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„Karl-Mania“: Berlin im Rausch

Zur Ausstellungseröffnung von Karl Lagerfelds „The Little Black Jacket“ kamen Hunderte Fans.

Von Anne-Kathrin Bieber, 28.11.2012.

Berlin. Karl Lagerfeld gehört zu den bekanntesten Modedesignern der Welt. Er ist ein Meister seines Fachs. Kein Wunder, dass die Ankündigung seines Erscheinens zur Ausstellungseröffnung von „The Little Black Jacket“ in Berlin in der vergangenen Woche zahlreiche Fans des Couturiers um den Verstand brachte.

Am Potsdamer Platz steht ein schwarzer eckiger Kasten an der U-Bahn Station der U3. Der noch stillgelegte U-Bahn Tunnel ist für die kommenden Wochen das Zuhause der umjubelten Wanderausstellung von Chanel. Nach Tokio, New York, London und Paris darf sich nun unsere Hauptstadt über diese modische und kulturelle Bereicherung am Potsdamer Platz freuen.
Allein die Location ist sehr beeindruckend, denn der sonst sehr unattraktive U-Bahn-Tunnel erscheint in einem völlig anderen Licht. Die kahlen Betonwände zieren jetzt mehr als 100 Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Porträts von Prominenten, die Karl Lagerfeld selbst in der klassischen schwarzen Chanel Jacke fotografiert hat.
Zu sehen ist die Crème de la crème: Sarah Jessica Parker, Claudia Schiffer, Natalia Vodianova, Uma Thurman, Kanye West, Tilda Swinton und Yoko Ono. An diesem Abend warten die geladenen Gäste allerdings nur auf einen: Karl Lagerfeld.
Es hatte etwas Magisches, als Lagerfeld gegen 22 Uhr in Begleitung von dumpfer, treibender Musik und mit einer Entourage aus It-Girl Alice Dellal, Topmodel Laetitia Casta und der ehemaligen Vogue Chefredakteurin Carine Roitfeld den Raum betritt.
Draußen tummeln sich Fans, die sich erhofft hatten, nur einmal einen Blick auf ihr Idol werfen zu können. Die Anwesenden im Raum hatten das Glück nur wenige Zentimeter von dem charismatischen Urgestein entfernt, den Abend zu verbringen. Nach einigen Fotos und Interviews bewegte sich die Menschentraube um Karl Richtung Tanzfläche, denn dort erwartete Lagerfeld seinen selbst ausgesuchten Musik Act Glass Candy. Die eingängigen Elektrosounds passten wunderbar in die Kulisse und die urbane Atmosphäre Berlins, wobei sich schwer vorstellen lässt, dass Lagerfeld auf einem seiner Hunderten von iPods Elektromusik hört, während er an den neuesten Entwürfen sitzt.
Selbst die anwesende deutsche und holländische Prominenz – von Nena, Hannah Herzsprung bis hin zu Silvie van der Vaart – stellte sich artig in die lange Schlange, um einen der Goodies zu ergattern – einen Posterdruck ausgewählter „The Little Black Jacket“ Motive. Keine Frage: Karl Lagerfeld hat einfach eine ganz besondere Ausstrahlung und niemand im Raum konnte sich an dem Tag davon freimachen, von der „Karl-Mania“ angesteckt zu werden. Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Dezember am Potsdamer Platz 1 in Berlin zu sehen. Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Freitag von 11 bis 19 Uhr, Donnerstag 11 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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