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Hohe Schäden

Die Flatterbänder (hier an der Herzogin-Elisabeth-Straße) sollten auf keinen Fall übertreten werden, warnt die Stadtverwaltung. Derzeit wird geprüft, ob von den Bäumen zum Beispiel durch angebrochenen Äste noch eine Gefahr ausgeht. Foto: Agentur T.A.

Belaubte Bäume hat es hart erwischt.

Braunschweig, 7. Juli 2015.

„Wir gehen von 5000 Schadensfällen aus“, sagt Sebastian Heise, Unternehmenskommunikation der Öffentlichen Versicherung. Immer noch würden sich Haus- und Autobesitzer melden.

Besonders häufig seien Schäden an parkenden Fahrzeugen, auf die Äste oder gar ganze Baumstämme gefallen sind, sie werden in der Regel von der Teil- beziehungsweise Vollkaskoversicherung übernommen. Die Spanne reicht von herabgefallenen Ziegeln über Gebäudeschäden durch herumgeflogene Gartenmöbel bis hin zu Überspannungsschäden an Computern und anderem Elektrogerät durch Blitzeinschläge. Keine Frage: Unwetter „Siegfried“ gehörte zu den heftigeren. Was die Gesamtzahl der Schäden betrifft, nicht unbedingt ihre Höhe, allerdings noch übertroffen von Orkantief „Niklas“, das am 31. März gewütet hatte, und für rund 8000 Schadensfälle bei der Öffentlichen Versicherung sorgte.
Das Aufräumen ist noch in vollem Gang. Die Stadt weist dringend darauf hin, die Absperrbänder zu beachten. Es werde noch bis zum Ende der nächsten Woche dauern, bis sämtliche Bäume, die durch den Sturm beschädigt wurden, auf ihre Verkehrssicherheit hin überprüft und wieder ausreichend gesichert sein werden.
Die Baumschäden seien schlimmer als nach Sturm „Kyrill“ im Jahr 2007. mak
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