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Deutsch lernen und Leute treffen

Studenten aus der ganzen Welt nehmen am Sommersprachkurs der Technischen Universität teil.

Von Andre Pause, 17.07.2013

Braunschweig. Die beiden größten Fraktionen kommen aus den USA und Polen, immerhin sieben Studenten sind aus Russland angereist, sechs aus Spanien, vier aus China.

55 Teilnehmer aus der ganzen Welt haben sich für den einmonatigen Sommersprachkurs an der Technischen Universität entschieden und auf den Weg nach Braunschweig gemacht: aus Indonesien, Kroatien, Mexiko, Rumänien, Schweden, Tschechien, Türkei, Usbekistan, Südafrika und Zimbabwe – insgesamt 25 Nationalitäten sind vertreten.
Seit 32 Jahren veranstaltet das Sprachenzentrum der TU Braunschweig Sommerkurse für Studierende, die Deutsch lernen möchten. Zwei vierwöchige Kurse auf den verschiedenen Niveaus des Euroreferenzrahmens von A1 bis C1 werden den Gästen geboten. „Es geht darum, alle vier Fertigkeiten zu schulen, also Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben“, skizziert Andrea Syska-Pock, die als Deutschlehrerin am Programm beteiligt ist, und ergänzt: „Der kommunikative Aspekt steht klar im Vordergrund. Schön ist, dass die Studenten die Sprache hier im Alltag direkt anwenden können. Sie sind hier – anders als daheim – natürlich permanent damit konfrontiert.“
Einige Studenten, meint die Dozentin, fassten durch ihren Aufenthalt in Braunschweig sogar den Entschluss, an der TU weiter zu studieren. Im vergangenen Jahr hätten einige Kursteilnehmer aus den USA das intensive Programm als Vorbereitung genutzt.
Das wird dieses Mal wohl nicht anders sein. Gergely Hornyan aus Ungarn beispielsweise hat die Absicht, einen konsekutiven Masterstudiengang in Deutschland zu absolvieren. Seit einem halben Jahr lernt er die Sprache. Seine Disziplin ist die Elektrotechnik, da würde Braunschweig sehr gut passen.
Doch auch wenn die Studenten zu allererst ihren sprachlichen Fortschritt im Blick haben: Die zwischenmenschliche Komponente spielt für viele eine kaum weniger wichtige Rolle. Anda Anastasia Sandu, die im rumänischen Iasi Verfahrenstechnik studiert, freut sich darauf, mehr über Deutschlands Geschichte und Kultur zu erfahren sowie nette Menschen zu treffen.
Die geplanten Exkursionen nach Hamburg, Berlin und Goslar bieten sich dafür ebenso an, wie fest vereinbarte Betriebsbesichtigungen von Unternehmen in der Region. Dr. Andreas Hettiger, Leiter des Sprachenzentrums der TU, warb im Rahmen seiner Begrüßung nicht nur für die Universität und das Sprachenzentrum, er pries Braunschweig darüber hinaus als „wunderschöne Stadt“, und appellierte an die Studenten, die Zeit zu nutzen – auch um neue Leute kennenzulernen.
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