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Gut geschützt gegen A H3N2

Der Impfstoff hilft gut gegen den aktuellen Influenza-Virus Foto: Imago

Aktueller Influenza-Typ ist im Impf-Serum enthalten – Grippe-Saison dauert meist bis April.

Von Birgit Leute, 20. Januar 2017.

Braunschweig. Die Erreger sind dieses Jahr besonders hartnäckig: In Braunschweig wurden von Anfang Dezember bis jetzt 16 Grippe-Fälle gemeldet, im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum nur zwei – ein bemerkenswerter Anstieg.

„Um diese Jahreszeit häufen sich die Grippe-Erkrankungen“, sagt Dr. Brigitte Buhr-Riehm, Leiterin des Gesundheitsamtes. Die Viren seien in der kalten Jahreszeit eben ganz besonders aktiv – und ganz besonders erfolgreich.
„Durch die Heizungsluft sind die Schleimhäute trocken. Die Widerstandfähigkeit ist ganz allgemein herabgesetzt“, so Buhr-Riehm. Die gute Nachricht: Es ist immer noch Zeit, sich impfen zu lassen.
Bundesweit sind bereits mehr als 30 Menschen an dem Grippevirus gestorben. Brigitte Buhr-Riehm warnt allerdings vor Panikmache. „Der Influenza-Typ, der jetzt in Umlauf ist, das heißt der Subtyp A H3N2, ist Bestandteil des saisonalen Impfstoffes. Das heißt: Wer versäumt hat, sich im Oktober oder November impfen zu lassen, kann das jetzt nachholen und erhält einen guten Schutz“, so die Leiterin des Braunschweiger Gesundheitsamtes.
Vor allem älteren Menschen, Schwangeren und Patienten mit chronischen Leiden wird zur Impfung geraten. Diese Menschen seien ganz besonders anfällig für Infektionen, betont Buhr-Riehm. „Wer je an Influenza erkrankt ist, wird die Symptome nicht so schnell vergessen“, sagt sie über eine Erkrankung, die nichts mit einem landläufigen Schnupfen gemein hat. Alarmsignale sind plötzliches hohes Fieber, Husten sowie Kopf- und Gliederschmerzen. „Wie stark der Anstieg der Infektionen jetzt wird, müssen wir abwarten. Die Grippesaison dauert in der Regel bis in den April“, sagt Buhr-Riehm.
Hier ihre Tipps, wie man sich vor Ansteckungen – egal ob Grippeviren oder Erkältungskrankheiten – schützt: • Stärken Sie Ihr Immunsystem: Treiben Sie Sport, bewegen Sie sich an der frischen Luft, sorgen Sie für ausreichend Schlaf und ernähren Sie sich vitaminreich.
• Vermeiden Sie das Händeschütteln, wenn Sie merken, dass Ihr Gegenüber erkrankt ist

• Sorgen Sie für Hygiene: Waschen Sie möglichst oft Ihre Hände, niesen Sie nicht in die Handfläche, sondern in den Ellbogen, vermeiden Sie in öffentlichen Verkehrsmitteln den Kontakt mit Haltestange

• Wenn Sie sich krank fühlen, bleiben Sie – auch mit Rücksicht auf Ihre Mitmenschen – im Bett.
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