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Gute Laune statt Weihnachtsstress

Annika Pechac mag ihre Arbeit und ihre Kunden. Flexibel, freundlich und offen sein, das ist ihre Devise: „Man sitzt ja nicht allein im Büro.“ Foto: Thomas Ammerpohl

Im Rewe-Markt an der Goslarschen Straße kennen sich Kunden und Mitarbeiter.

Von Marion Korth, 23.12.2016.

Braunschweig. Viele Kunden, viel Arbeit und viel Spaß: Annika Pechac (30) hat „ihren“ Arbeitsplatz gefunden. Sitzt meistens an der Kasse im Rewe-Markt an der Goslarschen Straße und das richtig gern. Auch wenn es jetzt, kurz vor Weihnachten, trubelig werden kann. „Wir sind trotzdem gut gelaunt und geben unser Bestes“, sagt Annika Pechac.

Die ausgesprochen nette und freundliche Atmosphäre in diesem Markt ist auffällig, das Team scheint gut zusammenzuarbeiten, vielleicht liegt es aber auch daran, dass „man sich kennt“. „90 Prozent unserer Kunden sind Stammkunden“, schätzt die 30-Jährige. Nebenbei ist deshalb immer Zeit für eine freundliche Begrüßung oder auch ein kurzes Gespräch. Obwohl jetzt alle noch schnell dies und das besorgen müssen, breche nicht die große Hektik aus. „Wir machen uns die Weihnachtszeit schön, auch wenn es jetzt stressig ist.“

Das „Weihnachtsfrühstück“ für alle Mitarbeiter hat sich zu einem festen Ritual entwickelt. „Jeder bringt eine Kleinigkeit von zu Hause mit“, sagt Marktleiter Marco Correira. „Das kommt gut an.“ Bei Kerzenschein, selbstgebackenen Plätzchen, Brötchen und einer Tasse Kaffee entsteht ein kleiner Ruhepol, Zeit für einen kurzen Austausch. Leider können nicht alle Mitarbeiter auf einmal zusammenkommen, sonst müsste der Markt kurzzeitig schließen – undenkbar.

Annika Pechac wird am 24. Dezember nicht mehr einkaufen müssen: „Wir sind fein raus und bei unseren Eltern eingeladen.“ Ihr und ihrem Mann fehlt eigentlich nur noch ein kleiner Tannenbaum fürs perfekte Weihnachtsglück. Aber selbst Kunden und Kollegen, die schon vor dem Heiligen Abend alles besorgt haben, könnten dann noch einmal an der Kasse anstehen, „weil doch eine Kleinigkeit fehlt oder frische Sachen nicht schon zwei Wochen vorher gekauft werden“. Auf die an diesem Tag unweigerlich langen Schlangen im Markt würden sich alle einstellen, eine „super Besetzung“ hilft, den Druck vom Kessel zu nehmen. Auch die Kunden hätten Geduld und Zeit für ein Lächeln: „Die Atmosphäre ist immer sehr positiv.“ In diesem Jahr hat Annika Pechac am Samstag keinen Dienst, aber selbst wenn, würde sie das nicht stören. Sie mag ihre Arbeit – auch an Weihnachten.
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