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Informationen aus den Städten und Gemeinden der Region

Braunschweig, 10. Juli 2014.

Dokumentarfilm im Roten Saal: „Die schöne Krista“

Braunschweig. Im Rahmen der Reihe „DOKfilm im Roten Saal“ zeigt das städtische Kulturinstitut am Donnerstag, 17. Juli, um 19.30 Uhr, im Roten Saal im Schloss, Schlossplatz 1, den Dokumentarfilm „Die schöne Krista“, als Braunschweiger Erstaufführung. Im Zentrum steht Krista, eine Kuh. Sie wurde zur "Miss Holstein of Germany" gekürt und spielt damit in der Weltliga der schönsten und vollkommensten Kühe mit. Eine telefonische Kartenbestellung im Kulturinstitut unter der Telefonnummer 470-4848 oder online unter www.braunschweig.de/dok wird empfohlen.
Auf Tierauktionen, Leistungsschauen und Wettbewerben fängt der Film eine ganz eigene Welt ein. „Den Filmemachern gelingt das Kunststück, 90 Minuten lang konstant zu unterhalten, das Interesse des Zuschauers immer wieder zu wecken und ihn in dem Wissen zu entlassen, einen glaubhaften Einblick in eine Welt bekommen zu haben, die sonst eher der Lächerlichkeit preisgegeben wird“, lobte die Deutsche Film- und Medienbewertung Wiesbaden und verlieh dem Film das Prädikat „besonders wertvoll“. Anhand des „Alltags“ von Krista wird nebenbei vom Überlebenskampf norddeutscher Landwirte und von der technologischen Perfektionierung der modernen Hochleistungskuh in der weltweiten Züchtungsindustrie erzählt.
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Die Stadtbibliothek bleibt am 15. und 16. Juli geschlossen

Braunschweig. Die Stadtbibliothek im Schloss, Schlossplatz 2, bleibt am Dienstag, 15., und am Mittwoch, 16. Juli, wegen der Aktualisierung der Bibliothekssoftware geschlossen.
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Exponat des Monats: „Bulle und Bär in Braunschweig“

Braunschweig. Im Rahmen der Vortragsreihe „Exponat des Monats“ referiert Wolfgang Wesche am Sonntag, 13., und Mittwoch, 23. Juli, jeweils um 15 Uhr, im Städtischen Museum im Altstadtrathaus, Altstadtmarkt 7, über die Braunschweiger Börse und deren Aspekte in der Wirtschafts- und Industriegeschichte der Braunschweiger Region. Der Eintritt ist frei.
Exponat des Monats sind die Porzellannachbildungen der Bronzeskulpturen „Bulle und Bär“, deren Originale vor der Frankfurter Börse stehen. Sie wurden in der Fürstenberger Porzellanfabrik AG gefertigt, deren Aktien an der Braunschweiger Börse notiert und gehandelt wurden.
Man kann sich heute nur schwer vorstellen, dass über die Jahrhunderte hin, Aktien von mehr als 100 Firmen aus der Region, Schuldverschreibungen und andere Wertpapiere an der Börse in Braunschweig gehandelt worden sind. Der Bogen spannte sich von der „Marckt-Gerichts-und Wechselordnung“ der Herzöge Rudolf August und Anton Ulrich von 1686 und ersten Anfängen der Geschäfte unter den Lauben des Altstadtrathauses und der dortigen „Commissionsstube“. Später baute Hermann Korb ein „publikues Gebäude“ für den Börsensaal und das Kaufgericht in der Klöpper Straße, der heutigen Neuen Straße.
Im Vortrag geht es um die ältesten noch auffindbaren „Wertpapiere“, beispielsweise eine Art Schuldverschreibung des „Schwarzen Herzogs“ Friedrich Wilhelm für die Ausrüstung seiner Soldaten von 1814, die Aktien des Nationaltheaters Braunschweig von 1818 und zahlreiche Aktiengesellschaften der stürmischen Gründerzeit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Das Städtische Museum im Altstadtrathaus, Altstadtmarkt 7, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Informationen unter der Telefonnummer 470-4551.
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Goslar, 10. Juli 2014.

Initiative für die Einführung eines Tourismusbeitrages

Im Rahmen der jüngsten Oberbürgermeisterkonferenz am 9. Juli in Salzgitter haben auf Initiative des Goslarer Oberbürgermeisters Dr. Oliver Junk die Oberbürgermeister der kreisfreien und großen selbständigen Städte in Niedersachsen beschlossen, dass die Kommunen in Niedersachsen einen Rechtsrahmen - analog Sachsen-Anhalts oder Schleswig-Holsteins – für die Einführung eines Tourismusbeitrages, des früheren Fremdenverkehrsbeitrages, einfordern. In Goslar liegt diesbezüglich bereits ein Grundsatzbeschluss des Rates vor.
„Es bleibt für mich weiter unverständlich, dass einerseits durch die Landesregierung immer wieder das hohe Lied auf die kommunale Selbstverwaltung gesungen wird, in diesem konkreten Fall dann allerdings wieder die Kommunale Selbstverwaltung durch nicht nachvollziehbare Rücksichtnahme auf Lobbyverbände ausgehebelt wird“ – so Junk.
Einig waren sich die Oberbürgermeister auch über die chronische Unterfinanzierung der großen selbständigen Städte bei vollen Kassen der Landkreise. Im Rahmen der Konferenz wurde darauf verwiesen, dass das gültige Kommunale Finanzausgleichsgesetz (§ 15 NFAG) bereits die Möglichkeit für Sonderregelungen für eine aufgabengerechte Verteilung der Kreisumlage in den einzelnen Landkreisen bietet. Die großen selbständigen Städte erhalten allerdings trotz ihrer besonderen Funktionen als Oberzentren oder Mittelzentren mit oberzentralen Teilfunktionen keine Entlastungen bei der Kreisumlage.
Ferner haben sich die Hauptverwaltungsbeamten darauf verständigt, die Kritik an der Landesregierung im Hinblick auf die Missachtung des Konnexitätsprinzips bei der Inklusion im Schulbereich aufrecht zu erhalten. Insgesamt haben rund 175 Städte, Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreise ihre Bereitschaft erklärt, die Angelegenheit vom Niedersächsischen Staatsgerichtshof klären zu lassen. Dazu gehört auch die Stadt Goslar.
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Peine, 10. Juli 2014.

Gewinnspiel: Lieblings-Fahrrad-Route der Region gesucht

Radfahren macht Spaß, ist gesund und lädt zum Entdecken von Natur und Sehenswürdigkeiten ein. Die Region mit den Städten Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie den Landkreisen Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel hat für Radfahrer viel zu bieten. Um sie für Bürger und Touristen zukünftig noch attraktiver zu gestalten, arbeiten der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) und die Allianz für die Region GmbH derzeit an einem Masterplan Radtourismus. Die Bewohner der Region sind aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und ihre schönste Radroute zu nennen. Die beste Einsendung gewinnt eine Fahrradtasche mit Survival-Kit für die nächste Radtour.
Die Teilnahme ist bis zum 31. Juli 2014 möglich!
Weitere Informationen unter: www.erlebnisregion2020.de.
„Wir möchten die Bewohnerinnen und Bewohner der Region in die Suche nach den schönsten Radwegen einbeziehen. Sie können uns am besten sagen, wo sich die besten Routen befinden. Wir möchten natürlich auch wissen, warum gerade diese Strecke das Potenzial zur Lieblings-Fahrrad-Route hat“, sagt André Menzel vom ZGB. Die Teilnehmer beantworten unter anderem, durch welche Städte und Landkreise sie fahren, welche sehenswerten Orte und gastronomischen Angebote entlang des Weges entdeckt werden können und mit wem sie die Strecke am liebsten erkunden.
Eine Jury, bestehend aus Mitarbeitern der Allianz für die Region und des ZGB benennt den Gewinner. Die besten Routen fließen in den Masterplan ein.
Der Masterplan Radtourismus ist Bestandteil des Entwicklungskonzeptes ErlebnisRegion2020, das die Allianz für die Region GmbH gemeinsam mit der Wolfsburg AG und Vertretern aus den Städten und Landkreisen der Region umsetzt.
„Schon bei der Entstehung des Entwicklungskonzeptes waren die Bürger von Beginn an aktiv eingebunden. Diese guten Erfahrungen möchten wir nun auch bei der Entwicklung des Masterplans Radtourismus fortsetzen“, sagt Manfred Günterberg, Prokurist der Allianz für die Region GmbH.
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Salzgitter, 10. Juli 2014

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Land will Haushalt nur teilweise genehmigen

Überraschende Nachricht aus Hannover: Ohne Vorankündigung will das Land Niedersachsen den Haushalt 2014 der Stadt Salzgitter nur teilweise genehmigen.
Grund sei angeblich eine "überdurchschnittlich hohe Verschuldung" und eine in der Haushaltssatzung festgesetzte Kreditaufnahme für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen.
Bei Oberbürgermeister Frank Klingebiel und den Ratsfraktionen stößt dieses Verfahren unisono auf völliges Unverständnis.
In der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 7. Juli waren sich die Ratsfraktionen einig, dass Land Niedersachsen um eine Fristverlängerung bis zum 25. Juli zu bitten. Ansonsten hätte dem zuständigen Innenministerium innerhalb von nur einer Woche bis zum 11. Juli eine Stellungnahme der Stadt vorliegen müssen.
Oberbürgermeister Klingebiel bereitet ein Schreiben an Innenminister Boris Pistorius vor, in dem er sein Befremden über das Verfahren das Landes zum Ausdruck bringen will, weil es zu jeder Zeit vom Haushaltsplan-Entwurf 2014 bis zur Verabschiedung im Rat über die Situation informiert gewesen sei.
Darüber hinaus wird kurzfristig ein gemeinsames Gespräch mit Oberbürgermeister, den Landtagsabgeordneten und den Ratsfraktionen mit dem Innenministerium angestrebt.
Laut dem Ministerium würden die vorgesehenen Kreditermächtigungen für den Kernhaushalt von 12,4 Millionen Euro und dem Eigenbetrieb Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik von 1,5 Millionen Euro bei einer vollständigen Inanspruchnahme eine Nettoneuverschuldung von rund 3,7 Millionen Euro auslösen.
Um aber einen weiteren zu Anstieg der Schulden zu vermeiden, sollen die Kreditermächtigungen auf 10,2 Millionen beschränkt bleiben. Es solle, so das Land, der Disposition der Stadt überlassen bleiben, in welchen Aufgaben und Investitionen sich aus einer Teilversagung der Kreditermächtigung Anpassungen vorgenommen werden.
Die danach zu modifizierenden Festlegungen im Investitionsprogramm sowie im Ergebnis- und Finanzhaushalt seien durch den Rat im Rahmen eines "Beitrittsbeschlusses" zu beschließen. Sprecher der Ratsfraktionen ließen bereits erkennen, dass sie dem nicht folgen werden.
In einem Pressegespräch machte Oberbürgermeister Klingebiel deutlich, dass die Kredite mit absolutem Schwerpunkt für Schulinvestitionen, Kitas, Krippen und IT-Sicherheit benötigt werden, die der Zukunftssicherung der Stadt dienen und von der Landesregierung gefordert werden. Im Übrigen habe Salzgitter hohe Gewerbesteuererträge vor der Finanz- und Wirtschaftskrise konsequent zum Abbau von Liquiditätskrediten verwendet.
Ab 2009 und erneut 2013 hätten mit dem Land abgestimmte Haushaltssicherungskonzepte vorgelegen. Niemand könne der Stadt vorwerfen über ihre Verhältnisse gelebt zu habe. Ihre Abhängigkeit von den Zyklen der Stahlwirtschaft und damit verbundenen starken Schwankungen in den Gewerbesteuereinnahmen sei seit Jahrzehnten bekannt.
Wesentliche Elemente des Haushaltssicherungskonzeptes, so Klingebiel weiter, würden vom Zukunftsprogramm "Salzgitter 2020" begleitet, das die Entwicklung der mittelfristigen Finanzplanung darstelle und auch durch das Innenministerium bislang positiv beurteilt worden sei.
Was Salzgitter und viele andere Kommunen in hohem Maße belaste, seien ständig neue Aufgaben von Bund und Land, die aber nur selten von einem echten finanziellen Ausgleich begleitet worden seien.
Der Oberbürgermeister nennt beispielhaft den Ausbau der Kindertagesbetreuung, die inklusive Schule und die Aufnahme von Asylbewerbern/innen. Auch das Land Niedersachsen erkenne die Rechtsfolgen der "Konnexitätsregel im Fall der inklusiven Schule nicht an". In Salzgitter seien dafür über 1,4 Millionen Euro in 2014 und 2015 veranschlagt.
Ähnliche stelle sich die Lage in anderen Städten und Landkreisen Niedersachsens dar, weshalb über die kommunalen Spitzenverbände auch beim Staatsgerichtshof eine Verfassungsklage eingereicht werde.
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Wolfenbüttel, 10. Juli 2014.

Public Screening geht in die letzte Runde

Nach dem furiosen 7:1 Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen Brasilien am Dienstag, dem 8. Juli 2014, geht das Public Viewing auf dem Schlossplatz in Wolfenbüttel in die letzte und alles entscheidende Runde!
Rund 14.000 Besucher haben bisher auf dem Schlossplatz die Siege der deutschen Nationalmannschaft gefeiert. Nun kann der Traum vom 4. Weltmeistertitel wahr werden.
Am Sonntag, dem 13. Juli 2014, wird ab 21 Uhr auf dem Schlossplatz das Finale zwischen Deutschland und Argentinien übertragen. Die Arena öffnet diesmal bereits 90 Minuten vor Spielbeginn (19.30 Uhr). Erwartet werden rund 4.000 Besucher.
Für die richtige WM-Stimmung sorgen DJ Angel und die Tanzschule am Park, die wieder den offiziellen WM-Tanz aufführen wird.
Wie bei den letzten Spielen wird es durch den Veranstalter eine Einlasskontrolle geben. Aus Sicherheitsgründen findet eine Platzordnung Anwendung. Es dürfen keine Flaschen, Waffen, Feuerwerkskörper mit auf das Veranstaltungsgelände genommen werden. Auch das Mitbringen von Hunden und Fahrrädern ist nicht gestattet. Aber trotz aller Regeln zählt vor allem eins: Das "Wir-Gefühl" und das gemeinsame Erlebnis eines hoffentlich erfolgreichen Finales.
Die Stadt Wolfenbüttel freut sich auf einen stimmungsvollen Fußball-Finalabend auf dem Schlossplatz.
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Der Wolfenbütteler KulturSommer: Die Top-Acts Open Air


Eine Bühne für Künstler aus aller Welt, aber auch für heimische Akteure bietet der KulturSommervom 7. August bis 7. September im Schlossinnenhof Wolfenbüttel. Das Spektrum in diesem Jahr reicht von atemberaubenden Trommlern aus Frankreich bis zu "Kraftzwergen" aus der Nachbarschaft. Mit einem Latin-Grammy-Nominierten kommt Reggae, Salsa und Calypso in einer unwiderstehlichen Mischung nach Wolfenbüttel und tänzerische Eleganz sowie musikalische Leidenschaft vereinen sich in der "Noche Flamenca". Ob klassisches Konzert oder feinsinnige Komik, ob durchtanzte Nächte oder Theater für die ganze Familie: Im diesjährigen KulturSommer findet jeder seine passende Vorstellung!
Das komplette Programm findet sich unter: www.kultursommer-wf.de.
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Sommermarkt in der Kommisse: Ausstellerplätze frei

Vom 15. bis 17. August 2014 öffnet die Kommisse ihre Pforten für den beliebten Sommermarkt (Kunsthandwerkermarkt). Der jährlich am dritten Augustwochenende stattfindende Sommermarkt erfreut sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit und bietet jedes Jahr aufs Neue Stände mit „WOW“-Faktor.
Habe Sie Lust bekommen dabei zu sein? Haben auch Sie ein ganz besonderes Hobby? Basteln, werkeln, bauen, nähen, sägen, färben, drechseln, filzen oder malen Sie in Ihrer Freizeit? Wollen Sie einmal ausprobieren, auf einem Kunsthandwerkermarkt auszustellen und Ihre Kunstwerke an den Mann und die Frau zu bringen oder sind Sie bereits erfahren in der Kunsthandwerkerbranche?
Dann bewerben Sie sich noch auf die letzten freien Plätze. Für nur 42,00 Euro Standgebühr erhalten Sie einen 3m breiten Stand für das ganze Wochenende. Teilbuchungen für einzelne Tage sind leider nicht möglich.
Der Indoor-Markt öffnet zu folgenden Zeiten:
Freitag, 15. August 2014 14.00 – 18.00 Uhr
Samstag, 16. August 2014 10.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 17. August 2014 11.00 – 18.00 Uhr
Der Eintritt ist frei!

Kontakt und Anmeldung:
Viola Bischoff
Hauptamt/ 104 - Tourismus
Veranstaltungen
Kanzleistraße 2
38300 Wolfenbüttel
Telefon 05331 86-422
Fax 05331 86-425
viola.bischoff@wolfenbuettel.com
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Wolfsburg, 10. Juli 2014.

Die erstaunliche Geschichte der Gartenzwerge

Sommerzeit ist Gartenzeit, wo der Deutschen liebste Zier der Gartenzwerg zu sein scheint. Schätzungsweise bis zu 25 Millionen dieser kleinen Gesellen mit Vollbart und Zipfelmütze bringen allein im deutschsprachigen Raum viel Farbe auf Balkonen, in Vor- und Schrebergärten. Am Dienstag, 15. Juli, berichten die Kulturwissenschaftler Dr. Arne Steinert und Nicole Trnka vom Stadtmuseum über ihre Recherchen rund um den Gartenzwerg, diesem spezifischen „Welterfolg made in Germany“. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr und findet im Stadtmuseum in den Remisen am Schloss Wolfsburg statt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Mit dieser Veranstaltung setzt das Stadtmuseum seine traditionsreiche Vortragsreihe „Geschichte(n) unterm Kutschenrad“ fort. Vor gut 10 Jahren fanden sich erstmals Wolfsburger Geschichtsfreunde in den einstigen Kutschenremisen der Grafen von der Schulenburg zusammen, um sich über schloss- und stadtgeschichtliche Entwicklungen auszutauschen. Aus diesem Kreis begleiten Karin Thiel und Peter Steckhan das Programm, heute in der Verantwortung des Stadtmuseums, weiterhin als Schirmherren. Das thematische Spektrum umfasst allgemein gesellschaftliche, kulturelle und historische Fragestellungen, die unter Einbeziehung jeweiliger Wolfsburger Spezifika betrachtet werden.
Am kommenden Dienstag stehen Gartenzwerge unterschiedlicher Größen, Typen wie „Lebensweisen“ und ganz wichtig aus vielfältigen Materialien im Mittelpunkt: Beleuchtet werden ihre kulturelle und mythologische Herkunft, ihre Entwicklungslinien von der Antike über das Barock bis in die Designwohnstuben junger hiper Leute. Es werden ihre politische Stellung zwischen den Systemen in der Zeit des Kalten Krieges genauso gestreift wie Erklärungen für ihre „korrekten“ Körpermaße gegeben oder auch ihr Boom in der Nachwendeära reflektiert. Lange galten sie als spießig und kitschig, gegenwärtig genießen sie durchaus Kultstatus, der durch internationale Filmhits, öffentlichkeitswirksame Befreiungsbewegungen und coole Werbekampagnen gesteigert wird. Die Museumsmitarbeiter Arne Steinert und Nicole Trnka bekennen sich offen zu ihrer Sympathie, ja Liebe zum Gartenzwerg, seit sie gemeinsam vor einigen Jahren eine Sonderausstellung um diesen Exportschlager Deutschlands im Stadtmuseum gestalteten. Ihr Blick war damals, 2008, wie auch in ihrem Vortrag am kommenden Dienstag gleichfalls auf die „Zwergen-Szene“ in Wolfsburg gerichtet. So erzählen sie von ihren Begegnungen mit Wolfsburgern, die mit viel Herz und Humor unsere Stadt durch ihre Gartenknirpse bereichern.
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Sondertermin „Mit Mohrs reden“ in Reislingen

Einen Sondertermin in der Reihe „Mit Mohrs reden“ gibt es am Dienstag, 15. Juli, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Reislingen, Am Bötzel 12, in Reislingen für die Bereiche Reislingen, Neuhaus und Hellwinkel. Im Fokus stehen die Wohnentwicklung und der Verkehr im östlichen Stadtgebiet Wolfsburgs, wo mit dem Hellwinkel, Steimker Berg-Ost sowie Nordsteimke/Hehlingen neue Wohnbaugebiete geplant sind.
Zentrales Ziel der laufenden Wohnbauoffensive ist es, einigen der über 75.000 Berufspendler, die täglich auf den Verkehrswegen im Stadtgebiet unterwegs sind, ein neues Zuhause in Wolfsburg zu bieten. Politik und Stadtverwaltung arbeiten intensiv an Konzepten, um Wohn- und Verkehrsentwicklung gleichermaßen nachhaltig zu gestalten.
Über dieses Thema will Oberbürgermeister Klaus Mohrs mit den Bürgern aus Reislingen, Neuhaus und Hellwinkel ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei. Fragen lassen sich spontan vor Ort stellen oder sollten im Vorfeld per E-Mail an oberbuergermeister@stadt.wolfsburg.de sowie telefonisch unter (05361) 28-2205 eingereicht werden.
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Rundgang über verschiedene Baustellen in Wolfsburg

„BauSommer 2014“ nennt sich die neue Veranstaltungsreihe des Baudezernats der Stadt Wolfsburg. Einmal pro Monat soll unter diesem Motto aktuelle Bauprojekte besichtigt werden. Die Bandbreite der ausgewählten Projekte reicht von der Stadtplanung über die Architektur bis zur Denkmalpflege.
Start ist am Donnerstag, 17. Juli, zwischen 16.30 und 18 Uhr mit dem neuen Wohnquartier Wohnen am Stadtwald auf dem Gelände des ehemaligen Freibad-West am Laagberg. Treffpunkt ist vor dem Eingang zum Stadion West, Rügener Weg 12 (früher: Carl-Diem-Weg). Das Angebot ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Das rund acht Hektar große Areal wird im Norden begrenzt von den Sport- und Stadionflächen, im Süden von der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule und im Osten vom Stadtwald. Hier entstehen derzeit etwa 140 Wohneinheiten mit unterschiedlichen Wohnbauformen vom mehrgeschossigen Gebäude über Reihen- und Kettenhäuser bis zum freistehenden Einfamilienhaus.
Peter Albrecht und Annette Müller vom Geschäftsbereich Stadtplanung und Bauberatung der Stadt Wolfsburg und Professor Walter Ackers vom Büro Ackers Partner Städtebau aus Braunschweig erläutern das stadtplanerische Konzept und seine Ursprünge. Das Besondere hier ist, dass die Planung aus einem Hochschulprojekt der Technischen Universität Braunschweig hervorgegangen ist.
„Im Unterschied zu vielen anderen Städten haben wir aktuell viele spannende Projekte im Bau“, unterstreicht Stadtbaurätin Monika Thomas. „Wir möchten es den Bürgerinnen und Bürgern in Wolfsburg ermöglichen, den Fachleuten vor Ort einmal über die Schulter zu schauen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Denn Bauen ist immer ein spannender Prozess - und dazu gehört auch die Gestaltung von Straßen und Freiräumen oder die Sanierung der Bauwerke aus den Aufbaujahren.“
Vormerken sollten sich alle Bauinteressierten den weiteren Terminplan. Der Neubau für die Sekundarstufe 1 an der Neuen Schule Wolfsburg wird am Freitag, 15. August, gezeigt. Ein Rundgang mit Architekten und Denkmalpflegern über die Baustelle des Theaters wird am 12. September möglich sein. Weitere Informationen dazu folgen noch.
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