tappenbeck / 10 Kinder verlassen Linienbus und nähern sich der Unfallstelle

Blaulicht

Ein unschönener Vorfall ereignete sich auf der B248. Da er durch einen Unfall zum Halten gezwungen war, ließ ein Busfahrer zehn Kinder aus einem Linienbus aussteigen.

Tappenbeck, 18.01.2017.

Die Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren näherten sich anschließend zu Fuß der Stelle, an dem sich kurz vorher ein tödlicher Unfall ereignet hatte. Sie wurden rechtzeitig davor von Einsatzkräften der Feuerwehr abgefangen und mit Feuerwehrfahrzeugen nach Jembke transportiert.

Die Polizeiinspektion Gifhorn nahm noch am Abend die Ermittlungen auf, um zu klären, wer für das Aussteigen der Kinder aus dem Linienbus die Verantwortung trägt.

Nachdem Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr berichtet hatten, dass der Fahrer eines Linienbusses der VLG am Dienstagnachmittag in einem Rückstau nach einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 248 bei Tappenbeck mehrere Kinder aus dem Bus habe aussteigen lassen, hat sich nun auch der betroffene Busfahrer zu dem Sachverhalt geäußert.

So habe er mit seinem Linienbus etwa 100 Meter hinter einer Haltestelle im Bereich Tappenbeck am Stauende anhalten müssen. Er habe den Kindern im Bus, seiner Aussage nach waren es etwa 5 Kinder im Alter von 15-16 Jahren, gesagt, dass es wohl länger dauern könnte.
Weiter habe er die Kinder dann gefragt, ob sie aussteigen möchten oder ob er sie zur letzten Haltestelle zurückfahren solle, wo sie dann auf den nächsten Bus warten könnten. Die Kinder hätten ihm gegenüber einmütig geäußert, dass sie aussteigen wollten.

Daraufhin habe er die Bustüren geöffnet und die Kinder herausgelassen. Anschließend habe er den Linienbus gewendet und sei zurück in Richtung Weyhausen gefahren.
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