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Ermittler warten auf sicheren Zutritt

Fachleute von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk sicherten am Dienstag das Gebäude, um einen gefahrlosen Zutritt der Brandermittler zu ermöglichen. Foto: Konrad

Brand in der Hochstraße: Sicherungsmaßnahmen dauern an – Polizei sucht mögliche Zeugen.

Von Andreas Konrad, 24.01.2018.

Braunschweig. Nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses in der Hochstraße am vergangenen Freitagnachmittag (Bericht auf Unser38) ist die Faktenlage weiter ungewiss.

Brandermittler des zuständigen Fachkommissariats haben ihre Arbeit aufgenommen, werden das Haus allerdings erst im Laufe des heutigen Mittwochs betreten können. „Die Sicherungsmaßnahmen am Gebäude dauern aller Voraussicht nach noch bis dahin an“, sagte Polizeisprecher Stefan Weinmeister am Dienstag.

Ein Brandgutachter hatte das Haus bereits am Samstag in Augenschein genommen. „Danach steht das Gebäude stabil“, erklärte Einsatzleiter Frank Hermanns, der mit seinen Männern am Samstag noch die letzten Glutnester gelöscht hat. „Es gibt nicht die Gefahr, dass beispielsweise die Fassade zusammenbrechen könnte. Dennoch bleibt eine Absperrung rund um das Haus bestehen, denn der Wind könnte Ziegel vom Dach wehen, außerdem sind die Lehmdecken runtergebrochen, es liegt hoher Schutt auf den Böden, die einstürzen können“, so Hermanns weiter.

Zur Klärung der möglichen Brandursache bittet die Polizei Zeugen, die am Tag des Brandes oder in den Tagen zuvor verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 476-25 16 zu melden.

Das Feuer war am Freitag kurz vor 15 Uhr ausgebrochen. Etwa 20 Notrufe gingen in der Leitstelle ein. Ein explosionsartiger Knall und Feuerschein aus mehreren Geschossen wurde nach Angaben der Feuerwehr geschildert.

Die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Wehren waren am Freitag mit fünf Löschzügen und rund 200 Einsatzkräften im Einsatz. Ersten Gerüchten, nach denen sich möglicherweise Personen in dem Haus befunden hätten, die unter dem Schutt begraben liegen könnten, erteilte Weinmeister eine Absage: „Es kann derzeit nicht davon ausgegangen werden, dass sich unter dem Schutt Leichen befinden.“
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