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Ernste Worte, erfreuliche Fakten

Harald Wahls, Geschäftsführer des BZV Medienhauses, begrüßt gestern Abend rund 450 Gäste im Gasthaus Heinrich. (Foto: Thomas Ammerpohl)
Braunschweig: Heinrich |

Harald Wahls lenkte gestern Abend den Blick für einige Momente auch auf ernste Themen

Von Ingeborg Obi-Preuß, Braunschweig. 27. Juni 2015. Ein Abend wie bestellt: das Wetter lau und mild, das Essen wunderbar, der Wein kühl, die Gäste gut aussehend und gut aufgelegt. Das mittlerweile dritte Sommerfest des BZV Medienhauses war – inzwischen traditionell – wieder ein Highlight. Sommerfeeling pur.
Dennoch gab es zur Begrüßung einige ernsthafte Worte. Harald Wahls, Geschäftsführer des BZV Medienhauses, lenkte den Blick für einen Moment auf die dunklen Seiten der Welt; besonders auf Flüchtlinge, „denen wir Hilfe nicht versagen dürfen“, appellierte er, aber auch auf die Gefahr durch Putins Allmachtsgehabe, das schnell wieder in einen kalten Krieg führen könne. Und er ging mit der griechischen Regierung ins Gericht, sprach von „Zockermentalität“.
Aber auch direkt vor der eigenen Haustür sei Einsatz gefragt, „18 000 Kinder gelten in unserer Region als arm“, sagte er und warb um Unterstützung und Großzügigkeit.
Und dann gab es – auch das hat mittlerweile Tradition – einige aktuelle Zahlen aus der Medienbranche. Hier sprach Wahls von den Auswirkungen des Mindestlohnes. „Wir sind für eine adäquate Bezahlung“, betonte er, aber Zeitentlohnung lasse sich bei nächtlicher Zeitungszustellung nicht anwenden, zusammen mit dem durch das Gesetz entstandenen „Verwaltungsmoloch“ habe der Mindestlohn rund 60 000 Zustellern bundesweit den Job gekostet.
Aber – es gibt auch erfreuliche Nachrichten: Unter anderem seien durch das elektronische Medienangebot neue Lesergruppen erreicht worden. „Unabhängiger Journalismus hat seinen festen Platz in unserer Gesellschaft“, freute sich der Geschäftsführer.
Und dann gab es auch noch ein dickes Dankeschön an die Helfer vor und hinter den Kulissen für diesen schönen Abend: allen voran für Beate Wiedemann und ihr Team; die Chefin der Agentur Plus 2 hatte wie immer viel Herzblut in die Inszenierung gesteckt. Aber auch die Wolters Brauerei, das Staatstheater und der Wirt Lars Nussbaum bekamen Lob und Anerkennung für ihren Einsatz.
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1 Kommentar
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Hans-Jürgen Hain aus Braunschweig - Innenstadt | 30.06.2015 | 13:01  
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