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Erstes Feuer bei Gifhorn: Achtung Waldbrandgefahr!

Brandgefährlich

Wegen der anhaltenden Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr. In Gamsen bei Gifhorn standen an der Platendorfer Straße heute bereits 50 Quadratmeter in Flammen. Die Feuerwehren aus Gifhorn und Sassenburg hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Derzeit wird mittels eines Pendelverkehrs Wasser für die Nachlöscharbeiten von einer Entnahmestelle an der Ise herangeführt.

Warnung: Durch das anhaltend schöne Wetter der letzten Tage steigt die Gefahr von Wald- und Flächenbränden im Landkreis Gifhorn

Das trockene Wetter und die warmen Temperaturen führen zu einer höheren Gefahr von Wald- oder Flächenbränden. Zum Teil ist die Vegetation in diesen Tagen noch trocken. Insbesondere bei auftretendem Wind kann ein kleines Glutnest schnell zu einem bedrohlichen Feuer werden.
Die zwei ersten Flächenbrände vom Wochenende haben gezeigt, wie schnell sich ein Feuer entwickeln kann. Zwischen Ribbesbüttel und Druffelbeck, sowie bei Neudorf-Platendorf waren die Feuerwehren im Einsatz, um Flächenbrände zu löschen. In beiden Fällen gelang es den Einsatzkräften, die Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und sicher zu löschen. Damit wurde die Ausweitung und weitere Gefährdung wirksam verhindert.
"Mit unseren 102 Feuerwehren im Landkreis Gifhorn erreichen wir heute eine gute Flächenabdeckung", erläutert Thomas Krok, Kreisbrandmeister des Landkreises Gifhorn. "Diese Abdeckung macht uns schnell verfügbar an den Einsatzstellen. Ein weiterer wichtiger Faktor neben der Ausbildung unserer Einsatzkräfte sind die Ortskenntnisse der Kameraden. Dadurch, dass wir die Anfahrtswege und die Wasserentnahmestellen auch außerhalb der Ortschaften gut kennen und unser Vorgehen im Einsatz darauf trainieren, können wir im Fall der Fälle schnell und zielgerichtet handeln."
Tobias Nadjib, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr: "Nach der aktuellen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) liegt der Waldbrandgefahrenindex (WBI) für unsere Region heute je nach Ortslage zwischen 3 mittlere Gefahr und 5 sehr hohe Gefahr. Die Prognose des DWD zeigt für die nächsten Tage abnehmende WBI-Werte und damit einen Rückgang der Gefährdung."
Die Feuerwehren bitten daher die Menschen im Landkreis um Achtsamkeit bei Aktivitäten in der Natur. Ebenso rät die Feuerwehr zu besonderer Sorgfalt bei Arbeiten mit Brandquellen am Haus und im Garten. So können beispielsweise durch das Abbrennen von Unkraut leicht Brände entstehen. Sollten Anwohner Fragen rund um das Thema Brandschutz und Sicherheit haben, stehen die Feuerwehrleute in den Ortsfeuerwehren als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.
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