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Erlebnisreicher Tag der Kinderfeuerwehr Völkenrode im phaeno

Die Kinder der Kinderfeuerwehr Völkenrode mit Betreuerinnen und Kinderfeuerwehrwartin
Die Kinderfeuerwehr Völkenrode hat mit 19 Kindern und vier Betreuerinnen einen Ausflug ins phaeno nach Wolfsburg unternommen. So ein Ausflug mit der Feuerwehr ist gut für die Kinder, da er den Teamgeist fördert. Gerade im phaeno, wo man so vieles gemeinsam erleben kann. Außerdem hat Feuerwehr viel mit technischem Verständnis zu tun, da ist es wichtig, dass die Kinder dieses mit Spaß erleben.
Der Ausflug begann am Feuerwehrhaus in Völkenrode. Anschließend sind wir mit Freude und viel Spaß mit dem Bus und der Bahn nach Wolfsburg gefahren. Im Zug wurde erst mal ein kleines Picknick veranstaltet. Für Kinder ist Zugfahren immer ein Erlebnis.
Im phaeno angekommen stieg die Spannung bei den Kindern. Es gibt im phaeno so viel zu entdecken. Zuerst haben wir gemeinsam einen Torbogen gebaut. Jeder musste mit anpacken. Mit viel Eifer und etwas Unterstützung von uns Betreuern war der Bogen schließlich fertig. Die Kinder waren richtig stolz, gemeinsam was geschafft zu haben. Nach so viel Arbeit ging es ins schiefe Haus.
Die Kinder waren total begeistert und auch erstaunt, dass man so schief stehen kann. Nur mit ganzem Körpereinsatz konnten sie sich dort bewegen. Sie konnten gar nicht genug kriegen. Man bekommt eine ganz andere Wahrnehmung auf unsere Sinnesleistungen.
Nun ist phaeno ja auch sehr lehrreich. Als sich die Kinder ausgetobt haben, haben wir uns mit Strom beschäftigt. Es gibt dort ein Exponat, welches „Prickeln“ heißt. Ein Kind hat seine Hand auf eine Metallplatte gelegt und wir haben uns alle an den Händen gefasst und der letzte in der Runde hat seine Hand auf die andere Metallplatte gelegt. Anschließend hat ein anderes Kind die Kurbel betätigt, um eine elektrische Spannung zu erzeugen. Es ging ein Kribbeln durch den ganzen Kreis. Die Erklärung war ganz einfach, die Nerven reagieren auf elektrische Spannung und wir nehmen dieses als Kribbeln wahr. Je schneller man kurbelte, desto größer die elektrische Spannung. Die Kinder waren sehr erstaunt, was Strom im Körper anrichten kann.
Interessant waren auch die "Tanzenden Magnetigel". Man musste sich ein Lied aussuchen und die tanzenden Igel, bestehend aus feinen Eisenteilchen, die durch magnetische Kräfte zusammenhalten werden, tanzen nach der Musik.
Vor dem Mittagessen haben wir uns noch den Feuertornado angeschaut.
Erst fängt der Tornado klein an und wir immer größer. Ein Tornado ist was ganz besonderes und von vielen Faktoren abhängig. Ein Tornado entsteht durch eine drehende Luftbewegung. Eben durch eine heftige senkrechte Luftströmung und eine strake Rotation der Luftmasse, die durch die Drehung der Erde hervorgerufen wird.
Nach all diesen Erkenntnissen waren die Kinder etwas kopfmüde und wir haben eine Mittagspause eingelegt. Es gab Pizza und was zu trinken, was die Kinder sehr begrüßt haben.
Anschließend durften sich die Kinder frei bewegen und haben noch Einiges ausprobiert. Übrigens, wir Betreuer auch!
Jeder nach seinen eigenen Interessen, was für alle ein Erlebnis war!
Interessanter Weise haben wir uns alle vor dem "Schreihals" getroffen.
Der "Schreihals" ist ein ganz besonderes Exponat. Hier wird gemessen, wie laut man schreien kann, denn hier wurden die Stimmbänder geprüft.
Im Grunde genommen bedient sich der ganze Körper als Resonanzkörper.
Dieses Exponat misst in Dezibel. Viele Kinder kamen über 100 Dezibel. Es kommt einer Motorsäge oder einem Winkelschleifer gleich. Zum Teil erreichten die Kinder Werte über 110 Dezibel, was einer Kreissäge oder einem Presslufthammer gleich kommt. Ein Kind kam über 120 Dezibel und das kommt einem Düsenflugzeug gleich. Ich weiß, dass die Kinder sehr laut sein können, aber es ist schon beeindruckend, wie laut Kinder schreien können. Aber hier war mir das völlig egal und die Kinder haben aus Leibeskräften geschrien.
Einige haben sich auf das Nagelbrett gelegt und festgestellt, tut ja gar nicht weh.
Auch hier ist die Erklärung einfach. Obwohl man den Druck der vielen Nagelspitzen spürt, muss jeder Nagel nur einen kleinen Teil des Körpergewichts tragen.
Da sich Kinder gerne messen, waren viele Kinder beim „Weitsprung“ - Exponat. Hier wird vorausgesagt, wie weit die Kinder aus dem Stand springen können. Auch hier waren bemerkenswerte Weiten zu vermessen.
Interessant war auch das Thema Optik. Beim Exponat "Gefrorene Schatten" konnten die Kinder hüpfen und springen und ein Blitz hat den Augenblick ihrer Bewegung für einen Moment festgehalten und auf einer Wand sichtbar gemacht. Das hat ganz viel Spaß gemacht.
Die Kinder haben das phaeno mit allen Sinnen wahrgenommen und sehr genossen. Sie waren ganz traurig, als wir den Heimweg antreten mussten, aber mit einem Eis auf der Faust war es gar nicht mehr so schlimm.
Die Kinder haben einen interessanten und lehrreichen Tag im phaeno erlebt, alle waren sehr begeistert und wir sind zufrieden und glücklich nach Hause gefahren.

Ute Schmelzer
(Kinderfeuerwehrwartin von Völkenrode)
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