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„Jeder Euro hilft“

Das Team im Onandjokwe Lutheran Hospital in Oniipa/ Namibia. Ärzte, Pfleger und Schwester hoffen auf Unterstützung aus Braunschweig. (Foto: Foto: oh)

Blechbläserensemble am Dom spielt und sammelt für Namibia.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 11.06.2014
Braunschweig. „Aids ist die häufigste Todesursache in Namibia“, sagt Witold Dulski, Kantor am Dom, „jeder Fünfte in diesem Land ist mit HIV infiziert, mehr als 50 000 Kinder haben einen oder beide Elternteile durch Aids verloren.“ Mehr als Gründe genug für Dulski, um so gut es geht zu helfen. Und als Kantor kann er dass vor allem mit Musik.
Am kommenden Sonnabend (14. Juni) spielt er mit dem Blechbläserensemble des Doms erneut in der Stadt und bittet um Spenden. „Für die Ausbildung von Krankenschwestern, für die Präventionsarbeit des Krankenhauses, für die Möglichkeit, infizierten Müttern eine Entbindung ohne Ansteckung des Kindes zu ermöglichen und auch dafür, den besonders armen Menschen überhaupt einen Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen.“
Dass die Bläser mit ihrem Einsatz weder die Welt noch die Armen in Namibia retten können, ist allen Beteiligten klar, aber sie können Zeichen setzen. „Und jeder einzelne Euro bewirkt hier etwas“, sagt Dulski. Und vor allem: „Jeder einzelne Euro kommt auch an“, versichert er. Im August fahren die Musiker nach Namibia, besuchen die Partnerkirche und übergeben das Geld oder die gekauften Hilfsmittel direkt und persönlich im Hospital.
Im Dom liegt ein Infoflyer aus, eine Stellwand zeigt Bilder und Fakten, eine Spendenbox ist aufgestellt. Am kommenden Sonnabend (14. Juni) spielen die Musiker ab 12.45 Uhr zunächst am Schloss, dann am Katzendenkmal zwischen Kohlmarkt und Münzstraße. Gespendet werden kann dort direkt oder: Braunschweigische Landessparkasse,/Dom St. Blasii, Verwendungszweck: Lutherisches Hospital, Namibia, IBAN DE 60 250 500 000 000 822 932, BIC: NOLA DE2H XXX.
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