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Die OBs zogen an einem Strang

Kein Eis bei der Eiswette – dafür Symbolik: Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth (l.) und sein Amtskollege aus Salzgitter, Frank Klingebiel, zogen beim Übersetzen via Floß gemeinsam an einem Strang. Foto: André Pause

Kein Eis bei der 20. Braunschweiger Eiswette – 100 Besucher vor Ort

Von André Pause, 05.02.2017

Braunschweig. Hält sie, oder hält sie nicht, die Eisschicht am Okerarm am Scherbelberg? Diese Frage war natürlich schon im Vorfeld der diesjährigen, mittlerweile 20. Braunschweiger Eiswette mit „Nein“ zu beantworten, denn wo keine Minusgrade, da kein Eis.

Noch vor wenigen Tagen sah das ganz anders aus, so aber musste Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth sich seinem Wettpartner und Amtskollegen aus Salzgitter, Frank Klingebiel, am Sonntagvormittag geschlagen geben. „Einigen wir uns auf unentschieden“, juxte Markurth mit Bezug auf den Monty-Phyton-Film „Ritter der Kokosnuss“ im Anschluss an das gemeinsame Übersetzen via Floß.
Auch wenn den etwa 100 Besuchern komplett die Spannung fehlte: Symbolträchtig war das Bild der beiden Stadtoberhäupter zu Wasser allemal. Denn wann kann man Politikern schon mal so offensichtlich beim gemeinsamen Ziehen an einem Strang beobachten.

Einen weitern Aspekt der regelmäßig von Bürgermeisterin Fiederike Harlfinger organisierten Veranstaltung am Vereinsheim der Marinejugend an der Eisenbütteler Straße brachte Tobias Henkel als Moderator der Wette ins Spiel. Launig merkte der Direktor der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz an, dass man sich in Zeiten von alternativen Fakten besser nur auf das verlassen sollte, was man auch wirklich sieht. Das wiederum war in diesem Fall wirklich sehr eindeutig.
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