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Informationen aus den Städten und Gemeinden der Region

Braunschweig, 2. Juli 2014.

keine aktuellen Meldungen
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Gifhorn, 2. Juli 2014

keine aktuellen Meldungen
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Goslar, 2. Juli 2014.

Großes Interesse an Planungen für den Fliegerhorst

Wie es auf dem 62 Hektar großen Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes im Stadtteil Jürgenohl weitergeht, das wollten am gestrigen Abend über 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger wissen.
Auf einer Informationsveranstaltung in der Grundschule Jürgenohl wurden dabei die drei in Aufstellung befindlichen Bebauungspläne vorgestellt. Hinsichtlich des östlichen Teils der Entwicklung, stellte die Klosterkammer Hannover, gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Liegenschaftsmanagements des Allgemeinen Klosterfonds,Frau Viebach, ihre Pläne der Entwicklung vor. Im künftigen „Waldviertel“ (Arbeitstitel) sollen Häuser und Wohnungen für ca. 250 Menschen entstehen. Die Bandbreite der Wohnmöglichkeiten reicht dabei vom Einfamilienhaus bis zur Wohnung in einer Stadtvilla.
Für den übrigen Teil des Fliegerhorstes sind nun mit den Bebauungsplänen der Verwaltung, erste Puzzleteile für eine künftige, vorwiegend gewerbliche Nutzung vorgelegt. Diese werden in den kommenden Monaten individuell und ganz konkret auf die Bedürfnisse der potenziellen Investoren abgestimmt.
Im Rahmen der Diskussionsveranstaltung wurden von den anwesenden Bürgern vor allem Fragen zu den Bereichen Schallschutz, der öffentlichen Erschließung einer Verbindungsstraße von der Marienburger Straße zur Grauhöfer Straße und der Frage nach zusätzlichem Einzelhandel angesprochen.
Hier gilt es, einen ansprechenden Nutzungsmix anzubieten und dabei vor allem die Belange der Wohnbebauung zu berücksichtigen. Es ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen, so der Tenor der Veranstaltung, dass es eine Ergänzung des Angebotes im Bereich der Nahversorgung geben wird. Alle Anregungen wurden aufgenommen und fließen in die weiteren Diskussionen ein.
„Mir war es wichtig, die Erschließung und Nutzbarmachung dieser riesigen Flächen nicht allein den politischen Gremien zu überlassen, sondern ganz bewusst die Bürgerinnen und Bürger früh in den Prozess einzubinden. Mit den nun folgenden Sitzungen des Bauausschusses wird der Aufschlag gemacht, den Fliegerhorst und damit auch Jürgenohl zu attraktivieren“, so Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk.
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Seminar: Deutschlehrer aus Brzeg zu Gast in Goslar

Bereits zum zehnten Mal organisiert die Stadt Goslar vom 29. Juni bis zum 5. Juli mit Unterstützung des Christian-von-Dohm-Gymnasiums, der Grundschule Unteroker und ehemaligen Vorstandsmitgliedern der Bundesvereinigung der Brieger ein Seminar für Deutschlehrer aus Goslars polnischer Partnerstadt Brzeg.
Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit in Warschau und der Sparkasse Goslar/Harz.
Die neun Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer wohnen privat in Gastfamilien und setzen sich in ihrer Seminarwoche in Goslar mit dem Vergleich des polnischen und deutschen Schulsystems im Rahmen von Schulhospitationen und Fachdiskussionen auseinander. Bei der Polizeiinspektion Goslar erhalten die Lehrkräfte einen Einblick in die Arbeit der Kriminalpolizei mit dem Schwerpunkt Jugendkriminalität und informieren sich über die Aktionen der Goslarer Zivilcouragekampagne in Schulen. Auf dem umfangreichen Programm der Delegation stehen außerdem ein Besuch der Brieger Heimatstube, der aktuellen Ausstellung „Perspektiven des Welterbes“ am Rammelsberg sowie der Sommerrodelbahn „Bocksbergbob“ in Hahnenklee.
Bürgermeisterin Renate Lucksch dankte in ihrer Begrüßung allen Beteiligten, Sponsoren und Gastfamilien für ihre Unterstützung, ohne die dieses Seminar nicht möglich wäre. Sie wies darauf hin, dass dieses Projekt auch ein weiteres positives Beispiel für die guten städtepartnerschaftlichen Kontakte zwischen Brzeg und Goslar sei, das sich aus 60 Jahren Patenschaft mit den ehemaligen Briegern und aus der Städtepartnerschaft zum heutigen Brzeg entwickelt habe.
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Helmstedt, 2. Juli 2014.

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Osterode, 2. Juli 2014.

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Peine, 2. Juli 2014.


Freischießen: Der Schützen- wird zum Festplatz


Die Zeichen stehen auf Freischießen: Der Schützenplatz verwandelt sich in ein Festgelände, der Hagenmarkt steht für die Wochenmarkttermine nicht zur Verfügung und die Mitglieder der Corporationen und Vereine können es kaum noch erwarten, die offiziellen Termine auf der Straße oder in den Zelten wahrzunehmen und mit den Peinern in den Trubel einzutauchen.
Offizieller Beginn ist am Freitag, den 04.07.2014. Dann gehen die tollen Tage so richtig los!
Ehe am Dienstag, den 08.07.2014, die Beendigung des Freischießens erklärt wird, gibt es fröhliche Zeiten und traditionsreiche Feierlichkeiten, deren Ablauf höchstens das Weiterkommen der deutschen Fußballnationalmannschaft während der Weltmeisterschaft in Brasilien etwas aus dem Rhythmus bringen kann.
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Salzgitter, 2. Juli 2014.

Eintracht spielt in Salzgitter

Im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison 2014/2015 bestreitet Eintracht Braunschweig am Mittwoch, 9. Juli, ein Testspiel im Stadion am Salzgittersee.
Anpfiff ist um 18 Uhr gegen den dänischen Erstligisten Sönderjysk Elitesport.
Tickets gibt es unter anderem bei Klimbim in Lebenstedt (In den Blumentriften), in Manus Haarstudio in Gebhardshagen (Hardeweg), im Post- und Ticketforum Janotta in Thiede und im Schuhaus Oehlert in Salzgitter-Bad (Klesmerplatz). In Braunschweig im Stadion-Fanshop (Hamburger Straße 210) sowie im City-Fanshop (Ritterbrunnen 7).
Der Eintritt kostet zwölf Euro auf der Tribüne sowie zehn Euro für einen Stehplatz (ermäßigt acht Euro). Ermäßigungen gelten für folgende Personengruppen: Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte, Arbeitslose und Auszubildende. Der Vorverkauf endet am Dienstag, 8. Juli.
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Wolfenbüttel, 2. Juli 2014.

Straßensperrung in Wolfenbüttel aufgrund von Bauarbeiten

Die Deckenbaumaßnahme auf der K 90 ist eher als geplant fertiggestellt. Daher ist ein Wechsel in den sechsten und letzten Bauabschnitt voraussichtlich ab Mittwoch, dem 9. Juli 2014, zu erwarten.
Folgende Änderungen ergeben sich hierdurch:
Ausweisung der K 90 vom Kreuzungsbereich L 495/K90/K80 als Einbahnstraße in Richtung Osten (Wolfenbüttel).
Vollsperrung der Einmündung „Hüttenblick“
Freigabe der Zufahrten „Westerntorstraße“ und „Am Lehenwege“.
Die Fahrbeziehung von Adersheim in Richtung Salzgitter ist auch in diesem Bauabschnitt nicht gegeben!
Auf dem freigegebenen Teil der K 90 (Umfahrung Adersheim) finden weiterhin Bauarbeiten statt. Aus diesem Grund bittet die Verkehrsbehörde um angepasste Geschwindigkeit.
Die Linien 607, 630 und 630 Express der KVG Braunschweig werden in Richtung Leinde über Westerntorstraße – Am Klinkerberg – Auf der Trift – in Richtung L 495 / K 80 Leinde fahren. Um eine reibungslose Beförderung sicherzustellen werden Haltverbotszonen auf den Straßen „Am Klinkerberg“ und „Auf der Trift“ eingerichtet, die strikte Beachtung finden müssen.
Die Haltestelle „Adersheim, Möbelhof“ wird direkt hinter die Einmündung „Am Klinkerberg“ verlegt.
Für die Linie 607 S gibt es auch in diesem Bauabschnitt keine Änderung. Die Schule wird nach wie vor schulseits angefahren.
In Fahrtrichtung Wolfenbüttel ist keine Umleitung notwendig!
Alle Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und besondere Aufmerksamkeit in den oben genannten Bereichen gebeten.
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Wolfsburg, 2. Juli 2014.


Innovative Langzeitfortbildung für Schulleiter


Gerade in Zeiten von immer komplexer werdenden Anforderungen an Schule als Lern- und Lebensort sowie anhaltenden Diskussionen zur Schulentwicklung haben Schulleiter eine Schlüsselfunktion. Sie sind daher auch für die Kommunen als Schulträger wichtige Partner. Die Schulleitungen bei der Bewältigung ihres breiten Aufgabenspektrums und dem damit verbundenen Umgang mit unterschiedlichsten Anforderungen zu unterstützen, ist der Stadt Wolfsburg ein wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund wurde die innovative Langzeitfortbildung erneut durchgeführt. Rund ein Jahr nach dem erfolgreichen Start des Coachings im März letzten Jahres, erhielten nun 13 Schulleitungen von Karen Dohle, Leiterin des Geschäftsbereichs Schule, ihr Zertifikat.
Im Rahmen der Fortbildung bekamen die Schulleitungen die Möglichkeit, ihr Rollenverständnis zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Mit unterschiedlichen Methoden wurden Sie von Marion Löbermann und Elisabeth Fuchs-Brüninghoff, den zwei Trainerinnen der Fortbildung, dabei unterstützt, umfassende Handlungsstrategien zum professionellen Umgang mit den wachsenden Herausforderungen ihres Schulalltags zu entwickeln. Oftmals erstreckt sich die Bandbreite der Tätigkeiten einer Schulleitung von Personal- und Finanzmanagement bis hin zur pädagogischen Leitung, Teamkoordination oder juristischen Beratung. Die Langzeitfortbildung diente dazu, innerhalb dieser unterschiedlichen Aufgaben und Rollenerwartungen eine Balance herzustellen. Neben der Reflexion der eigenen Rolle und Führungspersönlichkeit wurden Fragen zu den verschiedenen Teamstrukturen beleuchtet. Die Schulleitungen haben sich außerdem mit verschiedenen Kommunikationsmodellen, der Vermittlung in Konflikten und grundlegenden Kompetenzen der Gesprächsführung auseinandergesetzt. "Wichtig für uns war, dass das Seminar auch dazu beitragen konnte, die Entwicklung eines Vernetzungssystems der Wolfsburger Schulleiter über die Fortbildung hinaus zu fördern", erklärt Karen Dohle.
Das Coaching für Schulleitungen wurde auf Basis des Orientierungsrahmens für Schulqualität entwickelt, mit der Landesschulbehörde abgestimmt und wird durch das Niedersächsische Landesinstitut für Qualitätsentwicklung (NLQ)evaluiert. Das Konzept dieser Langzeitfortbildung ist landesweit einmalig. "Wir möchten damit den engen Austausch mit den Schulleitungen hier vor Ort fördern und sie als Schulträger bei ihren vielfältigen Aufgaben unterstützen. Das zeigt, welche große Bedeutung die Qualitätsentwicklung von Schulen für uns als Stadt Wolfsburg hat", unterstreicht Karen Dohle. Eine Fortsetzung der erfolgreichen Fortbildungsmaßnahme ist in Planung.
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Klaus Mohrs trifft Edin Dzeko in Sarajevo


Am Wochenende ist Oberbürgermeister Klaus Mohrs in Sarajevo zu Gast gewesen. Mit der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina pflegt Wolfsburg eine Städtefreundschaft. Am Flughafen lief Mohrs die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina über den Weg, die gerade von der Weltmeisterschaft aus Brasilien zurückgekehrt war. Unter den Fußballern auch ein alter Bekannter: Edin Dzeko!
Dzeko freute sich sichtlich, den Oberbürgermeister aus Wolfsburg zu treffen. „Er hat mich natürlich sofort auf die tolle Saison 2009 angesprochen, als er mit dem VfL Deutscher Meister geworden ist“, berichtet Klaus Mohrs. An die Zeit in Wolfsburg denke er immer gern zurück und freue sich immer Menschen aus Wolfsburg zu treffen. „Edin Dzeko ist von den Menschen in Sarajevo begeistert und herzlich empfangen worden, hat sich viel Zeit für seine Fans genommen. Schon in Wolfsburg ist er immer eine positive Integrationsfigur gewesen, ein Spieler, der bei den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern immer sehr beliebt war – und es noch immer ist“, so der Oberbürgermeister.
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Erster Bauherrenpreis geht an Wolfsburg

Im Rahmen des 76. Stadtgründungstages Wolfsburgs am 1. Juli hat die Architektenkammer Niedersachsen jetzt der Stadt den ersten Bauherrenpreis der Kammer verliehen. Deren Präsident Wolfgang Schneider überreichte stellvertretend Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtbaurätin Monika Thomas die neue Auszeichnung.
Schneider betonte, dass die Kammer künftig regelmäßig die Arbeit der politischen Vertreter, der Städte, Kommunen und Gemeinden, die als öffentliche Bauherren die gebaute Umwelt mitbestimmen und wertschätzen will. Gleichzeitig sollen sie ermuntert werden ihre anspruchsvolle Arbeit fortzusetzen. Der Preis könne aber auch an private Bauherren verliehen werden, wenn diese sich in gleichem Maße um die Baukultur verdient gemacht hätten.
Der erstmals durch die Kammer verliehene Preis zeichnet Bauherren aus, die ihre Verfahrenskultur pflegen, städtebaulich integriert bauen, in ihren Bauprojekten nachhaltig und umweltschonend denken, das bauliche Erbe bewahren und baukulturelle Ansprüche formulieren – zum Wohle ihrer Stadt, Kommune oder Gemeinde.
„Wir möchten mit dem Bauherrenpreis grundsätzlich dazu anregen, die Ansprüche an Gestaltqualität und Baukultur die mit einer guten Planung einhergehen, hoch zu halten. Denn nur eine gute Planung ist nachhaltig, ökologisch wie ökonomisch“, erklärte Schneider. Wolfsburg stehe vorbildlich für den Umgang mit dem Bauen und der vorhandenen baulichen Substanz, die die Basis unserer Städte ausmache, so Schneider in seiner Rede.
„Um uns auf dem Weg zu einer nachhaltig und lebenswert gestalteten Umwelt voran zu bringen, braucht es auch den Mut der Politik neue, innovative Wege zu gehen, die sicher in dem einen oder anderen Fall herausfordernd sind“, unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Mohrs.
Bauten international bedeutender Architekten aus unterschiedlichen Epochen prägen das Stadtbild von Wolfsburg, die Stadt treibt mit dem Forum Architektur die Vermittlung von Baukultur beispielhaft voran. Wolfsburg nutzt als eine von sehr wenigen Städten die Vorteile eines beratenden Gestaltungsbeirats und schreibt einen jährlichen Architekten- und Studentenwettbewerb aus.
Der Tag der Architektur, der am vergangenen Sonntag in Niedersachsen stattfand, ist in Wolfsburg eine Institution. Das Programm „Architektur macht Schule“ wird in Wolfsburg an vielen Stellen mit Leben gefüllt und es gibt eine Reihe von zukunftsweisenden Neubauprojekten für die Feuerwehr, die Zentrale des Energieversorgers und einen neuen Typus „Bildungshaus für alle“.
Von einer großen Ehre, diesen Preis entgegen zu nehmen, spricht Stadtbaurätin Monika Thomas, die der Architektenkammer ausdrücklich dankt für das Signal, diesen Preis nicht an einen privaten Bauherren zu vergeben, sondern an eine Kommune. Solch eine Anerkennung sei nicht das Ergebnis kurzfristigen Erfolges. „Das stetige ausgeprägte Interesse der Wolfsburgerinnen und Wolfsburger an der Entwicklung ihrer Stadt ist eine der tragenden Säule einer fördernden Haltung für Baukultur“, stellt Monika Thomas klar.
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Eine neue Mensa für das Schulzentrum Vorsfelde


Das Schulzentrum Vorsfelde soll eine zusätzliche Mensa und zehn neue Unterrichtsräume erhalten. Der Schulausschuss berät die Planungsvorlage in seiner Sitzung am Mittwoch, 9. Juli, anschließend befasst sich der Ausschuss für Finanzen und Controlling (17. Juli) damit und abschließend der Rat der Stadt Wolfsburg (23. Juli).
Die Planungen sehen vor, dass Neubau auf dem Gelände des Wasserverbandes über eine Bruttogeschossfläche von 2000 m² verfügen wird, wobei der konkrete Raumbedarf noch mit Vereinbarungen zum Verpflegungskonzept des Schulzentrums verbunden ist. Die zusätzliche Mensa soll rund 200 Sitzplätze bieten und für Rollstuhlfahrer geeignet sein. Damit wird die momentane Situation in der bestehenden Mensa deutlich entspannt. Dort gibt es lange Schlangen an der Ausgabe sowie zu geringe Durchfahrtsbreiten für Rollstuhlfahrer und zu wenige Sitzmöglichkeiten. „Das zeigt, dass das Mensaangebot am Schulzentrum angenommen wurde und Einzug im Schulalltag genommen hat“, erklärt Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration.
Sechs zusätzliche Unterrichtsräume werden benötigt, weil aktuelle Schülerzahlen und die Vorhersage davon ausgehen, dass Haupt- und Realschule durchschnittlich viereinhalbzügig angewählt werden. Die Rückkehr des Landes Niedersachsen zum Abitur nach 13 Jahren wird mit vier neuen Unterrichtsräumen in den Planungen berücksichtigt.
Der Standort im Nordosten des ehemaligen Wasserverbandsgeländes bietet den Vorteil, dass der Schulbetrieb während der Bauarbeiten nicht eingeschränkt werden muss, Auslagerungen oder Sperrungen sind ebenfalls nicht vorgesehen. Außerdem können die bestehenden Mobilbauten abgebaut werden, das schafft Platz für weitere Pausen- und Spielflächen auf dem Schulhof. Die Kosten für die Planungen des Mensabaus betragen rund 350.000 Euro. Mit der Planung wird die Wolfsburger Modernisierungsgesellschaft mbH beauftragt.
Verbunden ist der geplante Neubau mit einer Neuordnung der Verkehrserschließung an der Nordseite. Als eine kurzfristige Maßnahme ist eine Reduzierung des PKW-Verkehrs im Bushaltestellenbereich vorgesehen unter anderem durch die Verlegung der Schulpforte.
Gleichzeitig berät der Schulausschuss über die durch den Hagelschaden im letzten Jahr notwendig gewordene umfängliche Dachsanierung.
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Sicherheit für Kinder und Jugendliche


Prävention gegen Gewalt, Missbrauch, Mobbing, Internetkriminalität und Drogen sind die Themen auf dem Informationsabend „Sicherheit für Kinder und Jugendliche“ am Mittwoch, 16. Juli um 18 Uhr in der Stadtbibliothek, Alvar-Aalto-Kulturhaus. Die Veranstaltung des „Kinder & Jugend- Sicherheits-Team“ (www.kiju-team.de) richtet sich an Eltern und Erziehungsberechtigte. Anmeldungen bitte unter 05361/28-2526 oder-2529 oder per Mail stadtbibliothek@stadt.wolfsburg.de. Der Eintritt ist frei.
Das darauf aufbauende praktische Sicherheitstraining für Kinder und Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren findet in der Zeit vom 1. bis 4. September täglich jeweils von 11-13 Uhr statt.
Zum Inhalt der Veranstaltung: Kinder sind nicht nur der Gewalt durch Erwachsene wie z. B. pädophilen Übergriffen, ausgesetzt, sondern häufig auch Mobbing und körperlicher Gewalt durch Gleichaltrige oder Abzieh-und Erpressungsdelikten. Kinder brauchen daher Unterstützung, um mit möglichst vielen Gefährdungen umgehen zu lernen. Der Elterninformationsabend möchte Eltern für dieses Thema sensibilisieren und ihnen wichtige Informationen an die Hand geben.
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Geschichten aus Wolfsburg

Wolfsburg hat seit 1. Juli eine neue Stadtschreiberin. Patricia Hempel hat ihr Amt angetreten. Kulturdezernent Thomas Muth freut sich auf ihre Arbeiten, die in den nächsten Monaten entstehen werden. „Patricia Hempels Fähigkeit, Lyrik mit Prosa zu mischen und das Ganze in zum Teil außergewöhnlichen performativen Darbietungen vorzutragen, dürfte für ganz besondere literarische Momente sorgen“, so Muth. Außerdem sieht er im seit 2013 ausgelobten Stadtschreiber-Stipendium eine Wolfsburger Tugend verankert. „Junge Menschen zu fördern war schon immer ein Anliegen der Stadt Wolfsburg. Mit dem Stadtschreiber-Stipendium wird Nachwuchsautoren eine Plattform geboten, um sich ohne Druck von außen kreativ entfalten zu können. Gleichzeitig profitiert unsere Stadt von den innovativen Impulsen ihrer jungen Partner.“
Im Mai 2014 wurde Patricia Hempel mit ihrem Text „Stratigraphien“ von einer unabhängigen Jury zur diesjährigen Wolfsburger Stadtschreiberin gekürt. Ausgeschrieben wurde das Aufenthaltsstipendium vom Kulturwerk der Stadt.
Nun hat die 30jährige gebürtige Berlinerin die Gästewohnung auf Burg Neuhaus bezogen, um Wolfsburg drei Monate lang zu entdecken, sich mit den Bürgern auszutauschen und die verschiedenen Schichten und Facetten der Stadt zu ergründen. Denn Patricia Hempel ist studierte Archäologin, und ihr Gespür für Ursprung und Geschichte(n) haftet auch den Texten der jungen Autorin an, in welchen sie ihre Befunde in atmosphärisch dichten Beobachtungen aufzeichnet. Gelernt hat Patricia Hempel dieses Handwerk in Hildesheim, wo sie seit Oktober 2012 „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“ studiert. Dass sie dabei verschiedene Genres beherrscht, zeigt ihr Text „Stratigraphien“, mit welchem sie sich erfolgreich um das Amt als Wolfsburger Stadtschreiberin beworben hatte. In einer Kombination aus Lyrik und Prosa versteht es darin die Autorin, ein komplexes Stimmungsbild von Wolfsburg zu erzeugen.
Während der Grundtenor der Textfragmente melancholisch gefärbt ist, beweist Patricia Hempel an vielen Stellen schonungslosen Humor, der eine besondere Offenheit gegenüber der Stadt attestiert. Im Prosateil, der fast an eine Reportage erinnert und doch poetisch anmutet, reflektiert die Autorin ihre eigene Biografie in der Begegnung mit der Stadt. Die Erkundung des Fremden auf der Suche nach den eigenen Wurzeln, das genaue Hinsehen aus einer sehr persönlichen Perspektive macht den Reiz des Textes aus.
Nun ist die Stadtschreiberin vor Ort und voller Ideen für ihren Aufenthalt in Wolfsburg. Neben der klassischen Lesung, wie sie das Kulturwerk zum ersten Mal am 10.07. um 19 Uhr im Hörsaal 1 des Alvar-Aalto-Kulturhauses ausrichten wird, möchte sich die Autorin auch eigenwilligerer Formate bedienen, um die Bürger mit ihrer Literatur vertraut zu machen. So wird Patricia Hempel, die nicht nur Autorin, sondern auch geübte Performerin ihrer Lyrik ist, Gedichte auf der Straße anbieten, wobei Passanten zu Lesern, Stadtbummler zu Zuhörern werden. Je nach Geschmack und Laune können sich die Angesprochenen dabei für ein humorvolles, ein gesellschaftskritisches oder ein Liebesgedicht entscheiden. Zum ersten Mal wird eine solche Aktion am 17.07. von 13-16 Uhr auf der Porschestraße stattfinden.
Damit alle Interessierten die Möglichkeit bekommen, der Perspektive von Patricia Hempel auf Wolfsburg zu folgen, werden diverse Texte auch online nachzulesen sein. Auf der Homepage des Kulturwerks werden unter der Favoritenbox „Stadtschreiber“ nicht nur Informationen zur Stadtschreiberin selbst veröffentlicht, sondern in regelmäßigen Abständen auch literarische Arbeiten, die während des Aufenthalts der jungen Autorin entstehen. Ziel des Kulturwerks ist es, mittels verschiedener Kanäle sicherzustellen, dass alle Bürger Einblicke in das literarische Schaffen von Patricia Hempel erhalten können, damit das Stadtschreiberamt für Wolfsburger wie Autorin am Ende gleichermaßen bereichernd ist.
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