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„Es gibt viele gute Ideen“

Hinter dem Rolltor an der Zufahrt zur geschlossenen Tiefgarage Magni tut sich etwas: Dort beginnen jetzt die Reinigungsarbeiten in dem völlig verrußten zweiten Untergeschoss. T.A.

Park-and-Ride-Parkflächen werden nur schlecht angenommen – Gespräche mit Verkehrs-AG.

Von Marion Korth 28. Oktober 2014.

Braunschweig. Hinter verschlossenem Rolltor tut sich etwas: In dieser Woche bereiten die beauftragten Firmen die Reinigung der Tiefgarage Magni nach dem Großbrand am 24. Juli vor. Die Arbeiten werden sich über mehrere Wochen hinziehen. Das zweite Untergeschoss, in dem das Feuer ausgebrochen war, ist konterminiert, Rauch und Ruß steckten voller Giftstoffe.

Volkmar von Carolath ist als Betreiber der Tiefgarage und Vorsitzender des Arbeitsausschusses Innenstadt doppelt daran interessiert, dass die Arbeiten schnell vorangehen, schließlich beginnt demnächst das Weihnachtsgeschäft. „Im schlimmsten Fall sprechen wir über 420 Parkplätze, die fehlen werden. Bislang wird damit gerechnet, dass die Tiefgarage Eiermarkt Anfang Dezember wieder komplett geöffnet werden kann, im Packhof ist mit den Brandsicherheitswachen der Feuerwehr eine zusätzliche Zusatz-Sicherung eingebaut worden, aber im Betrieb gibt es sonst keine Einschränkungen“, zählt von Carolath auf.
Das fast größere Problem als mangelnde Parkmöglichkeiten sind die vielen Baustellen auf Braunschweigs Straßen. Zum Teil ist die Stadt sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur noch auf Umwegen zu erreichen, die Hamburger Straße ist ein solcher Engpass.
Parkplätze gibt es in jedem Fall genug, wenn nicht in einem der Parkhäuser, dann auf jeden Fall auf dem Messegelände, von wo Busse im halbstündigen Takt in die Innenstadt pendeln. Zusätzliche freie Stellplatzreserven bestehen außerdem an den weiteren P+R-Standorten Thüringenplatz, Gänsekamp, Lincolnsiedlung, Petzvalstraße und Rote Wiese.
Das Problem: Besucher nehmen das Park-and-Ride-Angebot bislang eher zögerlich oder gar nicht an. „Diese Möglichkeit müssen wir nach draußen bringen“, sagt von Carolath. Derzeit laufen intensive Gespräche zwischen Handel, Stadtmarketing und Verkehrs-AG. Wann immer es um Alternativen oder zusätzliche Angebote geht, dann auch immer um die Frage, wer das am Ende bezahlt. „Aber ich bin zuversichtlich“, sagt von Carolath. „Es gibt viele gute Ideen.“ Über die wird die Öffentlichkeit demnächst unterrichtet.
An diesem Wochenende steht mit der „Mummegenussmeile“ – mit Spezialitätenmarkt und verkaufsoffenem Sonntag – schon einmal eine Generalprobe für die Adventszeit an. In diesem Zusammenhang sei auch an die zusätzlichen Parkmöglichkeiten auf dem Platz an der Martinikirche erinnert, der nach Informationen des Stadtmarketings durchgängig bis zum 13. November genutzt werden kann sowie an die Parkfläche der Braunschweigischen Landessparkasse am Holzhof, wo jeden Sonnabend bis zum Ende des Jahres von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag (2. November) von 12 bis 20 Uhr geparkt werden kann.
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