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Für eine Nacht in Pink: Welt-Mädchentag am Sonnabend

Welt-Mädchentag am 11. Oktober: Plan fordert, dass Rechte von Mädchen und Frauen in jedem Ziel der neuen UN-Entwicklungsagenda verankert werden. Nur so kann Armut nachhaltig bekämpft werden. (Foto: Plan / Shona Hamilton)

Die Andreaskirche erstrahlt für eine Nacht in Pink: Zum Welt-Mädchentag am 11. Oktober.

Braunschweig, 6. Oktober 2014,
Am Welt-Mädchentages am kommenden Sonnabend erstrahlt in Braunschweig die Andreaskirche erstrahlt für eine Nacht in Pink. Um 18.30 Uhr beginnt die Auftaktveranstaltung vor der Andreaskirche, An der Andreaskirche 1. Verschiedene musikalische Beiträge, Statements von Mädchen verschiedenster Herkunftsländer, Information über die Situation von Mädchen weltweit gehen dem ganz besonderen Moment voraus: Ab etwa 19 Uhr erstrahlt die Andreaskirche bis 24 Uhr in leuchtendem Pink. Ein absolut einmaliger Anblick für Braunschweig. Von 19 bis 22 Uhr gibt es die Möglichkeit, die 389 Stufen des Kirchturms der Andreaskirche emporzusteigen und von etwa 72 Meter die Aussicht vom Turm auf das nächtliche Braunschweig zu genießen. Der Turmaufstieg ist kostenlos.
Der Mädchenarbeitskreis Braunschweig lädt am Nachmittag des 11. Oktober zu einer Veranstaltung in das Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, ein. Hier findet von 15 bis 18 Uhr ein Benefiz-Bazar statt, bei dem Mädchen gebrauchte Kleidungsstücke und anderes verkaufen und selber nach Schnäppchen suchen können. Bei einem Markt der Möglichkeiten informieren die Nähwerkstatt Flickwerk und Oxfam über Bedingungen der Textilindustrie und geben Tipps zur Nachhaltigkeit rund um das Thema Mode.

Programm:

Die Aktionsgruppe Braunschweig/Salzgitter von Plan International informiert mit einem Stand vor der Kirche über die Situation von Mädchen weltweit sowie über die Arbeit von Plan International für mehr Chancengleichheit von Mädchen. In der Sakristei der Andreaskirche wird ein Film über die Kamalari-Mädchen in Nepal, die unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten müssen, gezeigt.
Die Jugendförderung, das Kinderhilfswerk Plan International Deutschland, der Jugendmigrationsdienst der Caritas, die Andreasgemeinde und das Gleichstellungsreferat wollen mit dieser ganz besonderen Aktion auf die Situation von Mädchen in Afrika, Asien und Lateinamerika aufmerksam.
Bundesweit werden zum Weltmädchentag bekannte Gebäude und Wahrzeichen in Pink erstrahlen, so auch die Andreaskirche als höchstes Bauwerk Braunschweigs. Auf Initiative des Kinderhilfswerks Plan International und seiner ehrenamtlichen Aktionsgruppen setzen der Berliner Funkturm, das Segelschiff Rickmer Rickmers im Hamburger Hafen, das Holstentor in Lübeck, das Fridericianum in Kassel, der Katharinen-Turm in Magdeburg und viele weitere prägnante Stätten pink leuchtende Zeichen für die Rechte von Mädchen. Das kräftige Pink der „Because I am a Girl“-Kampagne hat eine starke Signalkraft und vermittelt Kraft, Lebensfreude und Mut zur Offensive – genau das, was benachteiligte Mädchen motivieren kann, für ihre Rechte zu kämpfen.
Deutschlandweit lenken die angestrahlten Gebäude gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf die Rechte der Mädchen. Jugendreferentin Monika Schlegel: „Mit der Beleuchtung der Andreaskirche setzen wir ein Zeichen und machen so auf die alarmierende Situation der Mädchen in vielen Entwicklungsländern aufmerksam.“

Hintergrund

Warum ein Weltmädchentag? Die Antwort ist simpel: Weil die Welt bislang zu wenig beachtet, mit welchen Herausforderungen Mädchen vor allem in Entwicklungsländern konfrontiert sind. Ende 2011 haben die vereinten Nationen den „International Day of the Girl Child“ eingerichtet, um den Blick auf dieses wichtige Thema zu lenken. Der Weltmädchentag findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt.


Bundesweit

Zum Auftakt der bundesweiten Beleuchtungsaktion in Berlin wird Toni Garrn den Starthebel drücken, um den 146 Meter hohen Berliner Funkturm in leuchtendes Pink zu tauchen. Das international bekannte Model ist seit Juni dieses Jahres Botschafterin der Kampagne „Because I am a Girl. In Kooperation mit dem Jeans Label Closed hat Toni Garrn eine kleine Kollektion entworfen, die ab November 2014 im Handel erscheint. Mit Erlösen aus dem Verkauf wird ein Bildungsprojekt von Plan unterstützt, das jungen Frauen in Burkina Faso eine Ausbildung zur Grundschullehrerin ermöglicht. "In vielen Ländern werden Mädchen diskriminiert und haben weniger Bildungschancen als Jungen", sagt Toni Garrn. "Mädchen verdienen mehr Gerechtigkeit überall auf der Welt! Ich hoffe, dass der Welt-Mädchentag noch mehr Menschen ermutigt, aktiv zu werden und sich für benachteiligte Mädchen auf dieser Welt zu engagieren."

Zu den weiteren Höhepnkten des diesjährigen Welt-Mädchentages gehören die Verleihung des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte am 9. Oktober in Berlin und die Präsentation von Plans jährlichem "Because I am a Girl"-Report am 10. Oktober im Bayerischen Landtag in München. Unterstützung kommt dabei auch aus der Politik: Bundesministerin Manuela Schwesig hält ein Grußwort bei der Preisverleihung in Berlin und die Vorstellung des Berichts im Bayerischen Landtag erfolgt gemeinsam mit der Landtagspräsidentin Barbara Stamm.

Die Vereinten Nationen (UN) riefen 2011 auf Initiative von Plan International den Welt-Mädchentag aus. Mit der Farbe Pink will das Kinderhilfswerk ein Zeichen setzen und diese neu besetzen. Das kräftige Pink der "Because I am a Girl"-Kampagne hat eine starke Signalkraft und vermittelt Lebensfreude und Mut zur Offensive – genau das, was benachteiligte Mädchen motivieren kann, für ihre Rechte zu kämpfen.

In 17 deutschen Städten werden zum Welt-Mädchentag am 11. Oktober über 23 bekannte Gebäude, Wahrzeichen und Denkmäler in Pink leuchten (Stand: 2. Oktober), begleitend dazu informieren die lokalen Plan-Aktionsgruppen über die Arbeit von Plan:

Im Norden: das Planetarium und das Segelschiff Rickmer Rickmers in Hamburg, der Weser-Tower in Bremen und das Holstentor in Lübeck.

In Mitteldeutschland:
St. Andreas in Braunschweig, das Rathaus in Wolfsburg, das Fridericianum in Kassel und das "Städtische Museum Schloss Salder" in Salzgitter-Salder.

Im Westen:
die Kathedrale St. Pantaleon, der "Kölntriangle" des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) und das Jan-von-Werth Denkmal in Köln, das Rathaus in Brühl und das Luisencenter in Darmstadt.

Im Osten: der Funkturm in Berlin zum Auftakt am 8. Oktober, das "Theater Vorpommern Stralsund" in Stralsund, der Katharinen-Turm in Magdeburg und das "Karl-Liebknecht-Stadion" in Stahnsdorf bei Potsdam.

Im Süden: das Karlstor in München, die Großbaustelle Q6Q7, der Wasserturm und die Wasserspiele in Mannheim sowie der Rathausplatz und das Theater in Augsburg.
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