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Festgenommene randalierte und beleidigte Beamte

Blaulicht

Verkehrskontrollen brachten Geschwindigkeitsverstöße und Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss zutage.

Wolfsburg, 14.10.2016.

Überhöhte Geschwindigkeit zählt immer noch zu den Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. So führt die Polizei Wolfsburg neben Kontrollen hinsichtlich der Beeinflussung von Kraftfahrzeugführern durch Drogen auch Verkehrsüberwachungsmaßnahmen bezüglich überhöhter Geschwindigkeit durch.

Eine solche Kontrollmaßnahme fand am Donnerstag in der Zeit zwischen 14.15 Uhr und 15.45 Uhr auf der Frankfurter Straße in Richtung Fallersleben statt.

In einer mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h ausgeschilderten Zone außerhalb geschlossener Ortschaft registrierte die Polizei insgesamt fünf Bußgeldverstöße, bei denen die Fahrzeugführer alle mit 20 km/h oder mehr gemessen wurden. Der Spitzenreiter war ein 24 Jahre junger Mann aus Braunschweig, der seinen VW Touran mit gemessenen 111 Stundenkilometern unterwegs war. Nach Abzug einer Toleranz bleiben 107 km/h vorwerfbare Geschwindigkeit, das sind 47 km/h zu viel. Ihn erwarten nun 2 Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei, 160 Euro Bußgeld und 1 Monat Fahrverbot.

Weiterhin ist auch der Bereich der Trunkenheitsfahrten im Visier der Ordnungshüter. So fiel einer Funkstreifenbesatzung am Freitagmorgen um 01.55 Uhr auf der Braunschweiger Straße ein silbergrauer VW Golf auf, dessen Fahrerin mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Innenstadt unterwegs war. Die Fahrzeugführerin konnte im Bereich des Kaufhofrondells kontrolliert werden. Dabei stellten die Beamten deutlich geweiterte Pupillen bei der 23 Jahre jungen Autofahrerin fest. Ein ebenfalls durchgeführter Atemalkoholtest brachte 1,31 Promille zutage. Die junge Frau aus Salzgitter wurde daraufhin mit zur Wache genommen. Bei der nun durchgeführten Blutentnahme durch einen Arzt leistete die 23-Jährige derart heftigen Widerstand, dass sie mit mehreren Beamten festgehalten werden musste. Hierbei trat, spuckte und schlug die junge Frau um sich. Dabei traf sie zwei Beamte, die aber weiterhin dienstfähig waren. Schließlich wurden ihr Handfesseln angelegt. Zusätzlich wurde der Führerschein der Salzgitteranerin beschlagnahmt. Wer glaubt, dass dies nun alles war, sieht sich getäuscht: während der Maßnahme beleidigte die 23-Jährige die Ordnungshüter aufs Übelste. Erst nachdem sich die Frau wieder beruhigt hatte, wurden ihr die Handfesseln abgenommen und sie konnte ihren Heimweg antreten. Sie erwartet nun neben einem Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr auch eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.
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