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Ein neuer Frontmann für die IHK

Das Bundesverdienstkreuz für Dr. Wolf-Michael Schmid aus den Händen von Wirtschaftsminister Olaf Lies (links). Foto: oh

IHK-Vollversammlung wählt Helmut Streiff zum neuen Präsidenten – Bundesverdienstkreuz für seinen Vorgänger.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 26. Januar 2016.

Braunschweig. Ein neuer Präsident, das Bundesverdienstkreuz für den Amtsvorgänger, den Wirtschaftsminister als Gastredner, die Wissenschaftsministerin zu Besuch – am Montagabend gab es für die Mitglieder der Industrie- und Handelskammer eine Menge zu feiern. In ihren Räumen am Altstadtmarkt genossen rund 150 Gäste den Abend.

„Lieber Michael, diese öffentliche Auszeichnung hat keiner so verdient wie du“, freute sich Helmut Streiff als frisch gewählter IHK-Präsident über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an seinen Vorgänger, Wolf-Michael Schmid. Als „IHK-Frontmann, der alle Sympathien gewonnen hat“, lobte Streiff den frischgebackenen Bundesverdienstkreuzträger.
Von der Begabung Schmids für die Vernetzung und Vermittlung zwischen den rund 42 000 Betrieben, die zum IHK-Bezirk gehören, der Pflege der fast 1800 ehrenamtlichen Prüfer und der engen und wirkungsvollen Verbindungen zu Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur schwärmte der neue Präsident. „Jemanden, der vor einem gegangen ist, kann man nicht einholen“, sprach Streiff von den „großen Fußstapfen“ Schmids, „aber wenn ich den Anschluss halte, habe ich eine Menge erreicht“, erklärte er. Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) hatte zuvor in ihrer konstituierenden Sitzung den Braunschweiger Unternehmer Helmut Streiff mit großer Mehrheit zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der 67-jährige Diplom-Ingenieur tritt die Nachfolge von Dr. Wolf-Michael Schmid an, der nach 10-jähriger Amtszeit für seine Verdienste um die IHK und die Wirtschaft der Region zum Ehrenpräsidenten gewählt wurde.
Helmut Streiff gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Braunschweiger Unternehmern. Durch Expansion und Zukäufe in den Branchen Verpackungen, Logistik, Elektronik-Distribution, Maschinenbau und Immobilien hat er den 1974 von seinem Vater übernommenen Betrieb Streiff & Helmold zu einer Unternehmensgruppe mit rund 600 Mitarbeitern und einen Umsatz von 118 Millionen Euro ausgebaut. Vor wenigen Wochen gab er die Geschäftsleitung der Industrie- und Service-Unternehmen an seinen Sohn Sven Streiff ab, leitet aber weiterhin den umfangreichen Immobilienbereich der Gruppe.
Die Ziele für seine Amtszeit werde er gesondert vorstellen, versprach Streiff. Auf jeden Fall seien die großen Themen seiner Vorredner auch seine Themen: Wirtschaftsminister Olaf Lies als auch Wolf-Michael Schmid hatten besonders die Projekte „Weddeler Schleife“ und „Ausbau A 39“ hervorgehoben sowie deutlich mehr Geld für Braunschweig aus dem Bundesverkehrswegeplan gefordert, der jetzt neu in Berlin verhandelt wird.
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