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Informationen aus den Städten und Gemeinden der Region

Braunschweig, 9. Juli 2014.

OB Markurth: „Wichtiger Entwicklungsschritt für das Quartier um den Hauptbahnhof“

Braunschweig. Oberbürgermeister Ulrich Markurth hat sich anlässlich der Grundsteinlegung für das Einkaufszentrum und das Business-Center positiv zu der 130-Millionen-Euro-Investition des künftigen BraWo-Parks geäußert. Markurth, der nicht selbst an dem Termin teilnehmen konnte, sagte dazu:
„Das ist ein ganz wichtiger Entwicklungsschritt für das Stadtquartier um den Hauptbahnhof. Lange waren die ehemaligen Postgebäude und damit attraktive Flächen ungenutzt. Mit der Initiative der Volksbank ist Bewegung in den Bereich gekommen, im ersten Schritt konnte schon dank des BraWo-Projekts das Jobcenter in der Toblerone untergebracht werden. Nun kommen in einem weiteren Schritt Büroflächen und Einzelhandel dazu. Dies alles in markanter, ansprechender Architektur, die das Stadtquartier prägen wird. Wichtig war für die Stadt Braunschweig, dass das neue Einkaufszentrum mit dem Zentrenkonzept vereinbar ist. Deshalb danke ich der Volksbank, dass sie die ursprünglich geplante Verkaufsfläche auf nun etwa 12.500 Quadratmeter reduziert hat. Auf 13.800 Quadratmetern entstehen zusätzliche Büroflächen. Über 1.500 Parkplätze kommen dazu.
Der BraWo-Projekt sorgt für einen Impuls für den gesamten Bereich im Süd-Osten Braunschweigs. Die Stadtverwaltung hat selbst einen Rahmenplan für dieses Quartier entwickelt. Veränderungen hat es bereits im Bereich der früheren Iduna-Hochhäuser und am Ring-Center gegeben. Der BraWo-Park wird in einem weiteren Schritt noch ein Hotel umfassen, ebenso entsteht ein weiteres Hotel an der Stadthalle. Diese Entwicklung macht Braunschweig attraktiver für Besucher insbesondere von Kongressen und Tagungen.“
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Neuer Standort für Supermarkt im Kanzlerfeld

Braunschweig. Der Verwaltungsausschuss hat gestern die Auslegung des Bebauungsplans „Franz-Rosenbruch-Weg“ beschlossen und damit das Planverfahren für den Bau eines Supermarktes auf einer Fläche südlich der Bundesallee weiter geführt. Der Betreiber des Supermarktes hatte geltend gemacht, dass er den im Kanzlerfeld von ihm bereits betriebenen Supermarkt nur an einem größeren Standort wirtschaftlich führen könne. Diese Standortverlagerung ist nun grundsätzlich möglich.
Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer begrüßte die Entscheidung, da damit die Nahversorgung im Kanzlerfeld gesichert werde. Es gebe viele Bedenken von Anwohnern, insbesondere weil eine schöne und beliebte Grünfläche bebaut werden soll. Der Verwaltungsausschuss habe gestern zugleich einen Aufstellungsbeschluss für eine neue Grünfläche am Oscar-Fehr-Weg beschlossen, sagte der Stadtbaurat. Damit könne im südöstlichen Teil des Kanzlerfeldes ein neuer, gut erreichbarer Bolzplatz als Kompensation für die wegfallende Fläche am Franz-Rosenbruch-Weg entstehen.
Die Verwaltung habe bereits im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung die Bedenken der Anwohner in vielerlei Hinsicht berücksichtigt. „Entscheidend ist am Ende, dass die Bewohner des Kanzlerfeldes weiterhin eine gute und zentrale Versorgung mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Gebrauchs haben“, so der Stadtbaurat.
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Goslar, 9. Juli 2014.

Drei Tage lang volles Programm auf dem Vienenburger Seefest 18. – 20. Juli 2014

Drei Tage lang heißt es: Volles Programm beim Vienenburger Seefest. Unter dem Motto „Feuer & Wasser“ erwarten die Besucher verschiedene Stände, Aktionen, Darbietungen und natürlich der Familienflohmarkt.
Abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm
Familien mit Kindern dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm freuen. Los geht es am Freitag um 15 Uhr mit der 1. Kids Soccer-Stadtmeisterschaft. Um die Meisterschaft kämpfen zum ersten Mal 6 Mannschaften und freuen sich auf tatkräftige Unterstützung ihrer Fans. Die Siegerehrung findet um 19 Uhr auf der Seefest-Bühne statt.
Am Samstagnachmittag bietet das Kinder- und Jugendprogramm von 14 bis 16 Uhr auf der Seefest-Bühne tolle Darbietungen und Mitmachaktionen. Mit dabei sind u. a. der MTV Vienenburg, der mit seiner Jazz-Dance-Gruppe Bewegung auf die Seefest-Bühne bringt und das Boxteam Jürgenohl, das sein Können tatkräftig unter Beweis stellt. Die Schützen zeigen, was Lichtpunktschießen ist, und das Kunstkarussell sorgt mit einer Trommler-Session für heiße Rhythmen. Zum Programm gehören auch die Jazzdance-Gruppen New Hope und Piccolos vom MTV Vienenburg, sowie eine Jongleurin. Mitmachen ist bei der Verlosung von Ferienpässen angesagt, denn hier geht es um lustige Quizfragen rund um Vienenburg und das Seefest.
Der See steht im Mittelpunkt
Einer der Hauptakteure des Seefestes ist natürlich der Vienenburger See. Auch hier herrscht reger Betrieb: Der DLRG bietet z. B. Bootsfahrten für junge Gäste an. Wer die schwankenden Schiffe lieber vom Land aus beobachtet, der ist beim Modellbauverein Vienenburg richtig: Große Pötte, Frachtschiffe und mondäne Passagierdampfer bevölkern im Miniaturformat am Sonntag das Wasser und auch die echten Segelboote des Seglervereins Vienenburg sorgen am Samstag und Sonntag für das richtige Ambiente.
Aktionen zum Mitmachen und Staunen
Zahlreiche weitere Aktionen lassen die Tage kurzweilig werden: Beim THW können die Kinder an einem Gerüstsystem gesichert hochgezogen werden und sich danach mit einer echten Hydraulikschere in Geschicklichkeit üben. Beim Bus der Deutschen Marine können Kinder und Eltern Rettungswesten anprobieren oder in eine Rettungsinsel klettern. Nach Seemannsart kann man auch unter professioneller Anleitung einen eigenen Schlüsselanhänger knüpfen.
Zum Toben zwischendurch bietet sich der große Abenteuerspielplatz an, der sich direkt auf dem Festgelände befindet. Außerdem runden Wasser-Laufbälle und ein Bungee-Trampolin das Angebot ab.
Wenn es dunkel wird, sogen die beleuchteten Wasserspiele der Feuerwehr auf dem See und der Feuerbarde mit seinen beeindruckenden Vorführungen an Land für das richtige Flair. Als weiterer Höhepunkt steht das Feuerwerk über dem See am Samstag um 22.30 Uhr auf dem Programm, das in diesem Jahr freundlicherweise von der Bäckerei Stübig in Vienenburg gesponsert wird.
15. Entenrennen vom MTV Vienenburg
2014 Enten schwimmen am Samstag auf der Radau um die Wette. Jeder kann im Vorfeld eine Enten-Patenschaft für 1,50 Euro abschließen und beim Rennen mitfiebern, denn es warten Geldpreise im Wert von 75 – 300 Euro für die schnellsten Enten. Das Rennen findet um 16 Uhr an der Goslarer Straße an der Brücke bei der Sparkasse statt. Die Siegerehrung ist um 18 Uhr auf der Seefest-Bühne. Die Patenschaften für die Enten in Form einer Startnummer sind im Vorverkauf in vielen Vienenburger Geschäften sowie auch in der Tourist-Information in Goslar erhältlich.
Kinder- und Familienflohmarkt
Für alle, die gerne stöbern oder vielleicht sogar selbst ein paar gute Stücke an den Mann bringen möchten, ist der große Kinder- und Familienflohmarkt genau das Richtige. Der Flohmarkt ist am Samstag ab 10 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr geöffnet, Kinder auf Decken sind kostenfrei, für alle anderen Aussteller kostet der laufende Meter 5 Euro. Gewerbliche Aussteller sind nicht zugelassen.
Erholung pur
Für Erholung sorgt der extra angelegte Sandstrand: Auf einem Liegestuhl am Wasser die Musik genießen und dabei eine kühle Erfrischung schlürfen – wenn das nicht wie Urlaub klingt!
Möglich gemacht haben das vor allem zahlreiche Sponsoren, denen wir an dieser Stelle danken möchten. Ohne die Unterstützung der Sparkasse Goslar / Harz, dem Klosterkrug Wöltingerode, der Marx-IT-Service GmbH, Avacon, Eurawasser Betriebsführungsges. mbH, der Volkswind GmbH und zahlreichen weiteren Sponsoren und Spendern wäre es dem Organisationsteam nicht möglich gewesen, ein so gut gefülltes Programm zu organisieren.
Nähere Informationen zum Vienenburger Seefest sind in der Tourist-Information der GOSLAR marketing gmbh unter der Telefonnummer 0 53 21 – 780 60, sowie im Internet unter www.goslar.de oder per E-Mail: marketing@goslar.de erhältlich.
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Wolfsburg, 9. Juli 2014.

Tiefbau-Spezialisten auf der Theaterbaustelle

Viel Erde bewegt wird derzeit am Hang des Klieversbergs. Denn auf der Baustelle des Theaters hat der Spezialtiefbau begonnen. Eine Zisterne für die Löschwasserversorgung im Brandfall und ein zusätzliches Lager werden im Südwesten an das Bühnenhaus angebaut. Der größte Teil des Raumvolumens wird in den Hang hinein geschoben und später nicht mehr sichtbar sein. Doch zunächst ist dafür eine große Baugrube notwendig, die bis unter die Fundamente des Bühnenhauses reicht. Ein so genanntes „Düsenstrahlverfahren“ verhindert das Absacken der bestehenden Gebäudeteile.
„Der Neubau liegt tiefer als der bisherige Bestand, der ohne ein spezielles Abfangen nicht mehr standsicher wäre. Das Bühnenhaus würde praktische in der Luft schweben“, erklärt Rüdiger Horner, Spezialist für Sonderbauverfahren aus Berlin, der im Auftrag der Stadt Wolfsburg die Fachbauleitung für diese Phase übernommen hat. Der Spezialtiefbau wird etwa acht Wochen in Anspruch nehmen. Mitte August soll die Baugrube fertig sein.
„Rund 3.100 Kubikmeter Boden werden bewegt“, so Petra Pennigsdorf, Projektleiterin aus dem Hochbauamt der Stadt Wolfsburg. Zum Vergleich: Das Großschwimmbecken des Badelandes mit zehn 50-Meter-Bahnen und Olympiamaßen könnte mit diesem Bodenaushub komplett gefüllt werden.
Das Verfahren ist sehr geräteintensiv. Eine zentrale Rolle spielt ein großes Bohrgerät, das rund 60 Tonnen wiegt und als Überschwertransport auf die Baustelle gelangte. Es stellt jeweils einen senkrechten Hohlraum her, in den ein großer Stahlträger gesetzt wird und den die Männer anschließend mit Boden verfüllen. Rund fünfzig Mal wiederholt sich dieser Arbeitsschritt rund um die spätere Baugrube. Danach wird dann ein so genannter „Trägerbohlverbau“ entstehen. Das heißt, die senkrechten Stahlträger werden parallel zum Bodenaushub mit Holzbohlen verbunden, die ein Abrutschen des Hangs verhindern. 12 Meter lange Anker sichern die Konstruktion zusätzlich im Hang. Acht Meter Höhenunterschied werden innerhalb der Baugrube später überwunden.
Ein zweites Spezialgerät ist derweil vor der Wand der Seitenbühne im Einsatz. Über ein dünnes Bohrgestänge wird ein Wasser-Zement-Gemisch mit 400 bar Druck schräg in den Boden gepresst. Der kleine gebündelte Strahl spült den Boden aus, so dass ein zylindrischer Hohlraum mit einem Durchmesser von etwa einem Meter entsteht. Die Wasser-Zement-Suspension füllt diesen Raum. Nach dem Aushärten ist unter den Fundamenten des bestehenden Gebäudes ein Zementpfahl entstanden. Viele weitere werden entlang der gesamten Wand noch folgen.
Bauingenieurin Vera Grünberger ist als Bauleiterin für die Firma eurosond Grundbautechnik vor Ort. Auf die Frage nach den Besonderheiten dieser Baustelle spricht sie von einem hohen Anspruch an die Geotechnik. „Das heißt, zu schaffen macht uns ein bisschen die spezielle Bodenbeschaffenheit.“
Sehr viel einfacher ist eine zweite Baugrube, die ganz versteckt auf Höhe des Foyers auf der Waldseite liegt und der Erweiterung der WC-Anlagen dient. „Hier handelt es sich um eine klassische Baugrube mit Böschung“, unterstreicht Horner, „die nur knapp drei Meter Höheunterschied überwinden muss.“
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Theater Wolfsburg: Tag der offenen Baustelle

Schon heute vormerken sollten sich alle Bauinteressierten den 12. September. An diesem Freitagnachmittag wird im Rahmen von Fachführungen die Besichtigung der Baustelle Theater Wolfsburg möglich sein. Die vor Ort tätigen Experten zeigen eines der spannendsten Denkmal-Sanierungsprojekte bundesweit und ermöglichen Fachleuten wie interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen seltenen Blick hinter die Kulissen. Die Rohbauphase soll zu diesem Zeitpunkt weitgehend abgeschlossen sein.
Vom Spezialtiefbau für die Erweiterungsbauten auf der Hangseite bis zur Aufarbeitung der hölzernen Wandflächen im Zuschauerraum mit Hilfe erfahrener Restauratoren reicht die Bandbreite der Aufgaben, mit denen sich die Fachleute aktuell beschäftigen. Auf einem geführten Rundgang über die Baustelle werden die Generalplaner vom Büro Brenne Architekten aus Berlin und die Vertreter der Denkmalpflege dies erläutern.
Für Teilnahme an den Bauführungen ist neben festem Schuhwerk eine Anmeldung erforderlich, der entsprechende Kontakt wird ca. vier Wochen vorher bekannt gegeben. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind aus Sicherheitsgründen von diesem Angebot ausgeschlossen.
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Wohngebiet Hellwinkel

Um der starken Nachfrage nach qualitätsvollem Wohn- und Lebensraum in der Wolfsburger Innenstadt nachzukommen, beabsichtigt die Stadt im Hellwinkel, auf dem Gelände der beiden ehemaligen Kleingartenanlagen „Steimker Berg“ und „Waldfrieden“, ein Wohngebiet mit 720 Einheiten auszuweisen.
Im Rahmen dieses Verfahrens soll nunmehr die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt werden. Vor dem Hintergrund findet am Dienstag, 15. Juli, um 18.30 Uhr im Emmaus-Heim (Wiechern-Saal), Nordsteimker Straße 1 in Wolfsburg eine öffentliche Veranstaltung statt. Hierbei werden die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung dargelegt und Bürgern die Gelegenheit gegeben sich dazu zu äußern oder sich Dinge erörtern zu lassen.
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Goldene Sterne für die Stadtbibliothek Wolfsburg

In den jetzt vom Deutschen Bibliotheksverband vorgestellten Ergebnissen des bundesweiten Leistungsvergleichs BIX www.bixbibliotheksindex.de/ergebnisse/oeffentliche-bibliotheken.html schneidet die Stadtbibliothek Wolfsburg mit TOP-Ergebnissen in drei von vier Kategorien ab und erreicht 3,5 von 4 möglichen goldenen Sternen. Das ist seit Teilnahmebeginn am BIX 2002 das beste Ergebnis für die Wolfsburger Bibliothek und bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine weitere Steigerung.
Nur 4 von 40 Bibliotheken der Größenklasse 5 (Bibliotheken in Städten mit über 100.000 Einwohnern), in der auch die Wolfsburger Bibliothek gelistet ist, haben 4 goldene Sterne erreicht. Top-Werte wie rund 6 Veranstaltungen und 87 Jahresöffnungsstunden je 1000 Einwohner, über 2 Computerplätze je 10.000 Einwohner sowie intensive Fachberatung und kundenorientierter Service je Öffnungsstunde haben zu diesem Ergebnis geführt. Weiter hervorzuheben ist das differenzierte Medienangebot von rund 2 Medien je Einwohner. Jeder Wolfsburger besuchte die Stadtbibliothek durchschnittlich rund vier Mal im Erhebungszeitraum.
Mit besonderen Veranstaltungsformaten wie E-Book-Veranstaltungen, der Smartphoneschule und zahlreichen Gamingaktionen ist die Stadtbibliothek Wolfsburg besonders auf die gestiegene Nachfrage nach virtuellen Medien und neuen Formen der aktiven digitalen Wissensvermittlung eingegangen. Mit den „Bücherzwergen“, dem „Bilderbuchkino“ und „Bilderbuchcasting“ wurden neue Veranstaltungsformate zur frühkindlichen Leseförderung etabliert.
Mit einer hohen Fortbildungsquote begegnen Wolfsburger Bibliotheksmitarbeiter den steigenden Anforderungen in Informationstechnik und Medienvermittlung. „Wir freuen uns, dass unser Engagement in diesem Bereich dazu geführt hat, unser Ergebnis beim BIX jetzt noch einmal zu verbessern“, sagt Bibliotheksleiterin Petra Buntzoll.
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