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Kühlen Kopf bewahren

Handel übt den Umgang mit Demenzkranken.

Von Marion Korth, 20.11.11

Braunschweig. Krisentraining fürs Verkaufspersonal: In Schulungen hat die Stadt Mitarbeiter des Einzelhandels und Taxifahrer auf den Umgang mit dementen Menschen vorbereitet.

Da steht eine offensichtlich verwirrte Person an der Kasse, hat ordentlich eingekauft, aber gar kein Geld dabei. Situationen wie diese werden in Zukunft immer häufiger passieren. „In Braunschweig leben 3700 Menschen mit Demenz, jedes Jahr kommen 800 bis 900 hinzu“, erläutert Hans Golmann vom Verein Ambet. Das Projekt „Demenzfreundliche Kommune“ will für den Umgang mit diesen Menschen sensibilisieren. Das Ziel: Sie sollen sich weiter in ihrem gewohnten Kreis bewegen, einkaufen gehen, teilhaben.
Das ist der soziale Aspekt. Aber es gibt auch einen wirtschaftlichen: Service wird immer wichtiger, viele Geschäftsleute haben das schon erkannt. Das Projekt will aber noch mehr erreichen.
Die Resonanz auf das Schulungsangebot sei groß gewesen, sagt Sozialdezernent Ulrich Markurth. Mit einer Info-Broschüre und einer Lehr-DVD sollen nun aber auch der Kioskbesitzer oder die Friseurin mit dem Geschäft gleich um die Ecke erreicht werden.
Die Resonanz auf das Schulungsangebot sei groß gewesen, sagt Sozialdezernent Ulrich Markurth. Mit einer Info-Broschüre und einer Lehr-DVD sollen nun aber auch der Kioskbesitzer oder die Friseurin mit dem Geschäft gleich um die Ecke erreicht werden.
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