Anzeige

Favoritin fürs Sozialdezernat

Oberbürgermeister Ulrich Markurth schlägt Dr. Andrea Hanke für das Amt der Sozialdezernentin vor. Foto: Thomas Ammerpohl

Oberbürgermeister Ulrich Markurth schlägt Dr. Andrea Hanke für das Amt vor.

Von Martina Jurk, 15.10.2014.

Braunschweig. Oberbürgermeister Ulrich Markurth hat seine „Traumfrau“ gefunden. Dr. Andrea Hanke bekam deshalb bei der Vorstellung als Kandidatin für das Amt als Sozialdezernentin auch schon jede Menge Vorschusslorbeeren von Braunschweigs Stadtoberhaupt.

„Ich freue mich sehr, dem Rat eine so qualifizierte Bewerberin für dieses große und wichtige Dezernat vorschlagen zu können“, sagte Markurth. Unter allen Bewerbungen erfülle sie die Voraussetzungen für diese Position am besten. Sie könne langjährige Erfahrung in der kommunalen Selbstverwaltung vorweisen. „In den vergangenen zehn Jahren war sie in vergleichbarer Position als Beigeordnete in Münster sehr erfolgreich tätig. Frau Dr. Hanke wurden dabei Sachkenntnis, Führungskompetenz und Entschlusskraft ebenso bescheinigt wie Verständnis und Sensibilität für die Arbeit im Spannungsfeld von Politik und Verwaltung“, begründete der Oberbürgermeister. Er ist sich einer großen Mehrheit im Rat für seinen Vorschlag sicher.
Das Aufgabengebiet des umfangreichen Dezernats ist Andrea Hanke vertraut: ob als Stadträtin in Stade für die Bereiche Schule, Kultur, Jugend, Soziales und Sport, als Beigeordnete bei der Stadt Münster für Schule, Kultur und Sport und später zusätzlich für Kinder, Jugend und Familie. Erst im vergangenen Jahr wurde sie vom Rat der Stadt Münster ohne Gegenstimme für weitere acht Jahre in ihrem Amt bestätigt. „Vielmehr geht nicht“, sagte Ulrich Markurth. Er hoffe, er könne „loslassen“, denn vor seinem Amtsantritt als Oberbürgermeister leitete er selbst dieses Dezernat. „Ich habe ein gutes Gefühl, dass das Dezernat in guten Händen ist“, so der OB.
34 Bewerber hatten sich bundesweit auf die Stelle beworben. Parteizugehörigkeit und Geschlecht hätten bei der Auswahl überhaupt keine Rolle gespielt“, betonte Markurth. Andrea Hanke ist parteilos. Nach zehn Jahren in Münster will die 54-Jährige die Chance nutzen, sich in Braunschweig einer neuen Herausforderung zu stellen. Die Schulentwicklung steht auf ihrer Prioritätenliste ganz oben. Der Bereich Gesundheit ist ein neues Aufgabengebiet für sie. Neben der beruflichen Herausforderung hat ihre Bewerbung nach Braunschweig auch ganz private Gründe. Seit 16 Jahren führe sie eine Fernbeziehung mit ihrem Mann, der in Lehrte wohnt. „Das wird also, wenn ich gewählt werde, eine Familienzusammenführung“, erzählte Andrea Hanke, die Geschichte und Politische Wissenschaften studiert hat. Aufgewachsen in Hannover, sei sie viel mit ihrem Vater in Braunschweig gewesen. Die Region sei ihr also bekannt. „Ich beabsichtige auch, nach Braunschweig zu ziehen“, verriet die Kandidatin. Sie gehe gern ins Theater, treibe Sport und würde sogar Marathon laufen, „wenn das Knie mitspielt“.
Am Dienstag (21. Oktober) entscheidet der Rat der Stadt über den Vorschlag des Oberbürgermeisters. Bei Zustimmung wird Dr. Andrea Hanke für acht Jahre gewählt.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.