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Kolumne: Reichliche Ernte aus fremden Gärten

Marion Korth.

Es geht auf den November zu, Zeit, gärtnerisch Bilanz zu ziehen.

Von Marion KOrth, 15.10.2016.

Eine jämmerliche Bilanz: Zucchiniernte – fiel aus (Schnecken raspelten die Jungpflanzen weg), die Bohnen keimten erst gar nicht richtig (zu kalt, zu nass), die Süßkirschen schmeckten den Staren.

Zum Glück ist Verlass auf all die anderen Gärtner. Sie hatten nicht nur mehr Erfolg als ich, sondern bestätigten wieder einmal aufs Neue, dass sie nichts umkommen lassen. Und so durfte ich reichlich an ihrer Ernte teilhaben: Ein Kollege brachte eine Tüte voller Pflaumen mit, mein Vater schenkte mir körbeweise Kartoffel, Mohrrüben und Salat. Ute von gegenüber stellte mir einen Eimer voller grüner Bohnen vor die Tür, Brombeeren fanden wir an einem Feldweg, ebenso Falläpfel für die Pferdchen.

Im nächsten Jahr wird alles besser, denke ich. Mein Vater hat schon Tomatenpflänzchen bei mir vorbestellt und auch sonst wird bestimmt Gelegenheit sein, sich für all die Geschenke aus fremden Gärten zu bedanken und sei es mit einem Strauß Rosen, denn die blühen in unserem Garten immer reichlich, allem Regen und allen Schnecken zum Trotz.

Einen schönen Herbst wünscht Ihnen Marion Korth!
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