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Hartes Training für den Titel

Weltmeisterschaft im Standardformationstanzen am 26. November in der Volkswagenhalle.

Von Martina Jurk, 05.10.2011

Braunschweig. Sie ist nicht nur sportlich ein Hochkaräter. Die Weltmeisterschaft im Standardformationstanzen am 26. November in der Volkswagenhalle wird auch ein gesellschaftliches Großereignis für Braunschweig werden.

Einige „Promis“ aus Wirtschaft und Politik haben ihr Kommen bereits avisiert, allen voran der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann. Kein Wunder, denn niemand von ihnen möchte sich einen erhofften Titelgewinn im heimischen „Wohnzimmer“ entgehen lassen. Der Traum könnte wahr werden. Die A-Standardformation des Braunschweiger Tanz-Sport-Clubs (BTSC) setzt als siebenfacher Welt-, zehnfacher Europa- und zwölffacher Deutscher Meister (seit 1985) sowohl national als auch international Maßstäbe im Tanzsport.
Die Mannschaft, die trainiert wird vom weltweit erfolgreichsten Standardformationstrainer Rüdiger Knaack, gilt als sicherer Finalteilnehmer. Als amtierende Vize-Weltmeister wollen die Braunschweiger Tänzer die Trophäe, die sie zuletzt 2005 in den Händen hielten, und hoffen dabei auf Rückenwind von ihren Fans. Für Spannung sorgt die Konkurrenz. 18 Formationen sind bereits gemeldet, darunter erstmals eine Mannschaft aus der Mongolei.
2009 erhielt der BTSC den Zuschlag für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft in diesem Jahr. Seitdem laufen die Vorbereitungen. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr mit der separat veranstalteten Vorrunde. Halbfinale und Finalrunde starten um 20 Uhr. Eröffnet wird die Abendveranstaltung durch 100 „Nachwuchskinder“ des BTSC. Ein weiteres Highlight ist der Auftritt des amtierenden Deutschen Meisters im Lateinformationstanzen, der A-Formation des Grün-Gold-Club Bremen. Das Finale wird im Fernsehen live übertragen. „Für die Abendveranstaltung sind bereits mehr als 3000 Karten verkauft“, freut sich Ralf Jäger, Sprecher des Organisationsteams (Karten unter der Hotline 01805/4 47 07 77 oder beim BTSC).
Seit dem Ende der Bundesligasaison im Frühjahr bereitet sich das Team intensiv auf die WM vor. Seit der Sommerpause wird täglich trainiert. Wassergymnastik und Aquajogging unterstützen dabei die Fitness der Tänzer. Die Formation arbeitet seit Monaten an einer neuen Choreographie und feilt jetzt an den Feinheiten. „Die Entscheidung, ob wir mit der alten Kür ‚Ballads of Rock‘ oder mit der neuen Choreographie bei der WM antreten, ist noch nicht gefallen“, meint Rüdiger Knaack. Larissa-Natalie Bieritz und Lennard Sauerland finden, dass die neue Kür schon sehr gut klappt. „Das Training hat jetzt oberste Priorität“, sagt Larissa-Natalie. „Ich dachte bereits im vergangenen Jahr, es ginge nicht härter. Aber es geht. Das erleben wir gerade“, verrät Lennard. Für die Tänzer, die übrigens reine Amateure sind, aber Hochleistungssport betreiben, kommen neben Job, Studium, Schule und Training diverse Showauftritte hinzu, unter anderem in der Carmen-Nebel-Show am 22. Oktober, die live aus Braunschweig übertragen wird.
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