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Drogengeschäft gerät außer Kontrolle

Schwere Räuberische Erpressung in Fußgängerzone

(Tatzeit: Sa., 16.07.2016, 23.55 Uhr bis So., 17.07.2016, 00.38 Uhr). Zwei angeblich afghanische Männer (21 und 25 Jahre alt) aus Salzgitter stoßen in der Fußgänger-Zone von SZ-Lebenstedt (Im Fischzug) auf zwei syrische Flüchtlinge (beide angeblich 27 Jahre alt), welche ihnen Drogen zum Verkauf anbieten. Als einer der "afghanischen" Männer für 10 Euro einkaufen möchte und seinen Geschäftspartnern einen Einblick in die Geldbörse gewährt, zücken diese sogenannte Einhandmesser und erpressen unter Androhung von Gewalt die Herausgabe von 50 Euro Bargeld. Im Anschluss flüchten die Täter fußläufig in Richtung Marienbruchstraße.
Gegen 00.38 Uhr (Sonntag) meldet sich eines der Opfer erneut telefonisch bei der Polizei und teilt mit, dass man nunmehr beide Täter in der Berliner Straße gestellt habe und festhalte. Bei Eintreffen der Polizeibeamten schlagen sich Anrufer und einer der Syrer gegenseitig heftig mit Fäusten ins Gesicht.
Da alle Beteiligten der deutschen Sprache kaum mächtig sind, gestaltet sich die Sachverhaltsklärung schwierig aber nicht unmöglich. Nach Festnahme der Erpresser und mutmaßlichen Drogendealer und anschließender Zuführung in das Gewahrsam der Polizeiwache kann eines der zur Tat benutzten Messer sichergestellt werden.
Die beiden Opfer begeben sich zur ambulanten Behandlung in das Städtische Klinikum.
Nach Fertigung entsprechender Strafanzeigen (Schwere räuberische Erpressung, Wechselseitige Körperverletzungen, Verstoß gegen das BtM-Gesetz, Verstoß gegen das Waffengesetz etc.) und aufwändigen Versuchen, bei einem der Täter die wahre Identität festzustellen, werden beide Personen wieder entlassen.
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