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Doppelschichten für die Partner

Isabel Edvardsson und Marcus Weiß.
 
Cathrin Hissnauer und Ivo Lodesani.

Zwei Trainerinnen der Braunschweig Dance Company bei der RTL-Show „Let‘s Dance“ dabei.

Von Martina Jurk, 06.03.2015.

Braunschweig. Fast könnte man auf den Gedanken kommen, dass der Verein Braunschweig Dance Company der personelle Dauerlieferant für die Fernsehshow „Let‘s dance“ ist. Die neue Staffel startet bei RTL am Freitag (13. März). Mit Isabel Edvardsson und Cathrin Hissnauer sind gleich zwei Braunschweiger Profitänzerinnen und Company-Trainerinnen dabei.

Die gebürtige Schwedin Isabel Edvardsson ist die Einzige im Ensemble, die bislang in jeder Staffel dabei war (einmal nicht als Tänzerin, sondern als Jurymitglied). Zweimal gewann die 32-Jährige die TV-Show bereits: mit Schauspieler Wayne Carpendale in der Premierenshow und mit Musicalstar Alexander Klaws im vergangenen Jahr. Company-Trainerkollege Gennady Bondarenko tanzte 2012 mit Gitte Henning. In diesem Jahr nun feiert Cathrin Hissnauer ihr Debüt in der Tanz-Liveshow
Die 28-Jährige will es mit Schauspieler Milos Vukovic („Unter uns“) versuchen. Trainiert wird seit Wochen in Köln, Berlin und Hamburg. „Für mich ist die Show ein Abenteuer“, sagt die Tänzerin. Von Beginn an ist sie bei der Dance Company dabei, fing im Amateurbereich an. Mit ihrem Partner Ivo Lodesani tanzt Cathrin seit Ende 2014 in der deutschen Professional Division, coacht mit ihrem Partner den gesamten Nachwuchsbereich in der Dance Company und zählt zu den erfolgreichsten Nachwuchstrainerinnen. Während Cathrin mit der TV-Show beschäftigt ist, muss das Trainingsgeschäft weiterlaufen. Partner Ivo Lodesani schiebt Doppelschichten.
Das ergeht Marcus Weiß nicht anders. Der Tanzpartner, Coach und Ehemann von Isabel Edvardsson kennt das mittlerweile. Nicht nur die Arbeit in der Braunschweig Dance Company, sondern auch in der neuen Tanzschule in Hamburg muss weitergeführt werden. Mit ihrem Showpartner, Dokusoap-Star Detlef Steves, hat es die Braunschweiger Tänzerin auch nicht gerade leicht. In der Soap „Ab ins Beet“ ist Steves eher der Mann fürs Grobe. Jetzt will er Taktgefühl beweisen. „Es gibt Promis, die überhaupt nicht tanzen können. Das bedeutet für die Trainer, ihnen erst mal die Technik beizubringen und dann hart zu arbeiten“, weiß Marcus Hajek, Präsident der Braunschweig Dance Company.
Für einige Promis sei „Let‘s dance“ durchaus ein Sprungbrett für eine neue Karriere gewesen. Wayne Carpendale habe in der Show verschiedene Facetten zeigen können und habe danach auch andere Rollen bekommen. Alexander Klaws habe anschließend eine neue Gesangskarriere begonnen, analysiert Hajek.
Der Company-Präsident muss dreieinhalb bis vier Monate ohne seine beiden Trainerinnen auskommen. „Trotz Isabels und Cathrins Promistatus rennen uns die Leute nicht die Bude ein. Klar, einige wollen sie schon mal sehen. Aber wir sind breitensportlich aufgestellt. Wer zu uns kommt, will Spaß am Tanzen haben. Dass unser Bekanntheitsgrad steigt, liegt an der Vielfalt unseres Angebots. ‚Let‘s dance‘ ist das i-Tüpfelchen darauf“, so Marcus Hajek.


Let's dance:

Prominente treten mit jeweils einem Tanzpartner – professionelle oder erfolgreiche Turniertänzer – gegeneinander in Standard-, Latein- und Modetänzen an. Am Ende jeder Darbietung gibt eine dreiköpfige Jury eine Wertung zwischen Eins und Zehn ab. Welches Paar weiterkommt und welches nicht, wird durch das Publikum bestimmt, welches am Ende der Sendung für seinen Favoriten anrufen kann. Getanzt wird um den Titel „Dancing Star“.
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