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Giftige Luft in der Shisha-Bar

Braunschweig: Heinrich Stoffel | In Braunschweig eröffnen immer mehr Shisha-Bars. In den dort benutzten Wasserpfeifen wird ein mit Glycerin befeuchteter Shishatabak durch glühende Kohlen nicht verbrannt, sondern nur zum Schwelen gebracht. Es entsteht kein Rauch, sondern Dampf, der tief inhaliert wird. Von den etwa 4 000 dem Tabak zugesetzten Substanzen wirkt ein hoher Anteil toxisch oder gar krebserregend.
In den Stunden in der Shisha-Bar nimmt die Lunge ein vielfaches an Teer und Nikotin auf als bei einer Zigarette. Richtig gefährlich ist das durch die glimmende Kohle erzeugte giftige Kohlenmonoxid. Notfallmäßige Krankenhauseinweisungen gab es in Braunschweig bereits.
Wegen der dem Shishatabak gelegentlich beigefügten sogenannten "Legal Highs" hat der Gesetzgeber bereits reagiert. Am 22.September 2016 hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz beschlossen, das den Erwerb, Besitz und Handel mit diesen Substanzen verbietet. Das betrifft alle bisher bekannten Stoffgruppen dieser psychoaktiven Substanzen. Und das ist gut so.
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