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Immer da, wenn‘s brennt

Sind stolz auf das „kleine Jubiläum“ (v.l.): Olaf Engelbrecht, Detlef Krone, Ingo Schönbach, Stephan Kadereit, Harald Herr, Karsten Appel, Siegfried J. Mehwald, Henning Böger und Nathalie Lemke. Foto: Birgit Leute

Feuerwehr und Kirchen feiern am Sonntag (11. Juni) den 5. ökumenischen Florianstag.

Von Birgit Leute, 10.06.2017.

Braunschweig. Feuerwehr und Kirchen treffen sich zum fünften Mal zum Florianstag in der Magnikirche.

Der gemeinsame Gottesdienst am Sonntag (11. Juni), 17.30 Uhr, sei „ein kleines Jubiläum“, freute sich Henning Böger, Pastor der Magni-Gemeinde.
Und wie es sich für ein Jubiläum gehört, endet der Abend mit einer bewegenden Zeremonie: Der langjährige Stadtbrandmeister Wolfgang Schulz wird um 19.30 Uhr auf dem Kirchplatz mit einem „Großen Zapfenstreich“ verabschiedet. Den hatte es in Braunschweig zuletzt 2003 gegeben, als die letzte Garnison aus der Stadt abgezogen wurde.

Verbindung mit Tradition

„Die Verbindung zwischen Kirche und Feuerwehr hat Tradition, vor allem in den Dörfern“, so Henning Böger. Als die Magni-Gemeinde den Florianstag 2012 zusammen mit der Feuerwehr Braunschweig und der katholischen City-Pastoral ins Leben rief, wollte man vor allem die gemeinsamen Aufgaben – ob Mitgliederwerbung, Kinder- und Jugendarbeit oder die Rolle in den Stadtteilen – betonen.
Der Tag dreht sich jedes Jahr um ein anderes Thema. Das Motto der gemeinsamen Andacht von Henning Böger und Pastoralreferent Siegfried Mehwald lautet in diesem Jahr „Unser Dienst geht nicht allein. Was uns gemeinsam stark macht“.
Pfarrer Olaf Engelbrecht, Seelsorger bei der Feuerwehr und dem Rettungsdienst, wirft in einem Kurzvortrag außerdem einen Blick auf das Thema „Resilienz in der Arbeit von Feuerwehr und Kirche“. Ein Begriff, der eigentlich aus der Werkstoffkunde stammt und die Widerstandsfähigkeit eines Materials bezeichnet.
„Hier geht es um die Frage, was Stress oder ein Schock mit einem Menschen machen, wie sie ihn verändern – vielleicht sogar stärken“, so Olaf Engelbrecht.

„Großer Zapfenstreich“

Schirmherren des Florianstages sind Pröpstin Uta Hirschler und Propst Reinhard Heine, die im Anschluss zu Gesprächen einladen, bevor zwei Ehrenformationen, der Feuerwehrmusikzug Thune und Fackelträger für einen stimmungsvollen Abschied des ehemaligen Stadtbrandmeisters, Wolfgang Schulz, sorgen, dem am 1. Juni Ingo Schönbach gefolgt ist.
Es wird mit bis zu 500 Besuchern gerechnet.
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